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NEWS – Neues und
Interessantes-. Nachrichten aus dem Werferlager.
Und manchmal von
Läufern und Springern.
19.05.2012
Shanghai Samsung Diamond League (CHN)
Keine guten Leistungen in Shanghai bei den Kugelstoßern.
Trotzdem einige Weltklasse- Kugelstoßer am Start waren, sind
die
Leistungen weit hinter den Erwartungen zurück geblieben.
Woran es lag entzieht sich meiner Kenntnis.
14.60 Meter für Adam Nelson ist kein Schreibfehler. Ich
vermute eine
Verletzung hat ihn ausgebremst.
Welche Wetterbedingungen am Ort waren kann ich auch nicht
sagen.
Ich bleibe am Ball. Zuerst bringe ich die Aktuellen
Ergebnisse, dann
kümmere ich mich um die anderen Umstände.
Deutsche Teilnehmer sind grün gekennzeichnet.
Kugelstoßen Männer
|
1.
|
Reese HOFFA
|
USA
|
77
|
20.98
|
|
|
2.
|
Dylan ARMSTRONG
|
CAN
|
81
|
20.93
|
|
|
3.
|
Ryan WHITING
|
USA
|
86
|
20.73
|
|
|
4.
|
Christian CANTWELL
|
USA
|
80
|
20.57
|
|
|
5.
|
Asmir KOLAŠINAC
|
SRB
|
84
|
19.80
|
|
|
6.
|
Nedžad MULABEGOVIĆ
|
CRO
|
81
|
19.65
|
|
|
7.
|
Guangfu WANG
|
CHN
|
87
|
19.26
|
|
|
8.
|
Like WANG
|
CHN
|
89
|
18.52
|
|
|
9.
|
Cory MARTIN
|
USA
|
85
|
18.45
|
|
|
10.
|
Adam NELSON
|
USA
|
75
|
14.60
|
|
Diskuswerfen Frauen.
|
1.
|
Sandra PERKOVIĆ
|
CRO
|
90
|
68,24
|
|
|
2.
|
Stephanie BROWN-TRAFTON
|
USA
|
79
|
64.20
|
|
|
3.
|
Dani SAMUELS
|
AUS
|
88
|
62.34
|
SB
|
|
4.
|
Zinaida SENDRIUTĖ
|
LTU
|
84
|
61.49
|
SB
|
|
5.
|
Xinyue SU
|
CHN
|
91
|
60.05
|
|
|
6.
|
Aretha D. THURMOND
|
USA
|
76
|
58.41
|
|
|
7.
|
Fei YANG
|
CHN
|
87
|
58.06
|
|
|
8.
|
Sabine RUMPF
|
GER
|
83
|
56.36
|
|
|
9.
|
Allison RANDALL
|
JAM
|
88
|
53.61
|
|
Stabhochsprung Männer
|
1
|
YANG Yansheng
|
CHN
|
5.65
|
|
|
2
|
OTTO Björn
|
GER
|
5.65
|
|
|
3
|
MOHR Malte
|
GER
|
5.55
|
|
|
4
|
WALKER Brad
|
USA
|
5.55
|
|
|
5
|
FILIPPIDIS Konstantinos
|
GRE
|
5.45
|
|
|
6
|
GRUBER Hendrik
|
GER
|
5.45
|
|
|
7
|
ZHANG Wei
|
CHN
|
5.30
|
PB
|
|
8
|
HOLLIS Mark
|
USA
|
5.30
|
|
Mattias DE ZORDO verbesserte seine Jahresbestleistung um
knapp zwei Meter.
THORKILDSEN und PITKÄMÄKI kommen noch nicht so richtig in Schwung.
Ihre Weiten bei dieser Veranstaltung sind sicher noch nicht
alles für dieses Jahr.
Ich glaube, dass die
Ziele aller Werfer die Olympischen Spiele sind.
Speerwerfen Männer
|
1
|
VESELÝ Vítezslav
|
CZE
|
85.40
|
SB
|
|
2
|
DE ZORDO Matthias
|
GER
|
81.62
|
SB
|
|
3
|
MANNIO Ari
|
FIN
|
80.91
|
|
|
4
|
THORKILDSEN Andreas
|
NOR
|
79.53
|
|
|
5
|
PITKÄMÄKI Tero
|
FIN
|
77.99
|
|
|
6
|
CHEN Qi
|
CHN
|
76.45
|
|
|
7
|
OOSTHUIZEN Robert
|
RSA
|
75.48
|
|
|
8
|
JIANG
Xingyu
|
CHN
|
75.47
|
|
17.05.2012
Internationales in Zeulenroda.
Beim 13. Zeulenroda Meeting sind nachträglich das Diskuswerfen
der Frauen und Männer ins Programm genommen worden.
Bei den Männern traten Markus Münch und Gordon Wolf an.
Eine „Chinesische Meisterschaft“ war der Wettkampf bei den
Frauen.
Ausschließlich Chinesinnen waren am Start. Ich kenne die
Gründe für das
Einschieben dieser Wettkämpfe nicht, finde es aber
nachahmenswert für
andere Veranstalter
Die Ergebnisse
Diskuswurf, Männer
1. Münch Markus 1986 GER
LG Wedel/Pinneberg 63,29
2. Wolf Gordon 1990
GER SC Potsdam 58,63
Diskuswerfen Frauen
1. Ma Xuejun
1985 CHN China
62,53
2 Yang Yanbo 1989 CHN
China 61,21
3. Tan Jian 1988 CHN
China 61,04
4. Jiang Fengjin 1987
CHN China 58,00
5. Sun Taifeng 1982 CHN
China 56,68
17.05.2012
WM-Revanche in Daegu:
Heidler siegt vor Weltmeisterin Tatjana Lysenko
Acht Monate nach ihrer
unerwarteten Niederlage bei der Leichtathletik-WM in Südkorea hat
Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler Russlands Weltmeisterin Tatjana Lysenko
besiegt. Mit 77,24 m lag die 28-Jährige deutlich vor der gleichaltrigen
Rivalin (76,14), die ihre beste Weite ebenfalls im zweiten Versuch
erzielte. Dritte wurde die Chinesin Wenxiu Zhang mit 75,68. Heidler (LG
Frankfurt) rückte damit auf Platz zwei der Weltrangliste 2012 hinter die
überraschend auf 78,19 m verbesserte Weißrussin Oksana Menkowa vor.
"Ich bin happy über
diesen Sieg, vor allem angesichts der Umstände. Nach vier Wochen Südafrika-Trainingslager
war ich gerade mal zwei Tage zu Hause, dann gings schon nach Korea. Jetzt
bin ich hundemüde", sagte Betty Heidler. Ihr Trainer Michael Deyhle
war ähnlich froh. "Ein glänzender Einstieg in die internationale
Wettkampfsaison. Mit 77 Metern hatte ich angesichts der strapaziösen
letzten Tage nicht gerechnet", meinte der Bundestrainer.
Nur Vierter wurde dagegen an
der Stätte seines WM-Triumphes vom September 2011 Matthias de Zordo. Der
Saarbrücker Speerwerfer kam im ersten Saisonwettkampf nur auf 79,39 m, die
er im zweiten Versuch erzielte. Noch einen Platz hinter ihm landete der
Rostocker Mark Frank mit 76,11 m. Sieger wurde der Russe Dmitri Tarabin mit
82,75 m vor dem Finnen Aria Mannio (81,06). "Ich hatte für Matthias
zwar auf die Olympianorm von 82 Meter gehofft, aber vielleicht war die
lange Anreise zu kurzfristig. Am Samstag wirft er in der Diamond League in
Shanghai hoffentlich weiter", sagte Trainer Boris Henry.
Fünf Tage nach ihrem zweiten
Platz beim Diamond League-Auftakt in Doha/Katar kam die EM-Zweite Silke
Spiegelburg im Stabhochsprung nicht über 4,45 m und Rang drei hinaus. Die
Leverkusenerin scheiterte danach dreimal an 4,55 m. Wie in Doha siegte die
Russin Anastasia Sawtschenko (4,60), Zweite mit 4,50 m wurde Lacy Janson (USA).
Die Ergebnisse stehen auf der
Seite „ Wettkampfergebnisse“.
15.05.2012
Auf den
unten stehenden Link klicken, dann läuft ein Video vom "WLV-Werfer-Cup 2012" in
Wiesbaden.
Dieses
Video wurde mir von Heinz Engels zur Verfügung gestellt. Danke Heinz !
http://youtu.be/TCav0v4GWnc
15.05.2021
Fußverletzung:
Olsson macht Schluss
Schwedens Weltklasse-Dreispringer Christian Olsson beendet seine aktive
Laufbahn. Der 32-jährige Olympiasieger von Athen (2004), Ex-Weltmeister
(2003) und zweimalige Europameister (2002, 2006) leidet erneut an einer
Fußverletzung und verkündete deshalb sein sofortiges Karriereende.

Ursprünglich
wollte der Leichtathlet bei den Olympischen Spielen in London noch einmal
starten, nachdem er die Sommerspiele in Peking (2008) ebenfalls wegen einer
Verletzung verpasst hatte. Doch Olsson verletzte sich im US-Trainingslager
in der vergangenen Woche am rechten Fuß.
Der
Schwede hatte seine erfolgreiche Karriere 1999 als Hochspringer begonnen.
Im Dreisprung gelang dem Göteborger 2001 der Durchbruch, als er bei der WM
in Edmonton Silber erkämpfte.
Seine
Bestleistungen stehen bei 17,79 Meter (Freiluft) und 17,83 Meter (Halle).
12.05.2012
Comeback mit
Jahres-Weltbestleistung
Sieben
Monate nach der Operation an der Patellasehne und zweieinhalb Monate vor Olympia
setzte sich Diskus-Weltmeister Robert Harting am Samstag in Wiesaden mit
68,52 m im ersten Saisonwettkampf gleich an die Spitze der Weltrangliste.
Während hinter ihm auch Martin Wierig (Magdeburg) mit starken 66,01 m die
Olympianorm um gut einen Meter übertraf, verpatzte Vize-Weltmeisterin
Nadine Müller (Halle/Saale) den Wettkampf völlig. Die mit 68,89 m an
Position eins in der Weltrangliste 2012 stehende 26-Jährige wurde mit 59,66
m nur Fünfte.
Robert Harting
war angesichts der monatelangen Schmerzen seit der Operation happy: „Dabei
waren die Bedigungen nicht günstig. Gegenwind statt Rückenwind – und mein
erster 70-m-Wurf wäre heute wohl fällig gewesen“, meinte der 27 Jahre alte
Berliner, der noch einen weiteren guten Wurf von 67,35 m in der Serie
hatte. „Der dritte Versuch war der Beste, aber leider ungültig“, meinte
Trainer Werner Goldmann, der ihn schon zu zwei WM-Titeln geführt hatte.
Kontrastprogramm
bei Nadine Müller, die nach ähnlich guten Trainingswerten völlig daneben
lag. „Einmal im Jahr geht´s gründlich schief, das habe ich jetzt bereits
hinter mir. Nächste Woche wird zuhause in Halle eine andere Nadine Müller
im Diskusring stehen“, sagte die deutsche Goldhoffnung für Olympia in
London (27. Juli bis 12. August).
Eine
überraschende Steigerung auf 64,22 m gelang im ersten 60-m-Wettkampf ihrer
Laufbahn der Berlinerin Julia Fischer, die klar die Olympianorm von 62
Metern übertraf. Dies reichte zu Rang drei hinter Chinas Weltmeisterin Li
Yangfeng, die mit 67,84 m auf Platz drei der Weltrangliste 2012 vorstieß,
und deren Teamkameradin Tan Jiang (64,45). Nah an der Olympianorm ist auch
die erst 18-Jährige Anna Rüh (Neubrandenburg), die mit 61,52 m Vierte
wurde.
11.05.2012
Spielbank Berlin
rettet Leichtathletikfest ISTAF –
Neuer TV-Vertrag
sichert Übertragung bis 2015 10.05.2012
Das
Internationale Stadionfest Berlin (ISTAF), weltweit größtes
Eintages-Meeting der Leichtathletik, startet in die Freiluftsaison der
Olympischen Spiele von London mit guten Nachrichten. Die wichtigste vorab:
Die 71. Auflage des ISTAF findet wie geplant am 2. September 2012 im
Berliner Olympiastadion statt. Möglich macht es das Engagement
zahlreicher Sponsoren, allen voran das der Spielbank Berlin, die mit Hilfe
ihres Hauptgesellschafters Novomatic AG als neuer Hauptsponsor auftritt.
Nach dem
Ausstieg von Vattenfall haben die neuen Partner zugesagt, das ISTAF im Jahr
2012 und gegebenenfalls auch darüber hinaus zu unterstützen.
ISTAF-Geschäftsführer Martin Seeber: „Wir sind allen Sponsoren
sehr dankbar, dass wir das ISTAF auch in diesem Jahr durchführen können.
