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NEWS – Neues und Interessantes-. Nachrichten aus dem Werferlager.

Und manchmal von Läufern und Springern.

 

19.05.2012

 

Shanghai Samsung Diamond League (CHN)

Keine guten Leistungen in Shanghai bei den Kugelstoßern.

 

Trotzdem einige Weltklasse- Kugelstoßer am Start waren, sind die

Leistungen weit hinter den Erwartungen zurück geblieben.

Woran es lag entzieht sich meiner Kenntnis.

14.60 Meter für Adam Nelson ist kein Schreibfehler. Ich vermute eine

Verletzung hat ihn ausgebremst.

Welche Wetterbedingungen am Ort waren kann ich auch nicht sagen.

Ich bleibe am Ball. Zuerst bringe ich die Aktuellen Ergebnisse, dann

kümmere ich mich um die anderen Umstände.

Deutsche Teilnehmer sind grün gekennzeichnet.

Kugelstoßen Männer

 

1.

Reese HOFFA

USA

77

20.98

 

2.

Dylan ARMSTRONG

CAN

81

20.93

 

 3.

Ryan WHITING

USA

86

20.73

 

4.

Christian CANTWELL

USA

80

20.57

 

5.

Asmir KOLAŠINAC

SRB

84

19.80

 

6.

Nedžad MULABEGOVIĆ

CRO

81

19.65

 

7.

Guangfu WANG

CHN

87

19.26

 

8.

Like WANG

CHN

89

18.52

 

9.

Cory MARTIN

USA

85

18.45

 

10.

Adam NELSON

USA

75

14.60

 

 

Diskuswerfen  Frauen.

1.

Sandra PERKOVIĆ

CRO

90

68,24

 

2.

Stephanie BROWN-TRAFTON

USA

79

64.20

 

3.

Dani SAMUELS

AUS

88

62.34

SB

4.

Zinaida SENDRIUTĖ

LTU

84

61.49

SB

5.

Xinyue SU

CHN

91

60.05

 

6.

Aretha D. THURMOND

USA

76

58.41

 

7.

Fei YANG

CHN

87

58.06

 

8.

Sabine RUMPF

GER

83

56.36

 

9.

Allison RANDALL

JAM

88

53.61

 

 

Stabhochsprung Männer

1

YANG Yansheng

CHN

5.65

 

2

OTTO Björn

GER

5.65

 

3

MOHR Malte

GER

5.55

 

4

WALKER Brad

USA

5.55

 

5

FILIPPIDIS Konstantinos

GRE

5.45

 

6

GRUBER Hendrik

GER

5.45

 

7

ZHANG Wei

CHN

5.30

PB

8

HOLLIS Mark

USA

5.30

 

 

Mattias DE ZORDO verbesserte seine Jahresbestleistung um knapp zwei Meter.

THORKILDSEN und PITKÄMÄKI kommen noch nicht so richtig in Schwung.

Ihre Weiten bei dieser Veranstaltung sind sicher noch nicht alles für dieses Jahr.

 Ich glaube, dass die Ziele aller Werfer die Olympischen Spiele sind.

 

Speerwerfen Männer

1

VESELÝ Vítezslav

CZE

85.40

SB

2

DE ZORDO Matthias

GER

81.62

SB

3

MANNIO Ari

FIN

80.91

 

4

THORKILDSEN Andreas

NOR

79.53

 

5

PITKÄMÄKI Tero

FIN

77.99

 

6

CHEN Qi

CHN

76.45

 

7

OOSTHUIZEN Robert

RSA

75.48

 

8

JIANG Xingyu

CHN

75.47

 

 

17.05.2012

Internationales in Zeulenroda.

Beim  13.  Zeulenroda Meeting sind nachträglich das Diskuswerfen der Frauen und Männer ins Programm genommen worden.

Bei den Männern traten Markus Münch und  Gordon Wolf an.

Eine „Chinesische Meisterschaft“ war der Wettkampf bei den Frauen.