Es haben in den vergangenen Wochen und Monaten ganz viele Personen und
Stellen mitgeholfen, damit wir heute soweit sind. Volkswagen Automobile
Berlin hat den Vertrag verlängert, die Partner Nike und AOK haben ihr
Engagement aufgestockt und mit der Messe Berlin ist ein weiterer starker
Partner neu hinzugekommen. Ohne die Zusage der Spielbank Berlin hätten
wir das ISTAF aber nicht durchführen können, das muss man so
deutlich sagen.“
Nun ist
es amtlich: Das 71. Internationale Stadionfest wird am 2. September 2012
ausgetragen. Am Start erwartet werden zahlreiche Medaillengewinner der
Olympischen Spiele von London und die Stars der Leichtathletik-
Europameisterschaften von Helsinki. Meeting Direktor Gerhard Janetzky: „Wir
liegen mit unserem Termin drei Wochen nach den Olympischen Spielen sehr günstig
zwischen den Meetings in Zürich und Brüssel. Da werden wie im
vergangenen Jahr viele Top-Athleten nach Berlin kommen.“
Die
zweite gute Nachricht: Durch die Verlängerung des TV-Vertrags mit der
SportA GmbH ist das ISTAF
bis 2015 weiterhin im jährlichen Wechsel zwischen ARD und ZDF live im
deutschen Fernsehen zu sehen.
10.05.2012
Die große Leichtathletikereignisse werfen ihre Schatten
voraus.
Am
Freitag (11.05.2012) ist das erste Diamond League Sportfest dieses Jahres
in Doha (QAT. Eine erste Standortbestimmung der Weltelite in verschiedenen
Disziplinen. Für Werfer/innen ist in diesem Jahr das Diskuswerfen der
Männer das Kugelstoßen der Frauen und das Speerwerfen der Frauen auf dem
Programm.
Leider
ist in der Startliste der letztjährige Weltmeister Robert Harting nicht
aufgeführt. Er wurde im Winter operiert und ist sicherlich noch nicht in
Form. Auch sonst ist keiner der Deutschen Diskuswerfer am Start.
Beim
Kugelstoßen der Frauen sind Nadine Kleinert und Josephine Terlecki auf der
Liste.
Auch bei
den Speerwerferinnen sind die Spitzenathletinnen Christina Obergföll und
Linda Stahl vor Ort.
Ich werde
Morgen über diesen Wettkampf berichten.
10.05.2012
Olympisches Feuer
entzündet
Athen: Das olympische Feuer für die Sommerspiele in London ist
im griechischen Olympia entzündet worden.
Das Feuer
wird nach einem etwa 3000 Kilometer langen Fackellauf durch Griechenland am
17. Mai im alten
Olympiastadion von Athen ankommen. Am
Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit von
1896 soll
die Fackel dann an das Organisationskomitee von London übergeben werden. In
England soll das
olympische Feuer am 18. Mai eintreffen.
08.05.2012
vom
07.05.2012
Udo Beyer ist
Ehrengast
Olympiasieger kommt in die Oberlausitz
Senioren-Europameisterschaft. Nach dem
zweifachen Marathon-Olympiasieger Waldemar Cierpinski und der ebenfalls
zweifachen olympischen Goldmedaillengewinnerin Marlies Göhr, die im Jahr
1977 als erste Frau die 100 Meter unter elf Sekunden sprintete, hat mit dem
Kugelstoßer Udo Beyer ein weiterer Olympiasieger die Einladung als Ehrengast
der Leichtathletik-EM angenommen.
Das teilen die Organisatoren der 18.
Leichtathletik-Senioren-Europameisterschaft mit.
Der vierfache Olympiateilnehmer Udo Beyer (1976, 1980, 1988
und 1992) gewann im Jahr 1976 als 21-Jähriger in Montreal (Kanada) Gold und
musste sich vier Jahre später in Moskau mit Platz 3 begnügen. Während sich
der auf Gold programmierte Udo Beyer über Bronze ärgerte, holte sein Bruder
Hans-Georg fast zur gleichen Stunde Gold mit den DDR-Handballern. Zwei Tage
später verpasste Schwester Gisela als Diskus-Vierte knapp eine Medaille.
Dass drei Geschwister bei den gleichen Spielen in verschiedenen Sportarten
im Finale standen, gehört wohl mit zu den Besonderheiten in der olympischen
Geschichte.
Udo Beyer steigerte den Kugelstoß-Weltrekord von 22,15
Metern (1978) über 22,22 Meter (1983) bis auf 22,64 Meter (1986), gewann
zwei Europameistertitel und wurde von 1977 bis 1987 elfmal in Folge
DDR-Meister.
Der heute 56-jährige Diplomsportlehrer und
Reiseverkehrskaufmann ist seit dem Jahr 1996 Inhaber eines Reisebüros in
Potsdam und engagiert sich aktiv als offizieller Botschafter der Stiftung
Kinderhospiz Mitteldeutschland.
Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen.
Suuuper,- der Veranstalter der Sen.- EM in Zittau meldet auf
seiner Internet-Seite, dass im Bereich Zittau 3 Möglichkeiten für Camper
zur Verfügung stehen. Außerdem ein Zusatzlink für 3 weitere Plätze.
Warum nicht mehr kann ich von hier nicht sagen. Nach kurzem
suchen habe ich aber eine weitere Anzahl von schönen Plätzen gefunden, die
aber nicht vom Veranstalter genannt werden.
Also liebe Camper. Etwas im Internet suchen und ihr findet
sehr schöne
und auch preiswerte Stellmöglichkeiten.
04.05.2012
Heidler mit gelungenem Auftakt
Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler ist mit guten 76,66
m in die Olympiasaison gestartet.
Mit dieser Weite siegte die 28 Jahre alte WM-Zweite am
Freitag außer Konkurrenz bei den südafrikanischen
Leichtathletik-Meisterschaften in Pretoria und verfehlte die
Jahres-Weltbestmarke der weißrussischen Olympiasiegerin Oxana Menkowa
(78,19) um gut eineinhalb Meter.
Heidlers Weltrekord steht seit knapp einem Jahr bei 79,42 m.
Kathrin Klaas, ihre Klubkameradin von der LG Frankfurt, kam als Zweite mit
75,13 m bis auf 35 Zentimeter an ihre persönliche Bestweite heran.
03.05.2012
| Senioren | Jörg Erdmann
Zwei Kandidaten für Athletensprecher-Nachwahl
Bei
den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt (13. bis 15. Juli), die
erstmals seit 1984 wieder zusammengefasst durchgeführt werden, findet auch
die Nachwahl des Athletensprechers statt. Die Position ist seit dem
Rücktritt von Wolfgang Ritte (Weseler TV) im März 2011 vakant. Zur Wahl
stehen zwei Kandidaten.
Jeder Landesverband hatte die Möglichkeit,
Kandidaten für das Amt des Athletensprechers beim Deutschen
Leichtathletik-Verband (DLV) in schriftlicher Form einzureichen.
Im
Ergebnis stehen nun zwei Kandidaten zur Wahl: Wolfgang Fuhrmann (Jahrgang
1974, LT DSHS Köln) und
Alfred
Hermes (Jahrgang 1946, Pulheimer SC). Ein Kurzportrait beider Kandidaten
finden Sie hier.
Jeder
Verein, der an den Deutschen Meisterschaften in Erfurt teilnimmt, hat –
unabhängig von seiner Teilnehmerzahl – eine Stimme, die er an einen der
beiden Kandidaten vergeben kann.
Der
Wahlzettel, den jeder Verein bei Abholung seiner Startunterlagen erhält,
wird direkt beim Veranstalter abgegeben. Eine entsprechend gekennzeichnete
Wahlurne steht vor Ort dafür bereit. Die abgegebenen Stimmzettel werden
direkt an den DLV weitergereicht und auch dort ausgezählt. Gewählt ist, wer
die meisten Stimmen auf sich vereint.
Das
Ergebnis wird Ende Juli auf leichtathletik.de in der Rubrik
"Senioren" veröffentlicht.
Die
letzten 10 Artikel der Kategorie 'Senioren'
Anmerkung
der Werferseite:
Leider
sind mir beide Kandidaten nicht bekannt,
auch ein Kurzportrait beider Kandidaten bringt mich nicht weiter. Da
die Aktiven bei der Wahl ohnehin nicht zu Worte kommen, werden wir wohl den
Vereinen die Aufgabe überlassen müssen.
Ob diese
den nötigen Durchblick haben muss ich aber anzweifeln. Spielt aber auch
keine Rolle, da die Aktvensprecher nicht viel zu melden haben und als
unliebsames Anhängsel behandelt werden. Dieses kann ich aus eigener
Erfahrung berichten. Ich war 2 Jahre als Vertreter von Erwin Vollmer
Aktivensprecher im DLV. Leider erhielt ich in dieser Zeit nicht eine
Einladung zu irgendeiner Tagung. Aber wir wollen ja nichts voraussagen,
denn alles kann sich ja mal ändern. Aber wann?
02.05.2012
/Szolkowy-Comeback
verhindert
Für
Paarlauf-Weltmeister Robin Szolkowy wird es kein Comeback als Sportsoldat
bei der Bundeswehr geben.
Eine
Klage des 32-Jährigen auf Wiedereinstellung wurde am Donnerstag vom
Verwaltungsgericht Chemnitz abgewiesen.
Zur
Begründung erklärte das Gericht, Szolkowy könne nicht erneut in die
Sportförderkompanie der Bundeswehr aufgenommen werden, da er nicht von
einem vom nationalen Verband beauftragen Trainer betreut wird.
Coach
des Olympia-Dritten und seiner Partnerin Aljona Savchenko ist Ingo Steuer,
der von der Bundeswehr entlassen worden war, weil er bei seiner Einstellung
seine Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit der
ehemaligen DDR verschwiegen hatte.
Die
aktuellen Weltmeister, die am Freitag in Nizza ihren Titel verteidigen wollen,
müssen seither die Kosten für die Betreuung durch Steuer selbst übernehmen,
gleiches würde für weitere deutsche Paare gelten, falls sie beim
Ex-Weltmeister trainieren wollten.
Steuer
arbeitet derzeit neben Savchenko/Szolkowy auch mit dem Schweizer Paar Anais
Morand und Timothy Leemann zusammen.
Pechstein will ARD verklagen
Claudia Pechstein
will die ARD auf Schadenersatz verklagen.
Die fünfmalige
Eisschnelllauf-Olympiasiegerin wirft dem Sender auf ihrer Homepage
"claudia-pechstein.de" nach der Wende im Fall der umstrittenen
Blutbestrahlungen am Erfurter Olympiastützpunkt Rufmord vor.
Die 40-Jährige argumentiert:
"Der Reporter Hajo Seppelt hat mich in der Sportschau öffentlich
denunziert. Er hat die Behauptung aufgestellt, an mir sei eine verbotene
Blutbehandlung durchgeführt worden. Diese Behauptung ist falsch und hat mir
erheblichen Schaden zugefügt."
Pechstein weiter: "Ich stand
kurz vor der Unterschrift einer lukrativen Vereinbarung mit einem Sponsor,
der mich auf dem Weg zu den Olympischen Spielen nach Sotschi fördern
wollte. Durch die fehlerhafte Doping-Berichterstattung der ARD ist es nicht
zum Vertragsabschluss gekommen."
Deutsche 100m-Staffel belegt Rang neun in USA
112.416
Zuschauer an drei Tagen erlebten beim Leichtathletik-Meeting in
Philadelphia den traditionellen Auftakt der internationalen Staffel-Elite
bei den Penn Relays.
Allein
49.810 Fans sahen am Samstag drei Jahres-Weltbestmarken auf olympischen
Distanzen. Die US-Frauen feierten über 4x100 m in 42,19 Sekunden und 4x400
m in 3: 21,18 Minuten Siege über zwei gut besetzte Jamaika-Quartette. Bei
den Männern erreichten die USA über 4x400 m 3:00,15.
Über
4x100 m wurde die deutsche Staffel Neunte. Beim Sieg von USA Red in 38,40
Sekunden vor USA Blue und Jamaika (ohne Usain Bolt, Yohan Blake und Asafa
Powell) kam das deutsche Quartett mit Julian Reus, Sebastian Ernst, Aleixo
Platini Menga und Maximilian Kessler auf 39,98 Sekunden.
In
deutlich besseren 39,54 siegte am Samstag eine zweite DLV-Staffel beim 20. Spring
Track Classics in Altamonte/Florida. Neunter wurde die deutsche
4x400-m-Staffel nach anstrengendem Tempolauf-Programm in 3:06,77 Minuten.
Während
des Florida-Trainingslagers näherten sich in Orlando zwei Leipziger
Hürdensprinter der Olympianorm (13,49). Alexander John siegte in 13,60
Sekunden knapp vor seinem Vereinskameraden Erik Balnuweit (13,61).
Merritt startet mit Glanzzeit
Olympiasieger
LaShawn Merritt ist mit einer 400-m-Glanzzeit in die Saison gestartet.
Der
Weltmeister von Berlin 2009 gewann das Rennen im Stadion von Baie-Mahault
auf Guadeloupe/Karibik in 44,73 Sekunden und machte knapp drei Monate vor
den Sommerspielen in London deutlich, dass im Jahr nach dem WM-Silber von
Daegu stark mit ihm zu rechnen ist.
Merritt
hatte schon nach Aufhebung der sogenannten Osaka-Regel durch den
internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt, er werde alle Register
ziehen, um in London erfolgreich zu sein: "Ich werde mehr trainieren
als je zuvor."
Der CAS
hatte im Oktober 2011 mit seiner Entscheidung den Weg nach London und
Sotschi 2014 für jene Athleten freigemacht, die nach den letzten Spielen
wegen Dopings länger als sechs Monate gesperrt waren.
Der heute
25-jährige Merritt hatte 2010 über 21 Monate Startverbot erhalten, nachdem
er zwischen Oktober 2009 und Januar 2010 bei insgesamt drei Kontrollen
positiv auf ein anaboles Steroid getestet worden war.
Neben
Merritt warteten auch andere Weltklasseathleten beim Meeting auf der Insel
der Kleinen Antillen schon mit guten Zeiten auf. Kubas 110-m-Hürden-Olympiasieger
Dayron Robles lief 13,19 Sekunden, Dawn Harper (USA) 12,71 über 100 m
Hürden.
30.04.2012
Medien:
CAS hebt Olympia-Bann für britische Doping-Sünder auf
London - Der britische Leichtathletik-Star Dwain Chambers
kann nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien auf einen Start bei
den Olympischen Spielen in London hoffen. Das Britische Olympische Komitee
hatte den Sprinter und andere britische Sportler nach Doping-Sperren von
einer Olympia-Teilnahme lebenslang ausgeschlossen. Diese Regel soll laut
Medien der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne aufgehoben haben.
Bestätigt ist das noch nicht. Offiziell soll das CAS-Urteil heute
veröffentlicht werden.
Rohde
beeindruckte mit 13,71 Meter im Kugelstoßen
Leipzig/Melsungen. Welch ein
Saisoneinstand für Janina Rohde. Die Melsunger Schülerin, die seit 15
Monaten im Sportinternat in Leipzig zur Schule geht und auch dort auch
trainiert, eröffnete Ende März beim Wettkampf in Regis Breitingen bei
winterlichen Temperaturen ihre Freiluftsaison im Kugelstoßen mit 13,02
Meter. Beim 14. Werfertag des LAZ Leipzig, der am Wochenende ausgetragen
wurde, strahlte nicht nur die Sonne. Auch Janina Rohde hatte allen Grund zum
Strahlen, denn sie trumpfte mächtig auf und demonstrierte ihr großes
Kugelstoß-Talent.
29.04.2012
Buntes -
Weltrekord für den "Affen-Mensch"
Ein neues
Kapitel aus der Rubrik "Verrückte Weltrekorde". In diesem
speziellen Fall geht es um eine sehr spezielle Welt-Bestleistung über die
100 Meter.
Der Japaner Kenichi Ito
darf sich offiziell Weltmeister nennen. Über die 100 Meter.
Wie bitte? - Sie meinen,
den habe doch Usain Bolt? Korrekt, aber der Jamaikaner rannte dabei nur auf
zwei Beinen.
Ito stellte seinen Rekord
auf allen Vieren in 18.58 Sekunden auf! Der Japaner bezeichnet sich selbst
als "Affenmensch".
Seit über acht Jahren bewegt
sich Ito nur noch auf vier Beinen durch seine Nachbarschaft in einem
Randbezirk von Tokio.
Mittlerweile hat er
bereits über 100 Anhänger in sieben Ländern, die ihm und seinem
Fortbewegungsstil nacheifern.
Ganz ungefährlich ist das
nicht. Bei einem seiner Trainings-Ausflüge in die freie Natur wurde Ito
beinahe erschossen, da ihn ein Jäger tatsächlich für einen Affen gehalten
hatte.
Ein gefährlicher
Lebensstil, der nun aber immerhin mit dem verrückten Weltrekord belohnt
wurde.
27.04.2012
Kugelstoßspektakel
in Melsungen ist um einen Tag verlegt.
Das 4.
Meeting um den Dr. Friedrich-Stracke-Pokal , zuerst für 12.05.2012
ausgeschrieben findet nun am
13.05.2012 statt. 2000.- Euro Preisgeld sind ausgelobt.
Als
Neuerung wird in diesem Jahr ein Senioren Wettbewerb ausgetragen, bei dem
attraktive Pokale zu gewinnen sind.
Der beste Senior in den Altersklassen M30/35, M40/45, M50/55, M50/65 und
M70 und älter wird mit einem Pokal ausgezeichnet.
Das
Prozedere für die Erringung der Preisgelder ist nachstehen aufgeführt.
Zunächst
absolvieren alle weiblichen Klassen um 13.30 Uhr und alle männlichen um
15.00 Uhr einen ganz normalen, bestenlistenreifen Wettbewerb. Anschließend
wird es nicht nur spannend, sondern bei Preisgeldern bis Rang zehn auch für
die in dieser Hinsicht nicht sehr verwöhnten Amateure unter den
Kugelstoßern ausgesprochen ertragreich. Die Athleten/innen mit den zehn
besten metrischen Leistungen aller Kategorien qualifizieren sich für den
Pokal-Wettbewerb um 16.30 Uhr und erhalten dafür ein Preisgeld zwischen 500
und 10 Euro. Die Besonderheit dabei: Einen halben Meter unterhalb der
zehntbesten Weite wird ein breiter Balken quer in den Sektor gelegt, den es
bei selbst gewählter Anfangsweite innerhalb von zwei Versuchen zu
übertreffen gilt. Gesteigert wird im 50-Zentimeter-Takt bis ein Trio
verbleibt, das bei Steigerungsraten von 25 Zentimetern den Sieger
ermittelt.
Lothar Huchthausen
verbesserte eigenen deutschen Speerwurf-Rekord
Geschrieben von: Axel Hermanns
Halberstadt/Krefeld, 23. April 2012) Wie wir es
auch drehen und wenden – aus der Flut der Werfertage und Ergebnisse landauf, landab am
vergangenen Wochenende ragt das aus Halberstadt in Sachsen-Anhalt und von
Wurf-Allrounder Lothar Huchthausen (*1935) von Rot-Weiß Arneburg heraus.
Der frisch gekürte Winterwurf-Weltmeister aus dem mittelfinnischen
Jyväskylä verbesserte in seiner „Schokoladenübung“, dem Speerwurf, trotz
wenig einladender Temperaturen und heftigem Seitenwind gleich im ersten
Versuch seinen eigenen deutschen M-75-Rekord auf 43,95 m (bisher 43,53 m
von vor zwei Jahren an gleicher Stelle). Dies ist umso bemerkenswerter, als
der 77-Jährige als Souvenir eine Erkältung aus Suomi mitbrachte, fünf Tage
das heimische Bett hütete, danach weitere fünf Tage nur die Angel und
keinen Speer in die Hand nahm, also praktisch die neue Bestmarke aus der
„kalten Hose“ warf. Wirklich irre, was dieser „Hungerhaken“ mit seinem
extrem schnellen Arm zustande bringt. Dabei widmet er sich nicht einmal
speziell dem Speerwurf, sondern ist verrückt nach dem Wurf-Fünfkampf und
das kommende Duell bei den „Deutschen“ in Zella-Mehlis mit der lebenden
Werfer-Legende Peter Speckens, der Ende Mai 77 wird, vom SV Rot-Weiß
Schlafhorst in Übach-Palenberg. Auch das Rot-Weiß im Vereinsnamen eint die
beiden Asse der Szene.
Da es selbst bei aller Liebe zum Detail beim
besten Willen nicht zu leisten ist, auf alle anderen uns bekannten elf
Veranstaltungen in Selters, Sinzig, Leichlingen, Gladbeck, Essen, Fröndenberg,
Werl, Rüthen, Lemgo, Haltern, Siegen und wo sonst nicht alles einzugehen,
verweisen wir auf die Leichtathletik-Datenbanken www.ladv.de und www.sgnied-la.de/ergebnisliste.asp
Bei einem etwas übersichtlicheren
Wochenend-Programm auch wieder gerne mehr für unsere Mitglieder und
Stammgäste in diesem Fenster.
20.04.2012
Kugelstoßen einmal anders!
Ein Kugelstoß Wettkampf der besonderen Art findet wieder in
Melsungen statt.
Die auch WagnerFestspiele genannt Veranstaltung hat einen
früheren Zeitpunkt als in den Jahren zuvor.
Der ehemalige Weltklasse Diskuswerfer Alwin Wagner hat einen Wettkampf kreiert, der in
diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet.
Am13.05.2012 ist dieser besondere Wettkampf, bei dem es auch
um eine erkleckliche Summe an Preisgeld geht. 2000 € insgesamt, dabei für
den Sieger 500 €, lassen sich schon
sehen.
Bei einem normalen Wettkampf für alle Altersklassen
werden die besten 10 ermittelt, die
dann um das Preisgeld
kämpfen. Dabei wird ein Balken gerade durch den
Kugelstoß-Sektor gelegt. Die Kunst dabei ist möglichst diesen Balken in der
Mitte zu überstoßen.
Sollten sich besonders viele Senioren/innen vorab anmelden,
will der Chef-Organisator für sie eine eigene Ausstoß-Konkurrenz
durchführen. Ebenfalls mit Preisgeldern, versteht sich, wenngleich nicht so
üppigen.
Der Zeitplan und das Prozedere: 13.30 Uhr
Frauen/Seniorinnen; 15 Uhr Männer/Senioren; 16.30 Uhr Ausstoßen. Meldungen
bis spätestens 01. Mai 2012 an alwin.wagner@t-online.de
Die Ausschreibung steht seit Wochen auf der Seite
Ausschreibungen.
19.04.2012
Storls Rivalen schon in Form
Die Konkurrenz von Kugelstoß-Weltmeister
David Storl ist schon in beachtlicher Form.
Knapp 100 Tage vor dem
Olympia-Auftakt in London (27. Juli bis 12. August) setzte Reese Hoffa beim
Meeting in Lawrence im US-Bundesstaat Kansas mit 21,73 m gleich ein hohes
Maß für die internationale Konkurrenz. Nur zwei Zentimeter weniger bot im
Duell der Ex-Weltmeister Christian Cantwell.
Als Dritter steigerte sich der
Kanadier Justin Rodhe auf 21,11 m, und als Vierter lag Adam Nelson mit
20,79 m noch vor Hallen-Weltmeister Ryan Whiting (beide USA/20,64).
David Storl hatte 2011 in
Daegu/Südkorea mit der Steigerung auf 21,78 m überraschend den WM-Titel vor
Dylan Armstrong (Kanada) gewonnen, der in Lawrence mit sechs Fehlversuchen
scheiterte.
Storl war im März bei der Hallen-WM
in Istanbul trotz weiterer Verbesserung auf 21,88 m noch von Whiting
(22,00) geschlagen worden.
17.04.2012
AWD-Umfrage zu
Medaillenchancen
Forsa-Studie:
Zwei Drittel glauben an deutsche Olympiamannschaft
Hannover
(ots) - Morgen sind es nur noch 100 Tage bis zur Entzündung des Olympischen
Feuers im Londoner Olympiastadion. Bei den vergangenen Spielen im Sommer
2008 lag Deutschland mit 41 Medaillen auf Platz fünf des Medaillenspiegels.
Rund zwei Drittel der Bundesbürger trauen den deutschen Sportlern zu, dass
sie diesen Platz auch 2012 halten oder sogar verbessern werden. Nur 21
Prozent glauben, dass sie bei den Olympischen Spielen 2012 im
Medaillenspiegel schlechter abschneiden werden. Dies zeigt eine
repräsentative FORSA-Umfrage zur Einschätzung der Erfolgschancen bei den
Olympischen Spielen in diesem Sommer, die der Finanzdienstleister AWD,
Co-Partner der deutschen Olympiamannschaft, beauftragt hat.
Rund zwei
Drittel der Deutschen (64 Prozent) setzen bei der Bewertung der
Gewinnchancen je nach Disziplin auf Tradition und erwarten, dass die
Dressurreiterinnen und Dressurreiter das achte Mal in Folge Gold, Silber
oder Bronze nach Hause holen. Nahezu genauso viele sind der Meinung, dass
Schwimmen und Leichtathletik-Wettkämpfe Olympisches Edelmetall für
Deutschland bringen werden (jeweils 62 Prozent).
Es folgen
nach Prognosen der Bundesbürger die Disziplinen Springreiten mit 60
Prozent, Geräteturnen mit 51 Prozent und Kanu mit 50 Prozent.
Bei den
sehr stark Sport-Interessierten glauben drei Viertel an einen Sieg beim
Dressurreiten, gefolgt von Schwimmen (74 Prozent), Leichtathletik (67
Prozent) und Springreiten (69 Prozent).
Riesige Beerdigung für
Eugen Reinhardt.
Eine kaum übersehbare Schar von Familienangehörigen, Freunden ,
Sportkameraden und
Nachbarn
begleiteten den allseits beliebten Eugen Reinhard auf seinem letzten Weg.
Die
prall gefüllte Friedhofskapelle in der geschätzte 120 Leute Platz genommen
hatten reichte
bei
weitem nicht aus, um die Menschen zu fassen, die Eugen die letzte Ehre erweisen
wollten.
Wohl
über 200 fanden keinen Einlass und mussten die Trauerfeier vor der Tür
verfolgen.
Sehr
viele Bekannte Sportlerinnen und Sportler befanden sich unter den
Trauernden.
Seine
letzte Ruhe fand Eugen neben seinem bereits 1989 verstorbenen Sohn Jens.
Wir
werden Dich vermissen Eugen.
Klaus
Liedtke
Diese Meldung übernehme ich mit freundlicher Genehmigung von
Lampis.