Ausschließlich Chinesinnen waren am Start. Ich kenne die Gründe für das

Einschieben dieser Wettkämpfe nicht, finde es aber nachahmenswert für

andere Veranstalter

Die Ergebnisse

Diskuswurf, Männer

1. Münch Markus   1986  GER  LG Wedel/Pinneberg    63,29

2. Wolf Gordon      1990  GER  SC Potsdam                58,63

 

Diskuswerfen Frauen

1. Ma Xuejun         1985   CHN  China  62,53

2  Yang Yanbo       1989   CHN  China  61,21

3. Tan Jian            1988   CHN  China  61,04

4. Jiang Fengjin     1987   CHN  China  58,00

5. Sun Taifeng       1982   CHN  China  56,68

 

 

17.05.2012

WM-Revanche in Daegu: Heidler siegt vor Weltmeisterin Tatjana Lysenko

Acht Monate nach ihrer unerwarteten Niederlage bei der Leichtathletik-WM in Südkorea hat Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler Russlands Weltmeisterin Tatjana Lysenko besiegt. Mit 77,24 m lag die 28-Jährige deutlich vor der gleichaltrigen Rivalin (76,14), die ihre beste Weite ebenfalls im zweiten Versuch erzielte. Dritte wurde die Chinesin Wenxiu Zhang mit 75,68. Heidler (LG Frankfurt) rückte damit auf Platz zwei der Weltrangliste 2012 hinter die überraschend auf 78,19 m verbesserte Weißrussin Oksana Menkowa vor.

"Ich bin happy über diesen Sieg, vor allem angesichts der Umstände. Nach vier Wochen Südafrika-Trainingslager war ich gerade mal zwei Tage zu Hause, dann gings schon nach Korea. Jetzt bin ich hundemüde", sagte Betty Heidler. Ihr Trainer Michael Deyhle war ähnlich froh. "Ein glänzender Einstieg in die internationale Wettkampfsaison. Mit 77 Metern hatte ich angesichts der strapaziösen letzten Tage nicht gerechnet", meinte der Bundestrainer.

Nur Vierter wurde dagegen an der Stätte seines WM-Triumphes vom September 2011 Matthias de Zordo. Der Saarbrücker Speerwerfer kam im ersten Saisonwettkampf nur auf 79,39 m, die er im zweiten Versuch erzielte. Noch einen Platz hinter ihm landete der Rostocker Mark Frank mit 76,11 m. Sieger wurde der Russe Dmitri Tarabin mit 82,75 m vor dem Finnen Aria Mannio (81,06). "Ich hatte für Matthias zwar auf die Olympianorm von 82 Meter gehofft, aber vielleicht war die lange Anreise zu kurzfristig. Am Samstag wirft er in der Diamond League in Shanghai hoffentlich weiter", sagte Trainer Boris Henry.

Fünf Tage nach ihrem zweiten Platz beim Diamond League-Auftakt in Doha/Katar kam die EM-Zweite Silke Spiegelburg im Stabhochsprung nicht über 4,45 m und Rang drei hinaus. Die Leverkusenerin scheiterte danach dreimal an 4,55 m. Wie in Doha siegte die Russin Anastasia Sawtschenko (4,60), Zweite mit 4,50 m wurde Lacy Janson (USA).

Die Ergebnisse stehen auf der Seite „ Wettkampfergebnisse“.

 

15.05.2012

Auf den unten stehenden Link klicken, dann läuft ein Video vom  "WLV-Werfer-Cup 2012" in Wiesbaden.

Dieses Video wurde mir von Heinz Engels zur Verfügung gestellt. Danke Heinz !

http://youtu.be/TCav0v4GWnc

 

15.05.2021

Fußverletzung: Olsson macht Schluss

Schwedens Weltklasse-Dreispringer Christian Olsson beendet seine aktive Laufbahn. Der 32-jährige Olympiasieger von Athen (2004), Ex-Weltmeister (2003) und zweimalige Europameister (2002, 2006) leidet erneut an einer Fußverletzung und verkündete deshalb sein sofortiges Karriereende.

Christian Olsson Sweden triple jump - 0

Ursprünglich wollte der Leichtathlet bei den Olympischen Spielen in London noch einmal starten, nachdem er die Sommerspiele in Peking (2008) ebenfalls wegen einer Verletzung verpasst hatte. Doch Olsson verletzte sich im US-Trainingslager in der vergangenen Woche am rechten Fuß.

Der Schwede hatte seine erfolgreiche Karriere 1999 als Hochspringer begonnen. Im Dreisprung gelang dem Göteborger 2001 der Durchbruch, als er bei der WM in Edmonton Silber erkämpfte.

Seine Bestleistungen stehen bei 17,79 Meter (Freiluft) und 17,83 Meter (Halle).