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Eugen Reinhardt erlag gestern erst 71-jährig einem
Herzinfarkt
Geschrieben von: Axel Hermanns
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Eugen 2008 bei der HWM in Clermont-Ferrand
(Walsrode/Jyväskylä, 06. April 2012)
Gemeinhin pflegt sich ein Verfasser hinsichtlich etwaiger eigener
sportlicher Erfolge über das zu berichtende Ereignis in vornehmer
Zurückhaltung zu üben. Daran halte ich mich in aller Regel auch. Aber
aus dem überhaupt denkbar traurigsten Anlass muss ich mit diesem
ungeschriebenen journalistischen Gesetz brechen. Kaum, dass ich meine
Freude über den WM-Titel im Kugelstoßen der M 65, sinnigerweise mit
13,65 m, via Handy bei meiner Frau Elke rausposaunt hatte, rief ich bei
meinem langjährigsten und besten Sportfreund Eugen Reinhardt (*1940)
an, um ihn freudestrahlend an meinem Coup teilhaben zu lassen. Seine
Frau, richtiger seine Witwe, meldete sich. Ich, logischerweise nichts
ahnend: „Hallo Helga, grüße als Weltmeister aus Finnland.“ Antwort:
„Glückwunsch! Leider muss ich dir sagen, dass Eugen in der Nacht auf
Donnerstag einem Herzinfarkt erlag.“ Fassungslosigkeit, Schockstarre
bei mir, wie weggeblasen, mit den Tränen kämpfend, meine eben noch
empfundene diebische Freude über meinen größten sportlichen Triumph.
Eigentlich wollte Eugen unmittelbar vor mir in der M 70 in den
Kugelstoßring gehen. Da die Form nicht so dolle war, ließ er das längst
komplett gebuchte Unternehmen kurzfristig sausen. Mit dem Gedanken
hatte auch ich gespielt, nur mit dem Unterschied, dass ich es
kurzfristig in Angriff genommen habe. Nicht zuletzt auf sein gebetsmühlenartiges
Zureden hin. „Du bist ein guter Wettkämpfer und stößt den Bock genau
zum richtigen Zeitpunkt um. Mach et!“, war auszugsweise nahezu
wortgetreu seine aufmunternde Botschaft. Und, das ist kein
dramaturgischer Kunstgriff, ich bekam durch seine Stornierung das
letzte freie Zimmer im Sokos-Hotel Alexandra. Wenn ein Tod überhaupt
etwas Gutes hat, dass er nicht darin gestorben ist.
Normalerweise hasse ich kaum etwas mehr als Floskeln. Aber in diesem
Falle stimmt es nun einmal: Die Werfer-Familie trauert um Eugen
Reinhardt. Zumindest die vielen davon, die ihn kannten. Er war bei
seinen Sportkameraden äußerst beliebt, geschätzt und geachtet. Stets
gut gelaunt, immer zu einem Klönschnack, schnuddeln, wie er es nannte,
aufgelegt. Sprichwörtlich sein spitzbübischer, hintergründiger, beinahe
britisch anmutender Humor. Eben durch und durch eine rheinische
Frohnatur aus Duisburg-Homberg, die es mit seiner aus Krefeld
stammenden Helga aus beruflichen Gründen nach Walsrode in die schöne
Lüneburger Heide verschlagen hatte. Mindestens so flach wie der
Niederrhein.
Es wird jetzt keinen weiter verwundern, dass uns über das rein
Sportliche hinaus weit mehr verband. Schließlich kannten wir uns ein
halbes Jahrhundert, hatten gemeinsam mit unseren Herzdamen regen privaten
Kontakt, besuchten uns gegenseitig bei besonderen Anlässen, planten
zusammen die internationalen Sporttrips. Deshalb ist es für mich
Ehrensache, dass ich meine Goldmedaille "Prinz" Eugen, dem
edlen Ritter, widme. Nicht nur, weil ich sie ohne sein Dazutun nicht
hätte gewinnen können. Vielleicht hat er ja vom Himmel aus zugeschaut.
Denn nur da kann er gelandet sein. Von „Frohen Ostern“ kann indes im
Trauerhaus Reinhardt mit den Hinterbliebenen um die Ehefrau, Tochter
Elke, dem Schwiegersohn und drei Enkeln nunmehr keine Rede sein.
Bitte unsere Mitglieder und treuen Stammbesucher um Verständnis, dass
ich jetzt nicht nahtlos im Fenster Ergebnisse zur WM-Berichterstattung
übergehe. Meine Trauerarbeit erschöpft sich nicht in diesen Zeilen, die
mir keine Pflicht, sondern ein von Herzen kommendes Anliegen waren.
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Franz
Kastenberger schwer verletzt.
Ist es nicht toll einen Freund in Finnland zu haben. Nur darum
kann ich diese Meldung
machen: Der weitbekannte Österreicher Franz Kastenberger hatte riesiges Pech
beim
Hammerwerfen. Bei einem Sturz ist er auf die Hand gefallen
und hat er sich einen
schweren Bruch oberhalb der Mittelhand zugezogen.
Die Ärzte vor Ort rieten dazu, die Behandlung in Österreich
durchführen zu lassen.
Franz wir wünschen Dir gute Besserung. Ich glaube frohe
Ostern zu wünschen ist
wohl nicht so angebracht. Wir tun es trotzdem. Ein frohes
Osterfest Dir und deiner
Familie.
04.04.2012
Erste Zuschrift von der WM in Finnland
Hallo
Klaus,
hier
liegt seit Sonntagnacht Schnee.15 bis 20 cm. Aber es ist gerade Null Grad.
Der Schnee ist noch locker. Das Stadion wurde teilweise für die
Wurfwettbewerbe geräumt. So sind Hammerwurf- und Diskussektoren
freigeschoben worden. Es scheint dem Werfen morgen also nichts im Wege
zustehen.
Nur.. es
gibt wieder so viele kleine Organisationsfehler. Wie sagte heute ein
Insider so schön : da denkt man im Laufe der Jahre haben die Veranstalter
auch aus Fehlern der Vergangenheit gelernt.. Denkt man. So sind die
Ausschilderungen von der Bushaltestelle zur Halle nicht da. Auch nicht zum
Stadion. In der Schneelandschaft ist das nicht einfach. Den Eingang zur
Halle habe ich gestern nicht gefunden- war erst nebenan in die Arena einer
andere Halle reingelaufen. Habe heute in der Halle den Weg zum Physio
gesucht. Musste mehrfach fragen. Ausschilderung im Keller nur unmittelbar
davor. Der Physio(Thorsten Beckemann(oder Beckemeyer?) hatte keine Bank.
Sollte ihm von Finnen zur Verfügung gestellt werden. Noch Fragen? Alles von
der Hand in den Mund. Schade. Auch das Podest für die Siegerehrung steht
beim Eingang nicht sehr schön platziert. Dort klangen schon kräftig die
finnischen Weisen. Diesmal wird das eine klare Angelegenheit der Finnen.
Kein Zweikampf.
Soviel
von heute..
Gruß …….
03.04.2012
Vision Gold:
Seniorinnen und Senioren starten in
Finnland.
Vom 3.
bis 8. April werden in Jyväskylä (Finnland) die 5.
Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften ausgetragen, für die fast 3000
Leichtathleten aus 63 Nationen ihre Meldungen abgegeben haben. Die
Universitätsstadt Jyväskylä, die knapp 300 Kilometer nördlich von Helsinki
liegt und 1837 gegründet wurde, feiert in diesem Jahr sein 175-jähriges
Stadtjubiläum.
Bei
diesen Welt-Titelkämpfen stellen die finnischen Gastgeber erwartungsgemäß
mit 916 Teilnehmern die meisten Aktiven. Deutschland wird mit 226
Athlet/innen vertreten sein. Es wird wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen
zwischen dem Gastgeber und den DLV-Senioren zu beobachten sein, wenn täglich
die gewonnenen Medaillen gezählt werden. Neben diesen beiden Nationen
werden Russland (170), Großbritannien & Nordirland (150), Frankreich
(141) und Spanien (116) die größten Athletenkontingente stellen.
26.03.2012
24 Stunden Sportkanal Sky geht mit Nachrichtensender in
die Verteidigung.
Der
24-Stunden-Sportnachrichtenkanal ist nicht irgendein Programm: Es ist das
aufwendigste redaktionelle Vorhaben, das der Bezahlkanal Sky Deutschland in
seiner 20-jährigen Geschichte gestartet hat. 200 Mitarbeiter hat
Vorstandschef Brian Sullivan eingestellt, damit sie rund um die Uhr live
über Fußball, Eishockey oder Leichtathletik berichten. Millionen flossen in
ein hochmodernes Studio inmitten der Zentrale im Münchener Medienvorort
Unterföhring.
Mit Hilfe von Sky Sport News will
das chronisch defizitäre TV-Unternehmen so viele neue Abonnenten gewinnen,
dass es bald zum ersten Mal schwarze Zahlen schreibt. Als
Anschubfinanzierung hat Mehrheitseigner Newscorp. 48 Millionen Euro zur
Verfügung gestellt.
Ununterbrochene Berichterstattung
über Fußballtrainings, Hockey-Spiele und Leichtathletikwettkämpfe: So sieht
die Strategie des Bezahlsenders Sky gegen die roten Zahlen aus. Ein
Nachrichtensender soll die Wende bringen.
22.03. 2012
1960 als "Phönix auf Asche" gefeiert
10,0-Sprinter Armin Hary feiert 75.
Geburtstag - Weltrekordler und Doppel-Olympiasieger lebt bei Kelheim
Kelheim. Zweimal Weltrekord an einem Nachmittag. Man schrieb
den 21. Juni 1960, als ein Mann aus dem saarländischen Quierschied im
Zürcher Letzigrundstadion die 100-Meter-Sprintstrecke in sagenhaften 10,0
Sekunden lief. Der Weltrekord wurde zunächst nicht anerkannt. 30 Minuten
später ging Armin Hary erneut an den Start und abermals blieben die per
Hand gestoppten Uhren bei 10,0 stehen. Jetzt war alles klar: Die
internationale Leichtathletik hatte einen neuen Star.
Noch im gleichen Jahr wurde Hary in Rom Olympiasieger über 100 Meter,
gewann mit der Staffel Gold über die 4x100 Meter. "Phönix auf
Asche" nannte ihn die Presse. Er hatte es allen gezeigt und war gerade
einmal 23 Jahre alt. Was für eine kometenhafte Karriere. Sie endete im
Frühjahr 1961. Querelen mit dem Verband und ein Illustrierten-Interview
hatte den Unmut der Funktionäre erregt. Sie sperrten ihn für vier Wochen.
Da hängte Hary seine Spikes an den Nagel. Er besitzt sie heute noch.
Gleichsam als Erinnerung an eine große Zeit.
18.03.2012
Paukenschlag von
Müller
Diskus-Vizeweltmeisterin Nadine
Müller hat beim Winterwurf-Europacup in Bar/Montenegro für einen
Paukenschlag gesorgt.
Die 26-Jährige aus Halle/Saale
siegte mit fast schon sensationellen 68,89 m, steigerte damit ihre
persönliche Bestleistung um 1,11 m und sorgte für den weitesten Wurf
weltweit seit fast acht Jahren.
Im Juli 2004 hatte die Weißrussin
Iryna Jatschenko 69,14 m erzielt. Seit dem Mauerfall warf in
Olympiasiegerin Franka Dietzsch (Bestweite 69,51 m/1999) erst eine deutsche
Athletin weiter als Müller.
"Im Training hat sich schon
eine gute Weite angekündigt, außerdem waren die Bedingungen hier gut",
sagte Müller bei leichtathletik.de.
Die 1,93 m große Athletin warf
zudem in Bar die Scheibe einmal auf 68,81 m sowie zweimal über 67 m. Müller
übertraf damit deutlich die Olympia-Norm (62 m) und unterstrich damit ihre
Medaillen-Ambitionen für die Spiele in London. "Im Sommer werden die
Karten aber neu gemischt", sagte Müller.
Europameisterin Sandra Perkovic
aus Slowenien, mit 66,85 m zuvor Weltjahresbeste, verzichtete auf das Duell
mit Müller und trat in Bar im U23-Wettbewerb an, den sie mit ebenfalls
starken 67,19 m gewann.
ErgebnisseBar
17.03.2012
Kleinert und Terlecki schaffen
Olympia-Norm
Kugelstoßerin Nadine Kleinert vom SC
Magdeburg hat beim Winterwurf-Europacup in Bar/Montenegro die Norm für die
Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) geschafft.
Die Olympiazweite von 2004 überbot
am Samstag problemlos die notwendige Weite von 18,40 m und schaffte es mit
19, 12 m auf den zweiten Platz hinter Vize-Weltmeisterin Nadseja
Astaptschuk aus Weißrussland.
Überraschend überbot auch
Kleinerts Vereinskollegin Josephine Terlecki, die ihre persönliche
Bestleistung um 30 Zentimeter auf 18, 59 m verbesserte, die Norm.
Bei den U23-Frauen unterstrich
Sophie Kleeberg (LV Erzgebirge) nach Rang sechs bei der Hallen-EM ihre gute
Form und siegte mit einer Weite von 17,42 m.
Am Sonntag will auch Nadine Müller
(Halle/Saale), WM-Zweite im Diskuswerfen, die Olympia-Norm schaffen. Müller
reichen nach bereits unter freiem Himmel vorgelegten 66 Metern schon 62 zur
Qualifikation für London.
Sie trifft laut Meldeliste auf
Kroatiens Europameisterin Sandra Perkovic, die 2011 sechs Monate wegen
Dopings gesperrt worden war.
Alle Ergebnisse unter:
15.03.2012
Winter wird
DLV-Athletensprecher
Weitspringer Nils Winter
(Buxtehuder SV) gehört bis 2014 als Athletensprecher zum Präsidium des
Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).
Der 34-Jährige, Zweiter der
Hallen-EM 2009, ist Nachfolger von Marathonläuferin Susanne Hahn
(Saarbrücken).
Stellvertreter von Winter, der
2005 beim Europacup gesiegt hatte und zwei deutsche Meistertitel gewann,
bleibt Geher Andre Höhne (SCC Berlin).
15.03.2012
Müller und CO jagen
Olympia-Norm beim Winterwurf-Europacup in Bar (Montenegro).
Kaum ist die Hallen-WM Geschichte,
beginnen die Leichtathleten in der Freiluftsaison mit der Jagd auf die
Olympianormen.
Der Winterwurf-Europacup in Bar an
Montenegros Adriaküste bietet am Wochenende die erste Chance für Nadine
Kleinert, Olympiazweite 2004 im Kugelstoßen, und Nadine Müller, WM-Zweite
im Diskuswerfen.
Kleinert muss nach mehreren
19-m-Weiten in der Halle nur 18,40 m bieten, Müller reichen nach bereits
unter freiem Himmel vorgelegten 66 Metern schon 62 zur Qualifikation für
London. Sie trifft laut Meldeliste auf Kroatiens Europameisterin Sandra
Perkovic, die 2011 sechs Monate wegen Dopings gesperrt worden war.
Nicht am Start sind die drei deutschen
Weltmeister von 2011, David Storl (ugel), Robert Harting (Diskus), Matthias
de Zordo (Speer) sowie Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler
(Frankfurt).
Das DLV-Team für den
Winterwurf-Europacup:
Männer: Kugel: Candy Bauer
Diskus: Martin Wierig (SC
Magdeburg), Daniel Jasinski (TV Wattenscheid 01)
Frauen: Kugel: Nadine Kleinert,
Josephine Terlecki
Diskus: Nadine Müller, Heike
Koderisch
Speer: Esther Eisenlauer
Hammer: Carolin Paesler
14.03.2012
USA großer Gewinner in Istanbul
Deutschland mit nur 2xSilber gehört zu den Verlierern.
Die USA
waren der große Gewinner bei der Hallen-WM der Leichtathleten am Wochenende
in Istanbul.
Die
Amerikaner gewannen trotz der Qualifikation ihrer erst siegreichen
4x400-m-Staffel der Männer im letzten WM-Rennen neun von 26 Titel und 17
der 79 Medaillen.
Hinter
den USA (9-3-5) scheffelte der künftige Olympia-Gastgeber Großbritannien
(3-2-4) viereinhalb Monate vor den Sommerspielen in London die zweitgrößte
Anzahl an Medaillen (9). Ebenfalls zwei Sieger stellten ansonsten nur noch
die Läuferländer Äthiopien und Kenia.
Verlierer
waren neben Russland (1-3-6) auch Deutschland, das nur zweimal Silber
gewann und seit der Vereinigung zum sechsten Mal bei einer Hallen-WM ohne
Gold blieb.
Neben den
beiden Weltrekorden durch Ashton Eaton (USA) mit 6645 Punkten im
Siebenkampf und Natalja Dobrynska (Ukraine) mit 5013 Zählern im Fünfkampf
gab es in den 26 Disziplinen zehn Jahres-Weltbestmarken.
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Marina Hoernecke-Gil
|
13.03.2012
Alles Gute
zum Geburtstag Marina!
Bereits
am 07.03.2012 feierte eine weltweit bekannte Protagonistin der Senioren
Bewegung ihren 70. Geburtstag. Marina Hoernecke-Gil.
In
Berlin geboren lebt sie seit vielen Jahren im Spanischen Lloret de
Mar. Am 29. Juni 1988 (in Verona)
wurde sie als Frauenbeauftragte
der EVAA gewählt und von da an war sie ein Symbol für die Frauenbewegung
weltweit. Im Jahr 1998 verließ sie dieses Amt und ging als Sekretärin in
das Büro der EVAA. Von 1995 bis 2011 vertrat sie Spanien in der IAAF im
Masters Committee als Frauenbeauftragte. Darüber hinaus war sie in bei
der Organisation vieler Meisterschaften verantwortlich.
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12.02.2012
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Die Weltmeisterin und neue Weltrekordlerin im 5-kampf
Natalja Dobrynska. Rechts der 2. der WM im 7-Kampf Oleksiy Kasjanow.
In der Mitte stehe ich. Wir hatten uns vor Olympia in
Peking, bei der Natalia Gold gewann, in einem Trai-
ningslager in Monte Gordo(Portugal) kennen gelernt.
|
Gleich
zwei Weltrekorde verzeichneten die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer bei den
Weltmeisterschaften in Istanbul.
Die
Ukrainerin Natalja Dobrynska hat am Freitag in mit 5013 Punkten einen
Weltrekord im Hallen-Fünfkampf erzielt. Die 29-Jährige übertraf beim
Auftakt der Hallen-WM als erste Frau der Welt unter dem Hallendach die
5000 Punkte und steigerte die vor 20 Jahren von Irina Belowa (Russland)
in Berlin aufgestellte Marke (4995) um 18 Punkte. Als Prämie erhält sie
50.000 Dollar für den Weltrekord und 40.000 Dollar für den Sieg.
Ashton
Eaton verbesserte seinen eigenen Hallen-Weltrekord im Siebenkampf gleich
um 77 Punkte. Nach einem grandiosen Wettkampf sicherte sich der
24-Jährige mit 6645 Zählern erstmals die Goldmedaille. Für den
Olympia-Favoriten im Zehnkampf war es bereits der dritte
Hallen-Weltrekord. Gold und Rekord honoriert der internationale
Leichtathletik-Verband (IAAF) mit insgesamt 90 000 Dollar. Das
überragende Einzelresultat waren die 8,16 m im Weitsprung, für die Eaton
1102 Punkte kassierte. Seinen bisherigen Weltrekord (6568) hatte er am 6.
Februar 2011 in Tallinn aufgestellt.
Zweiter
bei diesem Wettkampf wurde der Ukrainer Oleksiy Kasjanow mit 6071.
|
10.03.2012
Kleiner mit guter Leistung nur 5. in Kugelstoßen der Frauen.
Björn Otto 2. im Stabhochsprung.
|
1.
|
Valerie Adams
|
NZL
|
20,54
|
(AR)
|
|
2
|
Nadzeya Ostapchuk
|
BLR
|
20,42
|
|
|
3
|
Michelle Carter
|
USA
|
19,58
|
(SB)
|
|
4
|
Jillian Camarena-Williams
|
USA
|
19,44
|
|
|
5
|
Nadine Kleinert
|
GER
|
19,29
|
|
|
6
|
Xiangrong Liu
|
CHN
|
18,63
|
(SB)
|
|
7
|
Jewgenija Kolodko
|
RUS
|
18,57
|
|
|
8.
|
Irina Tarasova
|
RUS
|
18,54
|
|
Im Kugelstoßen
reichten Valerie Adams 20,54 m Gold. Seit die Neuseeländerin mit
Jean-Pierre Egger trainiert, hat sie nie mehr verloren. In Istanbul gelang
ihr der 20. Sieg in Serie. Die letzte Niederlage hatte Adams 2010 bei
Weltklasse Zürich eingefangen.
Einen
guten Eindruck hinterließ auch Nadine Kleinert. Mit nur 4 cm unter
Jahresbestweite konnte sie allerdings „nur“ einen 5. Platz erreichen.
An der
Spitze trugen die Topfavoritinnen Valerie Adams (Neuseeland) und Nadzeya
Ostapchuk (Weißrussland) ein Duell in einer eigenen Liga aus. Die
Weißrussin legte im ersten Versuch 20,20 Meter vor, die Neuseeländerin
konterte im zweiten Durchgang mit 20,48 Metern. Zwar kam Nadzeya Ostapchuk
in der vorletzten Runde noch einmal bis auf sechs Zentimeter an die
Führende heran. Doch diese konnte sich im letzten Versuch, als ihr Sieg
bereits feststand, sogar noch auf 20,54 Meter steigern.
Mit 34
Jahren hat Stabhochspringer Björn Otto bei der Hallen-WM in Istanbul Silber
gewonnen. Der Routinier vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen meisterte 5,80
Meter und musste sich damit nur dem Hallen-Europameister Renaud Lavillenie
geschlagen geben.
Der
Franzose gewann mit der Weltjahresbestleistung von 5,95 Metern. Nach seinem
zweiten WM-Platz 2010 in Doha wurde der Wattenscheider Malte Mohr diesmal
mit 5,75 Metern Vierter. Bronze sicherte sich der Amerikaner Brad Walker,
der ebenso wie Otto 5,80 Meter überquerte.
Titelverteidiger
Steven Hooker aus Australien war in Istanbul nicht am Start. Bisher
einziger deutscher Hallenweltmeister bleibt damit Tim Lobinger, der 2003 in
Birmingham Gold eroberte. Für den Deutschen Leichtathletik-Verband holte
Otto einen Tag nach Kugelstoßer David Storl bereits die zweite
Silbermedaille.
09.03.2012
Sensationelle Leistung von David
Storl.
Bereits im ersten Versuch gelang
David Storl die neue persönliche Bestweite von 21.88 Meter. Erst im
vorletzten Versuch konnte Whiting kontern. Abschließend stieß der neue Weltmeister noch 21.98m.
David Storl schaffte im letzten Versuch eine sehr gute Weite. Aber leider
ungültig. Ich glaube aber nicht, dass es
zu Gold gereicht hätte.
Storl schaffte schon in der
Qualifikation mit 21,43 Meter den weitesten Versuch.
Erstaunlich war, dass nur drei
Wettkämpfer die geforderte Weite von 20,70 Meter übertrafen. Der neue
Weltmeister schaffte nur 20,37 Meter und kam als 5. in den Endkampf.
Die Weite von Whiting bedeutet
Weltbestleistung. Storl stieß pers. Bestweite und
Majewski konnte sich über einen
neuen Polnischen Rekord freuen.
Candy Bauer überstand die Qualifikation
leider nicht. Nach zwei ungültigen
Versuchen reichten 19,60 Meter leider nur zum 15. Platz.
Kugelstoßen Männer Finale.
|
1.
|
Ryan Whiting
|
USA
|
22.00
|
|
2.
|
David Storl
|
GER
|
21.88
|
|
3.
|
Thomasz Majewski
|
POL
|
21.72
|
|
4.
|
Reese Hoffa
|
USA
|
21.55
|
|
5.
|
Maksim Sidorov
|
RUS
|
20.78
|
|
6.
|
Germán Lauro
|
ARG
|
20.38
|
|
7.
|
Rutger Smith
|
NED
|
20.30
|
|
8.
|
Ivan Juschkow
|
RUS
|
20.110
|
|
15.
|
Bauer, Candy
|
GER
|
19,60
|
Hier die einzelnen Versuche der
Endkampf-Teilnehmer
|
Ryan
Whiting
|
21,59
|
X
|
21,06
|
21,16
|
22,00
|
21,98
|
|
David Storl
|
21,88
|
X
|
21,86
|
X
|
X
|
X
|
|
Tomasz
Majewski
|
21,28
|
21,65
|
X
|
20,94
|
21,72
|
X
|
|
Reese
Hoffa
|
20,41
|
21,55
|
20,86
|
X
|
X
|
X
|
|
Maksim
Sidorov
|
20,22
|
20,21
|
20,78
|
X
|
20,50
|
X
|
|
Germán
Lauro
|
20,13
|
20,22
|
19,82
|
19,93
|
20,19
|
20,38
|
|
Rutger
Smith
|
X
|
X
|
20,30
|
X
|
X
|
X
|
|
van Juschkow
|
19,65
|
20,10
|
19,84
|
19,84
|
19,99
|
19,78
|
Storl mit 21,43 m ins WM-Finale
David Storl hat seine
Kugelstoß-Kollegen wie beim WM-Gold von Daegu in Runde eins geschockt.
Mit persönlicher Hallenbestweite
von 21,43 m machte sich der 21 Jahre alte Chemnitzer zum Auftakt der
Hallen-WM in Istanbul als Sieger der Qualifikation erneut zum Favoriten.
"Jetzt halte ich gleich mal
Mittagsschlaf, schließlich bin ich heute morgen um 6 Uhr aufgestanden. Das
Gute heute Abend im Finale ist, dass wir alle sechs Versuche haben. Da
bleibe ich entspannt", meinte der 1,98 m lange Sachse.
Storl, der nur beim WM-Sieg mit
21,78 m, zuvor in der Qualifikation von Daegu (21,60) und beim Meeting im
sächsischen Thum (21,49) jemals weiter stieß, erzielte die beste Weite der
Qualifikation vor Ex-Weltmeister Reese Hoffa (USA/21,23), der mit 21,87 m
die Hallen-Weltrangliste anführt, und Polens Olympiasieger Tomasz Majewski
(21,17).
Bereits ausgeschieden ist als
Neunter mit schwachen 19,84 m der Kanadier Dylan Armstrong, der als
Weltranglisten-Erster 2011 (22,21) bei Storls WM-Triumph von Daegu Silber
gewonnen hatte. Der deutsche Vize-Hallenmeister Candy Bauer (LV Erzgebirge)
schied nach zwei ungültigen Stößen mit 19,60 m als 15. aus.
Gescheitert sind dagegen in Runde
eins David Storls Klubkameradin Kristin Gierisch und Carolin Walter. Die
Chemnitzer Dreispringerin verfehlte mit Rang 17 den Vorstoß ins Finale, die
Leverkusener 800-m-Läuferin in 2:03,61 m als Zwölfte.
08.03.2012
Die Hallen-WM im TV
Der Leichtathletik-Höhepunkt des
Winters im TV: Eurosport und Eurosport 2 übertragen am
kommenden Wochenende fast 14
Stunden live von den Hallen-Weltmeisterschaften in Istanbul.