 

12.05.2012

Comeback mit Jahres-Weltbestleistung

Sieben Monate nach der Operation an der Patellasehne und zweieinhalb Monate vor Olympia setzte sich Diskus-Weltmeister Robert Harting am Samstag in Wiesaden mit 68,52 m im ersten Saisonwettkampf gleich an die Spitze der Weltrangliste. Während hinter ihm auch Martin Wierig (Magdeburg) mit starken 66,01 m die Olympianorm um gut einen Meter übertraf, verpatzte Vize-Weltmeisterin Nadine Müller (Halle/Saale) den Wettkampf völlig. Die mit 68,89 m an Position eins in der Weltrangliste 2012 stehende 26-Jährige wurde mit 59,66 m nur Fünfte.

 

Robert Harting war angesichts der monatelangen Schmerzen seit der Operation happy: „Dabei waren die Bedigungen nicht günstig. Gegenwind statt Rückenwind – und mein erster 70-m-Wurf wäre heute wohl fällig gewesen“, meinte der 27 Jahre alte Berliner, der noch einen weiteren guten Wurf von 67,35 m in der Serie hatte. „Der dritte Versuch war der Beste, aber leider ungültig“, meinte Trainer Werner Goldmann, der ihn schon zu zwei WM-Titeln geführt hatte.

 

Kontrastprogramm bei Nadine Müller, die nach ähnlich guten Trainingswerten völlig daneben lag. „Einmal im Jahr geht´s gründlich schief, das habe ich jetzt bereits hinter mir. Nächste Woche wird zuhause in Halle eine andere Nadine Müller im Diskusring stehen“, sagte die deutsche Goldhoffnung für Olympia in London (27. Juli bis 12. August).

Eine überraschende Steigerung auf 64,22 m gelang im ersten 60-m-Wettkampf ihrer Laufbahn der Berlinerin Julia Fischer, die klar die Olympianorm von 62 Metern übertraf. Dies reichte zu Rang drei hinter Chinas Weltmeisterin Li Yangfeng, die mit 67,84 m auf Platz drei der Weltrangliste 2012 vorstieß, und deren Teamkameradin Tan Jiang (64,45). Nah an der Olympianorm ist auch die erst 18-Jährige Anna Rüh (Neubrandenburg), die mit 61,52 m Vierte wurde.

 

 

11.05.2012

Spielbank Berlin rettet Leichtathletikfest ISTAF –

Neuer TV-Vertrag sichert Übertragung bis 2015 10.05.2012

Das Internationale Stadionfest Berlin (ISTAF), weltweit größtes Eintages-Meeting der Leichtathletik, startet in die Freiluftsaison der Olympischen Spiele von London mit guten Nachrichten. Die wichtigste vorab: Die 71. Auflage des ISTAF findet wie geplant am 2. September 2012 im Berliner Olympiastadion statt. Möglich macht es das Engagement zahlreicher Sponsoren, allen voran das der Spielbank Berlin, die mit Hilfe ihres Hauptgesellschafters Novomatic AG als neuer Hauptsponsor auftritt.

Nach dem Ausstieg von Vattenfall haben die neuen Partner zugesagt, das ISTAF im Jahr 2012 und gegebenenfalls auch darüber hinaus zu unterstützen. ISTAF-Geschäftsführer Martin Seeber: „Wir sind allen Sponsoren sehr dankbar, dass wir das ISTAF auch in diesem Jahr durchführen können. Es haben in den vergangenen Wochen und Monaten ganz viele Personen und Stellen mitgeholfen, damit wir heute soweit sind. Volkswagen Automobile Berlin hat den Vertrag verlängert, die Partner Nike und AOK haben ihr Engagement aufgestockt und mit der Messe Berlin ist ein weiterer starker Partner neu hinzugekommen. Ohne die Zusage der Spielbank Berlin hätten wir das ISTAF aber nicht durchführen können, das muss man so deutlich sagen.“

 

Nun ist es amtlich: Das 71. Internationale Stadionfest wird am 2. September 2012 ausgetragen. Am Start erwartet werden zahlreiche Medaillengewinner der Olympischen Spiele von London und die Stars der Leichtathletik- Europameisterschaften von Helsinki. Meeting Direktor Gerhard Janetzky: „Wir liegen mit unserem Termin drei Wochen nach den Olympischen Spielen sehr günstig zwischen den Meetings in Zürich und Brüssel. Da werden wie im vergangenen Jahr viele Top-Athleten nach Berlin kommen.“

 

Die zweite gute Nachricht: Durch die Verlängerung des TV-Vertrags mit der SportA GmbH ist das ISTAF bis 2015 weiterhin im jährlichen Wechsel zwischen ARD und ZDF live im deutschen Fernsehen zu sehen.