08.03.2012
Weiterhin Internationales Hallen-Meeting in Düsseldorf
Titelsponsor verlängert um ein
weiteres Jahr
Schirmherr OB Elbers und
PSD-Bank-Vorstand Albert unterzeichneten Vertrag im Rathaus
Der Titelsponsor des "PSD
Bank Meeting" in Düsseldorf, die PSD Bank Rhein Ruhr eG, hat sein
Engagement nach der erfolgreichen 7. Auflage der internationalen
Leichtathletik-Veranstaltung (10. Februar) frühzeitig um ein weiteres Jahr
verlängert. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers, Schirmherr des
Meetings, und August-Wilhelm Albert, Vorstand der PSD Bank Rhein Ruhr eG,
unterzeichneten am Montag, 27. Februar, den Vertrag im Rathaus.
Voraussichtlich am 8. Februar 2013 soll die 8. Auflage in der
Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark stattfinden.
"Die konsequente
Weiterentwicklung des Meetings haben wir auch der Unterstützung der PSD
Bank Rhein Ruhr eG zu verdanken. Es ist sehr wichtig, dass Unternehmen am
Standort den Spitzensport in der Stadt fördern und verlässliche Partner der
Landeshauptstadt Düsseldorf sind," erklärte Oberbürgermeister Dirk
Elbers.
"Wir haben erneut
fantastische Wettkämpfe und eine grandiose Atmosphäre miterlebt",
sagte PSD-Bank-Vorstand August-Wilhelm Albert. "Wir stehen für
Verlässlichkeit und Kontinuität – und auch das Meeting präsentiert sich
Jahr für Jahr auf einem sehr hohen Niveau. Daher möchten wir uns weiter in
der Sportstadt Düsseldorf engagieren."
Bei der 7. Auflage des "PSD
Bank Meeting" stellten die rund 150 Athleten aus 37 Nationen in der
mit 2000 Zuschauern erneut ausverkauften Halle im Arena-Sportpark vier
Weltjahresbestleistungen und zwei Meeting-rekorde auf
05.03.2012
Behindertensport
Pures Glück am Ring

Illka Willudda, eine Diskuslegende
HALLE (SAALE)/MZ. Die Sonne hatte
sich längst verkrochen, es war richtig kalt geworden. Doch das Zittern
wurde vertagt, auch die Suche nach einem aufwärmenden Platz an einer
Heizung musste warten. Wichtig war nur, dabeizusein. Mitten unter
glücklichen Menschen auf den Brandbergen in Halle.
Außergewöhnliches war am späten
Sonnabend-Nachmittag bei der Meisterschaft der Behindertensportler
passiert. Ilke Wyludda, die Diskuswurf-Olympiasiegerin von 1996 in Atlanta,
ging zum ersten Mal nach zwölf Jahren Pause wieder in einem offiziellen
Wettkampf an den Start. Unter völlig anderen Voraussetzungen, mit einem
völlig anderen Bewegungsablauf. Am Ende ihrer unendlichen Krankengeschichte
musste ihr im Oktober 2010 der rechte Unterschenkel amputiert werden,
deswegen sitzt sie jetzt bei ihrem Wettkampf festgeschnallt auf einem
Hocker. Die Kraft für ihre Würfe, die sie früher auch aus den Beinen und
der Hüfte holte, kommt nun fast ausschließlich aus den Armen.
Die letzten beiden Monate hat sie
sich Kraft und Kondition antrainiert und nach nur zwei Trainingseinheiten
im Wurfring nun also der öffentliche Auftritt. Heraus kamen 25,54 Meter mit
dem Diskus und später noch einmal 8,31 Meter im ungeliebten Kugelstoßen.
Die unvermeidliche Statistik war aber so ziemlich das Nebensächlichste an
diesem Tag.
"Das ist doch Wahnsinn, was
Ilke schon wieder leistet. Ich bin so stolz", sagte ihr Vater Gerhard,
der während des Wettkampfes alle Hände voll zu tun hatte, Ilkes völlig
aufgelöste Hunde Akim und Balu zu bändigen. Die beiden Möpse hatten mit
ihren feuchten Schnauzen und wachem Hundeverstand längst begriffen, dass
dies eben kein Tag wie jeder andere war. Der Alltag begann für sie erst
wieder, als sie von Ilke im Rollstuhl ausgiebig und ausdauernd geknuddelt
wurden. "Ich bin zufrieden mit diesem Neuanfang, der Rest findet
sich", kommentierte Ilke Wyludda ihren ersten Wettkampf. Ihr
langjähriger Trainer Gerhard Böttcher, der sie einst zur Olympiasiegerin
gemacht hatte, ging da weit mehr aus sich heraus: "Das ist viel mehr,
als ich erwarten konnte."
Was aber sind diese gut über 25
Meter im Diskuswerfen tatsächlich wert für den geplanten Start bei den
Paralympics im September in London?
"So um die 30 Meter muss sie
schaffen, um für London nominiert zu werden. Mit etwa 35 Metern hätte sie
eine reelle Medaillenchance", sagt Bernd Mädler, der verantwortliche
Bundestrainer für die Wurf- und Stoßdisziplinen der
Behinderten-Leichtathletik. Die Goldmedaille bei den letzten Paralympics
2008 in Peking gab es in dieser Behindertenklasse für 35,21 Meter, der
Weltrekord steht bei 40,99.Bis zum Juni hat Ilke Wyludda Zeit, die Weiten
zu schaffen. Mädler macht sich überhaupt keine Sorgen: "Ich habe genug
gesehen. Wyludda und Böttcher sind ein eingespieltes Team. Das passt, die
wissen, was sie tun. Ich werde mich hüten, denen reinreden zu wollen."
Mädler baut aber auch vor, wenn es
bis London nicht ganz reichen sollte. "Ilke Wyludda wird Ende des
Monats 43 Jahre alt. Sie betreibt diesen Sport gerade mal seit ein paar
Wochen. Eine Marianne Buggenhagen macht das schon 20 Jahre und ist mit fast
60 immer noch zu Höchstleistungen fähig." Was Mädler damit sagen will:
Die Paralympics 2016 in Rio sind ein ebenso lohnendes Ziel. "Ich will
ihr ersparen, dass in London vielleicht schon nach dem Vorkampf alles
vorbei ist. Das hätte sie nicht verdient."
Ilke Wyludda sieht das rein
äußerlich ebenso gelassen. "Ich weiß nicht, warum mich immer alle nach
London fragen. Das war ein Aufbauwettkampf. Den habe ich hauptsächlich für
mich gemacht. Ich wollte wissen, wo ich stehe", sagt sie fast
entschuldigend.
Einen Moment später huscht ein
breites Grinsen über ihr Gesicht. Natürlich hat sie nun erst recht Feuer
gefangen, natürlich dreht sich nun erst recht alles um London. So ehrgeizig
ist sie nun mal. Der außergewöhnliche Tag auf den Brandbergen, die
unendliche Sympathiewelle, die ihr da entgegen schlug - das hat Mut
gemacht.
03.03.2012
Am 25.und 26.Februar fanden in
Albuquerque die US-Hallenmeisterschaften statt.
Leider habe ich die Ergebnisse
erst heute erfahren.
Nur die 1.und 2. qualifizieren
sich für die Weltmeisterschaften in Istanbul.
Bei den Männern musste Christian
Cantwell sich mit 21,53m begnügen. Die Weite bedeutet absolute Weltklasse.
Leider reichte es nicht für die Teilnahme an der WM.
Die USA schickt zwei Frauen mit
absoluten Medaillenhoffnungen nach Istanbul.
Hier die Ergebnisse.
Männer
1 Reese Hoffa New York Athletic Club 21.75m
2
Ryan Whiting Nike 21,60 m
3
Christian Cantwell Nike 21.53m
4
Adam Nelson Saucony 20.58m
5
Cory Martin Nike 20,20
6 Joseph Kovacs ungebunden 20.14m
Frauen
1 Jillian Camarena-Williams New York AC 19.56m
2 Michelle Carter Nike 19.27m
3 Alyssa Hasslen ungebunden 17.77m
4
Sarah Walker Shore AC 17.70m
5
Danielle Frere Iowa State 17.08m
6 Tiffany Howard ungebunden 16.28m
02.03.2012
Otto gewinnt WM-Generalprobe
Der deutsche Hallen-Meister Björn
Otto hat eine Woche vor der Hallen-WM in Istanbul beim Springer-Meeting in
Dessau eine erfolgreiche Generalprobe gefeiert.
Der bisher weltbeste
Stabhochspringer der Saison gewann mit Meetingrekord von 5,84 m vor dem
Briten Steven Lewis (5,77 m), scheiterte aber am deutschen Hallenrekord von
6,01 m in drei Versuchen.
Platz drei teilten sich Malte Mohr
und der Leverkusener Hendrik Gruber, Raphael Holzdeppe wurde Fünfter (alle
drei je 5,60 m).
Im Hochsprung der Frauen setzte
sich die favorisierte Russin Swetlana Schkolina überlegen mit 1,94 m durch.
Geteilte Zweite wurden mit einer Höhe von 1,84 m die deutsche
Hallen-Vizemeisterin Marie-Laurence Jungfleisch und die Russin Tatjana
Mnatsakanowa.
01.03.2012
TOLL!
In Anlehnung an eine Fernsehsendung benutze ich diese
Überschrift für eine, im Ansatz, gute Idee. Die Ausführung ist meiner
Meinung nicht so richtig gelungen. Aber von Anfang an. Gestern erreichte
mich eine Pressemitteilung über die ich im Anfang begeistert, danach aber
fast einen Lachkrampf bei mir auslöste. SELAnet, ein Abkömmling der
Senioren Leichtathletik, verlost für den Film Herbstgold, der aus Anlass
der Deutschen Hallenmeisterschaft in Erfurt gezeigt wird 5 Freikarten. 5
Freikarten zu diesem Film der 3€ Eintritt kostet ist eine heroische
Leistung. Glückwunsch SALAnet, da sage ich nur TOLL. Man kann förmlich
spüren
wie
großzügig die Redaktion ist. Weiter so und die Massen werden euch
überrennen.
Wobei man
nicht genau erkennt ob aus Begeisterung oder vor Wut.
Hier die
Mail in einer Kopie vom Original.
Guten
Tag,
aus Anlass der deutschen Hallenmeisterschaft der Senioren in Erfurt wird am Samstag, 3. März um 16h00, um 18h00 und um 20h00 der
Dokumentationsfilm "Herbstgold" im Victor's Residenz Hotel,
Häßlerstr. 17 in Erfurt (fußläufig
erreichbar von der LA-Halle) gezeigt.
Eintritt = 3,-- Euro. SELAnetz (www.senioren-leichtathletik.de)
verlost fünf Freikarten. Sie sind dabei???
Glückauf
Dieter Massin
29.02.2012
Müller führt DLV-Werfer an
Diskus-Vizeweltmeisterin
Nadine Müller und Nadine Kleinert, Kugel-Olympiazweite von Athen, führen
das Aufgebot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes beim Werfer-Europacup
im mazedonischen Bar am 17. und 18. März an.
Für
den ersten Vergleich mit der europäischen Elite in der Olympiasaison
nominierte der DLV insgesamt 15 Athleten, die in Bar erstmals die Norm für
die Spiele in London erfüllen können.
Das
deutsche Aufgebot:
Männer:
Candy Bauer (LV 90 Erzgebirge), Artur Hoppe (VfL Sindelfingen/beide Kugel),
Martin Wierig (SC Magdeburg), Daniel Jasinski (TV Wattenscheid 01/beide
Diskus)
Frauen:
Nadine Kleinert, Josephine Terlecki (beide SC Magdeburg/Kugel), Nadine
Müller (Hallesche LAF), Heike Koderisch (SC Magdeburg/beide Diskus), Esther
Eisenlauer (SV Saar 05 Saarbrücken/Speer)
Männer
U23: Hendrik Müller (LAC Chemnitz/Kugel), Gordon Wolf (SC Potsdam/Diskus)
Frauen
U23: Sophie Kleeberg (LV 90 Erzgebirge/Kugel), Julia Fischer (SCC
Berlin/Diskus), Carolin Paesler (Hallesche LAF/Hammer), Sarah Mayer (SC
Potsdam/Speer)
29.02.2012
Hier mal ein Blick über die
Deutschen Grenzen.
Am 25.02.2012 fanden in Linz die
Österreichischen Hallen-Staatsmeisterschaften statt. Zur gleiche Zeit wie die
Deutschen Hallen-Meisterschaften in
Karlsruhe.