 

 

10.05.2012

IAAF Diamond League

 

Die große Leichtathletikereignisse werfen ihre Schatten voraus.    

Am Freitag (11.05.2012) ist das erste Diamond League Sportfest dieses Jahres in Doha (QAT. Eine erste Standortbestimmung der Weltelite in verschiedenen Disziplinen. Für Werfer/innen ist in diesem Jahr das Diskuswerfen der Männer das Kugelstoßen der Frauen und das Speerwerfen der Frauen auf dem Programm.

 

Leider ist in der Startliste der letztjährige Weltmeister Robert Harting nicht aufgeführt. Er wurde im Winter operiert und ist sicherlich noch nicht in Form. Auch sonst ist keiner der Deutschen Diskuswerfer am Start. 

Beim Kugelstoßen der Frauen sind Nadine Kleinert und Josephine Terlecki auf der Liste.

Auch bei den Speerwerferinnen sind die Spitzenathletinnen Christina Obergföll und Linda Stahl vor Ort.

Ich werde Morgen über diesen Wettkampf berichten.

 

 

10.05.2012

Olympisches Feuer entzündet

 

Athen: Das olympische Feuer für die Sommerspiele in London ist im griechischen Olympia entzündet worden.

Das Feuer wird nach einem etwa 3000 Kilometer langen Fackellauf durch Griechenland am 17. Mai im alten

 Olympiastadion von Athen ankommen. Am Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit von

1896 soll die Fackel dann an das Organisationskomitee von London übergeben werden. In England soll das

 olympische Feuer am 18. Mai eintreffen.

 

08.05.2012

Lausitzer Rundschau vom  07.05.2012

 

Udo Beyer ist Ehrengast

 

Olympiasieger kommt in die Oberlausitz

 

 Senioren-Europameisterschaft. Nach dem zweifachen Marathon-Olympiasieger Waldemar Cierpinski und der ebenfalls zweifachen olympischen Goldmedaillengewinnerin Marlies Göhr, die im Jahr 1977 als erste Frau die 100 Meter unter elf Sekunden sprintete, hat mit dem Kugelstoßer Udo Beyer ein weiterer Olympiasieger die Einladung als Ehrengast der Leichtathletik-EM angenommen.

 

Das teilen die Organisatoren der 18. Leichtathletik-Senioren-Europameisterschaft mit.

 

Der vierfache Olympiateilnehmer Udo Beyer (1976, 1980, 1988 und 1992) gewann im Jahr 1976 als 21-Jähriger in Montreal (Kanada) Gold und musste sich vier Jahre später in Moskau mit Platz 3 begnügen. Während sich der auf Gold programmierte Udo Beyer über Bronze ärgerte, holte sein Bruder Hans-Georg fast zur gleichen Stunde Gold mit den DDR-Handballern. Zwei Tage später verpasste Schwester Gisela als Diskus-Vierte knapp eine Medaille. Dass drei Geschwister bei den gleichen Spielen in verschiedenen Sportarten im Finale standen, gehört wohl mit zu den Besonderheiten in der olympischen Geschichte.

 

Udo Beyer steigerte den Kugelstoß-Weltrekord von 22,15 Metern (1978) über 22,22 Meter (1983) bis auf 22,64 Meter (1986), gewann zwei Europameistertitel und wurde von 1977 bis 1987 elfmal in Folge DDR-Meister.

 

Der heute 56-jährige Diplomsportlehrer und Reiseverkehrskaufmann ist seit dem Jahr 1996 Inhaber eines Reisebüros in Potsdam und engagiert sich aktiv als offizieller Botschafter der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland.

 

Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen.

 

Suuuper,- der Veranstalter der Sen.- EM in Zittau meldet auf seiner Internet-Seite, dass im Bereich Zittau 3 Möglichkeiten für Camper zur Verfügung stehen. Außerdem ein Zusatzlink für 3 weitere Plätze.