Hier die Ergebnisse im
Kugelstoßen
Frauen
|
14,48
|
Watzek,
Veronika
|
85
|
KLC
|
1
|
|
|
|
13,18
|
Scheffauer,
Christina
|
91
|
IAC-Pharmador
|
2
|
|
|
|
12,94
|
Waldkircher,
Stefanie
|
88
|
LAC
Klagenfurt
|
3
|
|
|
|
12,38
|
Doppelreiter,
Katrin
|
93
|
MLG Sparkasse
|
4
|
|
|
|
11,42
|
Klien,
Katharina
|
92
|
SG Götzis
|
5
|
|
|
Männer
|
Leistung
|
Nachname,
Vorname
|
Jg.
|
Verein
|
Platz
|
|
|
|
18,70
|
Gratzer,
Martin
|
82
|
LAC
Klagenfurt
|
1
|
|
|
|
18,40
|
Weißhaidinger,
Lukas
|
92
|
ÖTB OÖ LA
|
2
|
|
|
|
16,04
|
Zillner,
Gerhard
|
71
|
SVS-Leichtathletik
|
3
|
|
|
|
15,18
|
Dumitrica,
Stefan-Alexandru (ROM)
|
83
|
SVS-Leichtathletik
|
4
|
|
|
|
14,70
|
Rossi,
Alexander
|
88
|
ATG
|
5
|
|
|
|
13,63
|
Sahbegovic,
Eniz
|
90
|
UNION
Salzburg LA
|
6
|
|
|
|
12,98
|
Mayerhofer,
Stefan
|
86
|
LCA Umdasch
Amstetten
|
|
|
|
|
12,82
|
Platzer, Christoph
|
88
|
LAC
Nationalpark Molln
|
|
|
|
|
12,68
|
Irrgeher, Martin
|
83
|
ULC Linz
Oberbank
|
|
|
|
Comeback
für "Muskelprotz" Lopes-Schliep
Der Zweifel läuft in der Leichtathletik immer
mit. Doch manchmal sind die Dinge ganz anders, als sie scheinen. Wer also
beim Anblick der muskolösen Priscilla Lopes-Schliep sofort an Doping denkt,
sollte sich lieber schnell bei der Kanadierin entschuldigen.

Denn verantwortlich für
die extrem gut ausgebildete und definierte Muskulatur der 29-Jährigen ist
nicht Missbrauch verbotener Mittel, sondern eine genetisch bedingte
Krankheit.
Lipodistrophie begleitet
die Ausnahmeathletin seit ihrer Kindheit - und lange bevor dies ein Vorteil
im Kampf um Medaillen wurde, war es eine große Belastung für das
heranwachsende Mädchen.
Hänseleien ob ihrer
Statur gehörten zur Tagesordnung, heute sind etliche Konkurrentinnen
wahrscheinlich heimlich neidisch auf die erfolgreiche Hürdensprinterin.
"Viele Leute wollen wissen, was mein Geheimnis ist", erklärt sie
- doch es gibt keines.
Außer, dass die Krankheit
dafür sorgt, dass Lopes-Schliep kaum Unterhaut-Fettgewebe besitzt und sich
so die Muskelstränge fast direkt unter der Haut - wie bei einem Bodybuilder
direkt vor einem Wettkampf.
Als junge Mutter
aufs Olympia-Podium?
In Kanada ist
Lopes-Schliep inzwischen ein Star. Kein Wunder nach Medaillen bei Olympia,
der WM in Berlin und zahllosen Top-Ergebnissen bei internationalen Meetings.
Und auch für London 2012 ruhen die Hoffnungen der Nation in der Kernsportat
Leichtathletik komplett auf ihr.
Eine große
Herausforderung - denn vor erst sechs Monaten wurde Lopes-Schliep Mutter
einer kleinen Tochter. Doch vor wenigen Tagen stieg sie in Kanada
erfolgreich wieder ins Renngeschehen ein. Zur Qualifikation für die
Hallen-WM reichte es noch nicht, doch im August wird die weltbeste
100m-Hürdenläuferin des Jahres 2010 sicher wieder eine Medaillenkandidatin
sein.
27.02.2012
Hella Böker MT-Sportlerin
des Jahres
Jahreshauptversammlung der Melsunger
Turngemeinde
Der Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung
war die Pokalverleihung für den Titel „MT-Sportler des Jahres 2011“. Seit
1966
kürt die Melsunger
Turngemeinde traditionell in der Jahreshauptversammlung den Sportler bzw.
die Sportlerin des Jahres.
Alwin J. Wagner, der die
Laudatio vornahm, wies zunächst auf die 46 Namen hin, die auf dem
Wanderpokal stehen, den Ernst
Henne und Oskar Becker fast vor einem
halben Jahrhundert gestiftet hatten. Als der Laudator über Mikrofon in den
Saal rief:
„The winner is: Hella
Böker“ erhielt die sympathische Leichtathletin aus Fuldabrück starken
Beifall. Die sechsfache deutsche
Seniorenmeisterin im Jahr 2011 besitzt nach den Worten Wagners mit ihrer
Ausgeglichenheit, Bescheidenheit,
Ehrlichkeit Kameradschaftlichkeit, Teamfähigkeit sowie weiteren
großen Charakterstärken eine natürliche Autorität. Und in Verbindung mit
ihren TOP-Leistungen in den
Wurfübungen und ihren unzähligen Erfolgen auf nationaler und
internationaler Ebene sei sie ein uneingeschränktes Vorbild für alle
Sportlerinnen und Sportler.
Hella Böker stellte unter
ihrem Mädchennamen Ulbricht am 7. Oktober 1959 einen neuen Jugendweltrekord
auf, denn sie ließ als
erste Jugendliche auf
unserem Erdball die 1kg schwer Diskusscheibe über die heute noch begehrte
50m-Marke segeln. 1962
qualifizierte sie sich nach
einem Ausscheidungswettkampf zwischen den drei besten west- und
ostdeutschen Athletinnen für die Leichtathletik-Europameisterschaften in
Belgrad. Ihre Lebensbest-leistungen im Diskuswerfen und im Kugelstoßen
stellte sie drei
Jahre später auf. Während
kurz vor dem ersten Europa-Cup-Finale in Kassel der Diskus auf 53,59 Meter
flog, landete die Kugel bei
14,36 Meter. Nach ihrer
Heirat 1981 siedelte sie in den Westen über und fand in Fuldabrück nicht
nur eine neue Heimat, sondern
mit Winfried Böker auch
einen Ehemann, der viel Verständnis für die Werferei aufbrachte und bei den
wichtigsten Wettkämpfen
immer an ihrer Seite zu
finden ist.
1988 feierte Hella Böker in
Oldenburg ein glänzendes Comeback und gewann mit 42,16 Meter ihre erste
deutsche Seniorenmeisterschaft. In
den letzten 25 Jahren konnte sie sich mehrfach in die Rekordlisten des DLV
eintragen, wurde 32 Mal deutsche Seniorenmeisterin in den Wurfwettbewerben
und holte sogar einige Titel bei Welt- und Europameisterschaften bei den
Senioren.
Wagner schloss seine
Laudatio mit den Worten: „Liebe
Hella, Du überzeugtest Deine Konkurrentinnen immer mit Leistung, Leidenschaft,
Willenstärke und vor allem mit Fairness.
Mit deinen großartigen Erfolgen bist du eine würdige MT-Sportlerin
des Jahres. Du hast es verdient! Herzlichen Glückwunsch!“ Beifall und
Standing-Ovation folgten.
Sponsoring für Leichtathletik-Meeting
weiter gesichert
Düsseldorf
- Auch im kommenden Jahr wird es wieder Spitzen-Leichtathletik
in Düsseldorf geben. Das internationale
Leichtathletik-Meeting im Arena-
Sportpark
ist weiter finanziell gesichert. Der Namenssponsor "PSD Bank"
hat den Vertrag
mit der Stadt jetzt um ein Jahr verlängert. 2013 soll die
Veranstaltung
in Stockum voraussichtlich am 8. Februar stattfinden.
26.02.2012
Heidler überzeugt in Germiston
Hammerwurf-Weltrekordlerin
Betty Heidler (Frankfurt/Main) hat beim Meeting im südafrikanischen
Germiston ihr Arbeitsgerät
auf 72,29 m geworfen und
sich damit an die Spitze der Jahresbestenliste gesetzt.
Blade Runner Oscar
Pistorius (Südafrika) startete in 22,03 Sekunden über die 200 m in die
Olympiasaison.
In Abwesenheit von Superstar
Usain Bolt drückte 100-m-Weltmeister Yohan Blake dem Meeting im heimischen
Kingston/Jamaika
seinen Stempel auf.
Blake überzeugte bei den
Staffel-Siegen über 4x100 und 4x400 m.
23.02.2012
Vorschau auf die DM der Seniorinnen und Senioren in Erfurt am
3./4.03.2012,.
17
Meldungen beinhaltet die Liste bei den Würfen in der Altersklasse M35. Dabei sind in verschiedenen Würfen Doppel- und
Dreifach- Meldungen vorhanden. Was das Meldeergebnis noch mehr schmälert.
Ein
Niederschmetterndes Ergebnis. Besonders unter dem Aspekt das sich eine
Vielzahl von Menschen für die Beibehaltung dieser Alterklasse eingesetzt
haben. Abgesehen von den 60 und 200 Meter waren die Meldezahlen dürftig.
Klare
Favoriten sind im Kugelstoßen
natürlich Andy Dittmar mit
seiner Leistung von 19,08m. Dahinter folgt mit gehörigem Abstand
Thomas Blech mit mageren 13,88mSören Voigt steht im Diskuswerfen mit 44,79
m zu Buche, das Speerwerfen sollte von Thomas Kreuzer dominiert werden, und
im Speerwerfen führt Wolfgang Fuhrmann mit 54,11m die Meldeliste an.
In der
Altersklasse M40 ist „der“ Favorit Tilman
Nordhoff seine Leistung von 17,49m
liegt 4,0 Meter vor dem zweiten. Im Diskuswerfen ist ein sehr
ausgeglichenes Feld von 6 Teilnehmern
zu verzeichnen. Das Hammerwerfen wird von Martin Gleixsner angeführt, der mit
guten 54,15 gemeldet ist. Das Speerwerfen hat 6 Teilnehmer mit Weiten über
50 Meter. Da liegt sicherlich Spannung in der Luft.
In der M45 sind die Meldungen auch überschaubar. Im Kugelstoßen
ist Christopher Gerhard Mit 14,28m
der Beste. Im Diskuswerfen mit
ebenfalls nur 6 Gemeldeten wird es
zu einem Zweikampf zwischen Michael Rückel und Christopher Gerhard kommen,
die eine Meldeleistung von 44,58m und 44,20m haben. Das Hammerwerfen führt
Michael Möhring mit 51,17 vor Michael Erhard an. Das Speerwerfen ist mit 11
Teilnehmern nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite stark
besetzt. Auch hier ist Michael Rückel mit 57,89 der wohl Aussichtsreichste.
Bei den M50 ist wie immer ein starkes Feld gemeldet. Die Liste
der Kugelstoßer wird angeführt von Rainer Werking mit 15,12m vor Peter
Holthuijsen mit 14,80m. Im Diskuswerfen sind zwei 50m Werfer am Start.
Thomas Wesp führt mit 50,63m vor
Peter Holthuijsen mit 50,19m. Hier könnte ich keinen Sieger voraussagen. Im
Hammerwerfen liegt Viktor Hansen mit 47,90m vor Hans Wewering, der mit
46,31 gemeldet ist.
Auch beim
Speerwurf ist es ein knappes Ding.
Hier führt Joachim Seiffert mit 51,20m
vor Joachim Pohl mit 51,01.
Mein Wunschsieger ist natürlich mein Vereinskollege Seiffert.
Viel
Glück Jochen.
Beim
Kugelstoßen der M55 sollte der Meister mit Roland Wattenbach feststehen.
Mit 1,61m Abstand führt er die Rangliste an. Im Diskuswerfen könnte es
wieder knapp werden. Vier Werfer mit Leistungen über 40m sind gemeldet.
Aussichtsreichster Bewerber ist hier Hans-Jürgen Schomburg. Hammerwerfer
Hartmut Nuschke führt mit knapp 6m Vorsprung die Liste an. Er sollte auch
am Ende die Meistermedaille erhalten. Eben so klar führt im Speerwerfen
Reinhold Paul. 7m Vorsprung auf den zweiten sollten eigentlich reichen.
Die M60er werden im Kugelstoßen, Diskuswerfen und Hammerwurf
heiße Auseinandersetzungen haben. Die Abstände sind in diesen Wettkämpfen
zwar deutlich aber nicht besonders sicher. In allen drei Übungen ist Klaus
Kynast unter den ersten drei. Für einen Meistertitel sollte es dann doch
wohl reichen. Georg Ortloff hat die beste Vorleistung im Kugelstoßen mit
14,55m, Gerd Sieben steht im Diskuswerfen mit 52,43 zu Buche und im
Hammerwerfen hält Klaus Kynast mit 51,01 die Spitze der Meldeliste.
Den
leichtesten Job hat Walter Kühndel im Speerwerfen. Er ist Teilnehmer mit
einer Vorleistung v on 53,51m und einen Vorsprung von 4 Meter.
In der M65 sind die Fronten voraussichtlich klar
abgesteckt. Axel Hermanns mit 13,56
m im Kugelstoßen, Georg Kinadeter mit 45,51 im Diskuswerfen sowie Hermann
Hupertsberg im Hammerwerfen mit 52,68m und Helmut Hessert im Speerwerfen
mit 46,64 sind hier die Führenden in den Listen.
Nach einem Tag Bedenkzeit befasse ich mich nun mit
der AK70, also meiner Altersklasse.
Ein
Trauriges Meldeergebnis, drei Kugelstoßer und drei Diskuswerfer. Wo sind
die die guten Werfer der vergangenen Jahre nur geblieben.
Ein
Urgestein ist Eugen Reinhard. Bei allen Meisterschaften dabei, betreibt er
mit großer Freude seinen Sport. Er ist mit 12,95m bester der gemeldeten
Kugelstoßer. Ich wünsche den Titel für Eugen Reinhard.
Die 7 in der Bestenliste 2011 führenden sind
nicht am Start!!
Beim
Diskuswerfen fehlen die beste 6 der
Bestenliste. Hier ist mit 39,95m Heinrich Wolters der beste in der
Vorleistung. Mit nur 9cm Abstand folgt Reinhard Dahms. Dahinter Arno
Willershäuser der mit 39,36m gemeldet ist. Hier sollte es spannend zugehen.
Ich habe nicht gemeldet. Erstens habe ich noch nie bei einer Hallen-DM,
außer in der Männerklasse, teilgenommen. Bei den Westdeutschen in
Düsseldorf bin ich gestartet und wurde sofort mit einer Lungenentzündung
bestraft. 2. Habe ich lange nicht trainiert und möchte die Kritiker nicht
so sehr beschäftigen.
Im
Hammerwerfen kann es nur einen Sieger geben. Herrmann Albrecht hat mit
53,91m über 7 Meter Vorsprung auf den zweiten Emmerich Kiss.
Beim
Speerwerfen ist schlecht ein Favorit auszumachen. Sechs Teilnehmer mit
Vorleistungen zwischen 42,57m und 38,61m haben gemeldet. Hier ist alles
möglich.
In der M75 Dominieren zwei Namen die Listen, Peter Speckens und
Lothar Hucht-
hausen.
Sie werden wohl die Titel unter sich teilen.
Bei
unseren Senioren in der AK
80 ist nur
Kugelstoßen ausgeschrieben. Karl Steiner
führt
hier die Liste an. Mit 10,61m hat er die besten Aussichten vor Günther
Schollmayer mit10,06 und Ernst Zuber mit 9,27 Meter,
22.02.2012
Deutschland sucht seine Meisterinnen und Meister am Wochenende
in Karlsruhe
Fast wie
immer zum Ausklang der Leichtathletik Winterzeit suchen die Deutschen Leichtathleten
ihre Hallenmeisterinnen und Hallenmeister. Hauptziel bei dieser
Veranstaltung ist für die Spitzenleute die Normerfüllung für die noch
anstehenden Hallen-Weltmeisterschaften, und für die nicht – oder nur fast-
so guten Teilnehmer steht die Erringung einer Medaille im Vordergrund. Für
einige ist aber auch die Teilnahme eine Ehre.
Für meine
Seite sind hier nur die Werfer interessant, leider, denn es sind keine
Winterwurf Disziplinen ausgeschrieben. Das ist meiner Meinung schade, denn
diese Winterwürfe werden immer beliebter.
Bei den
Kugelstoßerinnen ist die langjährige Gran Dame des Kugelstoßen Nadine
Kleinert die Favoritin. Sie führt mit einer Hallenbestleistung von 19,33
Meter die Hallenjahresbestenliste an.
Knapp vor Christina Schwanitz mit 19,15 Meter. Mit fast einen Meter
Abstand folgt Josephine Terlecki die 18,29 erzielte.
Bei den
Männern ist nur ein Sieger in Sichtweite, David Storl. Er dominiert das
Deutsche Kugelstoßen mit 21,24 vor Candy Bauer der bisher 20,10 Meter zu Busche
stehen hat. Bei Bauer sehe ich aber noch Potenzial nach oben, allerdings
nur in der Weite, nicht bei der Vergabe von Gold und Silber. Der
Bestenlisten dritte Ralf Bartels nimmt sein Startrecht nicht wahr.
Am Wochenende bringe ich wieder
schnellsten die Ergebnisse.
21.02.2012
Silber für Kiriasis und Petra Lammert
in Lake Placid
Bobpilotin Sandra Kiriasis
(Winterberg) hat bei der WM in Lake Placid Silber gewonnen und damit einen
versöhnlichen
Abschluss einer enttäuschenden
Saison gefeiert.
Die in diesem Winter sieglose
37-Jährige musste sich mit Anschieberin Petra Lammert (Neubrandenburg) nach
vier
Läufen als Zweite (+0,33
Sekunden) lediglich der Kanadierin Kaillie Humphries geschlagen geben.
Die Olympiasiegerin sorgte auf
der schwierigen Bahn am Mount van Hoevenberg für den ersten WM-Titel einer
kanadischen
Bobfahrerin in der Geschichte.
Ja, richtig vermutet, die
Anschieberin ist die ehemalige Weltklasse-Kugelstoßerin.

Petra Lammert mit Ihrem
Trainer Dieter Kollak.
Petra
Lammert hat eine Bestleistung von 20,04 Meter. Ihr größter Erfolg war der Gewinn der
Hallen EM 2009.
Als
Bob-Fahrerin wurde sie in diesem Jahr 2. bei der EM Und nun 2. bei der
WM.
Pearson triumphiert in Topzeit
Weltmeisterin Valerie Adams gewann
das Kugelstoßen mit hochklassigen 20,67 m.
Australiens
100-m-Hürden-Weltmeisterin Sally Pearson ist gut fünf Monate vor den Olympischen
Spielen bereits in Topform.
Beim Freiluft-Meeting in
Sydney siegte die 25-Jährige über ihre Spezialstrecke in starken 12,66
Sekunden und lief so schnell wie
noch nie auf heimischem Boden.
"Das ist Weltklasse,
noch dazu im erst zweiten Saisonrennen", sagte Pearson, die bei der WM
in Daegu in 12,28 Sekunden auf
Platz vier der
"ewigen" Bestenliste gelaufen war.
In Sydney gewann Pearson
zudem über 200 m in 23,08 Sekunden bei starkem Gegenwind.
800-m-Weltrekordler David
Rudisha (Kenia) kam über die halbe Distanz auf respektable 45,82 Sekunden,
musste sich aber dem
Australier John Steffensen geschlagen
geben.
18.02.2012
Hier mal
was vom Boxen!
Die Prügelei mit David Haye
im Anschluss an den WM-Fight gegen Vitali Klitschko hat für Dereck Chisora
und seinen
britischen Landsmann ein
Nachspiel. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen
Chisora. Gegen
seinen Trainer werde
ebenfalls wegen Körperverletzung ermittelt, teilten die Beamten in München
am Sonntagnachmittag
mit.
Nach seiner Prügelei mit Ex-Weltmeister Haye bei der Pressekonferenz im
Anschluss an den WM-Kampf gegen Klitschko
war Chisora am Sonntagmittag von der Polizei in
München festgenommen worden. "Er wird von der Kriminalpolizei zu
den Vorfällen gestern Abend befragt", sagte ein
Polizeisprecher Auch Haye soll befragt werden, er werde aber derzeit
noch gesucht, hieß es.
Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) erwägt nach Angaben seines Präsidenten
Thomas Pütz ein lebenslanges Box-
Verbot für Chisora und Haye in Deutschland.
Allerdings besitzt Haye nach seinem Rücktritt ohnehin keine Boxlizenz mehr.
Weit nach Mitternacht hatte Klitschko-Provokateur Chisora den endgültigen
Beweis angetreten, warum er, wie vom BDB
gefordert, aus dem Box-Business gezogen gehört. Bei
der abschließenden Pressekonferenz nach seiner Niederlage gegen
Vitali
Klitschko fielen Chisora und sein Landsmann Haye plötzlich wie Kampfhunde
übereinander her und prügelten sich
quer durch den voll besetzten Raum in der Münchner
Olympiahalle.
Was war vorgefallen? Chisoras Manager Frank Warren hatte einen Kampf
zwischen seinem Schützling und Haye, der als
Co-Kommentator für einen britischen Fernsehsender in
München im Einsatz war, vorgeschlagen. Der Sieger sollte gegen
Vitali
Klitschko boxen. Mit diesem Vorschlag war Haye überhaupt nicht
einverstanden. "Chisora, du hast dreimal verloren,
du bist ein Verlierer!" Das war für den 'Del
Boy' zu viel.
Als sich die derzeit wohl größten Enfant terribles des Berufsboxens
miteinander verkeilt hatten und Flaschen flogen,
räumte Champion Klitschko entsetzt das Podium. Bruder
Wladimir, der Haye im vergangenen Sommer einstimmig nach
Punkten besiegt und ihm den WBA-Titel abgenommen
hatte, stand kopfschüttelnd da. "Blutige Gesichter bei einer Pressekonferenz?
Das ist eine Schande für das Boxen. Das sollen Vorbilder für die Jugend
sein? Das ist unglaublich",
schimpfte
Wladimir Klitschko auf das britische Duo.
Chisora: "Ich erschieße dich"
Die Bilanz
nach der unübersichtlichen Keilerei: Chisora war an der Lippe verletzt,
weil ihn Haye mit einer Flasche attackiert hatte; Hayes Trainer Adam Booth
trug eine blutende Platzwunde auf dem Kopf davon. Chisoras Trainer Don
Charles hatte Glück,
dass er nicht getroffen wurde, als Haye mit einem
Kamerastativ auf ihn losging. Chisora krönte den Gossenauftritt mit
der Drohung: "David, ich erschieße dich. Ich
meine das ernst. Ich erschieße dich. Ich verbrenne dich."
Die Ausraster haben Methode. Chisora hatte einen Tag
zuvor Klitschko beim Wiegen mit einer wuchtigen Schelle
geohrfeigt. Das war erst seine Aufwärmphase. Tags
darauf, unmittelbar vor Kampfbeginn, nahm er einen großen Schluck
aus seiner Wasserflasche und spukte diesen Vitalis
Bruder Wladimir ins Gesicht. Allein nach dieser widerlichen Aktion,
bei der sich der jüngere Klitschko-Bruder zu
erstaunlicher Zurückhaltung zwang, obwohl Blick und Muskelzucken das
Gegenteil verrieten, hätte der Kampf eigentlich gar
nicht freigeben werden dürfen. "Vor deinen sportlichen Leistungen
habe ich
Respekt, vor dir als Mensch nicht", herrschte Klitschko den Rivalen
an.
50.000 Dollar Strafe hat der Weltverband WBC Chisora
für die Ohrfeige bereits aufgebrummt; für das Spucken und die
Schlägerei reichen Geldbußen indes nicht mehr aus.
Auch Haye steht am Pranger. Er führte den ersten Schlag bei der
nächtlichen Prügelei, nachdem er sich mit Chisora
bepöbelt hatte. Zudem sei an die Foto-Montagen mit abgetrennten
Klitschko-Köpfen auf T-Shirts und in Zeitschriften
erinnert, für die Haye vor Monaten verantwortlich zeichnete.
Der britische
Verband täte gut daran, beide Hitzköpfe für ihre abartigen Inszenierungen
zu suspendieren.
Björn Otto
mit neuer Bestleistung
Eine
Woche vor der Hallen-DM in Karlsruhe hat Stabhochspringer Björn Otto für
einen Paukenschlag
gesorgt.
Der WM-Fünfte von 2007 steigerte beim Meeting in Potsdam seine Bestleistung
um zwei
Zentimeter
auf 5,92 m und verdrängte den Russen Dimitri Starodubzew (5,90) von der
Spitze der
Weltrangliste. Unter dem Hallendach sind
in Danny Ecker (6,00/2001) und Tim Lobinger (5,95/2000)
bislang
erst zwei Deutsche höher gesprungen.
Der 34
Jahre alte Dormagener Otto, der sich vergeblich an 6,01 m versuchte, hat
sich damit in eine
Favoritenrolle
für die Hallen-WM in Istanbul (9. bis 11. März) katapultiert.
Otto
setzte sich in Potsdam klar vor Vize-Europameister Maxim Masuryk
(Ukraine/5,72) und seinem
Dormagener Vereinskollegen Karsten Dilla
(5,62) durch. Der 39 Jahre alte deutsche Freiluftrekordler
Tim
Lobinger (München) wurde mit 5,22 m nur Elfter.
15.02.2012
Holzdeppe siegt in
Lievin
Stabhochspringer
Raphael Holzdeppe hat Frankreichs Stars beim Hallenmeeting in Lievins das
Heimspiel verdorben.
Der Junioren-Weltrekordler
aus Zweibrücken setzte sich mit im ersten Versuch übersprungenen 5,72 m vor
dem höhengleichen zweimaligen Vizeweltmeister Romain Mesnil durch und
überbot damit zum dritten Mal die Normhöhe für die Hallen-WM in Istanbul
(9. bis 11. März).
Europameister
Renaud Lavillenie, im Vorjahr mit 6,03 m überragender Springer unter dem
Hallendach, kam mit 5,52 m ebenso wie Björn Otto (Dormagen) auf Platz fünf.
Otto führt mit 5,80 m die deutsche Rangliste an.
Im
Stabhochsprung der Frauen zeigte sich Russlands Weltrekordlerin Jelena
Issinbajewa erneut verbessert und setzte sich mit 4,81 m auf Platz drei der
Jahresbestenliste. An 4,91 scheiterte die Olympiasiegerin knapp.
Für
den Höhepunkt des Abends sorgte Polens Hallen-Europameister Adam Kszczot,
der über 800 m in 1:44,57 Minuten auf Platz drei der "ewigen"
Bestenliste lief.
Schneller
als der 22-Jährige waren in der Halle bislang nur der für Dänemark
startende Wilson Kipketer (1: 42,67) und der Russe Juri Borsakowski
(1:44,15).
Über
60 m musste sich Frankreichs Sprintstar Christophe Lemaitre in 6,57
Sekunden dem Jamaikaner Lerone Clarke geschlagen geben, der seine
Jahresweltbestzeit um zwei Hundertstel auf 6,50 drückte.
Bei
den Frauen übernahm Malicka Akkaoui aus Marokko über 800 m in 1:59, 01 Minuten
die Führung in der Weltrangliste, ihr Landsmann Abdalaati Iguider
egalisierte über 1500 m die Jahresweltbestzeit (3: 34,10).
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