Warum nicht mehr kann ich von hier nicht sagen. Nach kurzem suchen habe ich aber eine weitere Anzahl von schönen Plätzen gefunden, die aber nicht vom Veranstalter genannt werden.

Also liebe Camper. Etwas im Internet suchen und ihr findet sehr schöne

und auch preiswerte Stellmöglichkeiten.

 

 

04.05.2012

Heidler mit gelungenem Auftakt

Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler ist mit guten 76,66 m in die Olympiasaison gestartet.

Mit dieser Weite siegte die 28 Jahre alte WM-Zweite am Freitag außer Konkurrenz bei den südafrikanischen Leichtathletik-Meisterschaften in Pretoria und verfehlte die Jahres-Weltbestmarke der weißrussischen Olympiasiegerin Oxana Menkowa (78,19) um gut eineinhalb Meter.

Heidlers Weltrekord steht seit knapp einem Jahr bei 79,42 m. Kathrin Klaas, ihre Klubkameradin von der LG Frankfurt, kam als Zweite mit 75,13 m bis auf 35 Zentimeter an ihre persönliche Bestweite heran.

 

03.05.2012 | Senioren | Jörg Erdmann

 

Zwei Kandidaten für Athletensprecher-Nachwahl

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt (13. bis 15. Juli), die erstmals seit 1984 wieder zusammengefasst durchgeführt werden, findet auch die Nachwahl des Athletensprechers statt. Die Position ist seit dem Rücktritt von Wolfgang Ritte (Weseler TV) im März 2011 vakant. Zur Wahl stehen zwei Kandidaten.

 Jeder Landesverband hatte die Möglichkeit, Kandidaten für das Amt des Athletensprechers beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in schriftlicher Form einzureichen.

Im Ergebnis stehen nun zwei Kandidaten zur Wahl: Wolfgang Fuhrmann (Jahrgang 1974, LT DSHS Köln) und

Alfred Hermes (Jahrgang 1946, Pulheimer SC). Ein Kurzportrait beider Kandidaten finden Sie hier.

Jeder Verein, der an den Deutschen Meisterschaften in Erfurt teilnimmt, hat – unabhängig von seiner Teilnehmerzahl – eine Stimme, die er an einen der beiden Kandidaten vergeben kann.

Der Wahlzettel, den jeder Verein bei Abholung seiner Startunterlagen erhält, wird direkt beim Veranstalter abgegeben. Eine entsprechend gekennzeichnete Wahlurne steht vor Ort dafür bereit. Die abgegebenen Stimmzettel werden direkt an den DLV weitergereicht und auch dort ausgezählt. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereint.

Das Ergebnis wird Ende Juli auf leichtathletik.de in der Rubrik "Senioren" veröffentlicht.

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Anmerkung der Werferseite:

Leider sind mir beide Kandidaten nicht bekannt,  auch ein Kurzportrait beider Kandidaten bringt mich nicht weiter. Da die Aktiven bei der Wahl ohnehin nicht zu Worte kommen, werden wir wohl den Vereinen die Aufgabe überlassen müssen.

Ob diese den nötigen Durchblick haben muss ich aber anzweifeln. Spielt aber auch keine Rolle, da die Aktvensprecher nicht viel zu melden haben und als unliebsames Anhängsel behandelt werden. Dieses kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Ich war 2 Jahre als Vertreter von Erwin Vollmer Aktivensprecher im DLV. Leider erhielt ich in dieser Zeit nicht eine Einladung zu irgendeiner Tagung. Aber wir wollen ja nichts voraussagen, denn alles kann sich ja mal ändern. Aber wann?

 

02.05.2012

/Szolkowy-Comeback verhindert

Für Paarlauf-Weltmeister Robin Szolkowy wird es kein Comeback als Sportsoldat bei der Bundeswehr geben.

Eine Klage des 32-Jährigen auf Wiedereinstellung wurde am Donnerstag vom Verwaltungsgericht Chemnitz abgewiesen.

Zur Begründung erklärte das Gericht, Szolkowy könne nicht erneut in die Sportförderkompanie der Bundeswehr aufgenommen werden, da er nicht von einem vom nationalen Verband beauftragen Trainer betreut wird.

Coach des Olympia-Dritten und seiner Partnerin Aljona Savchenko ist Ingo Steuer, der von der Bundeswehr entlassen worden war, weil er bei seiner Einstellung seine Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit der ehemaligen DDR verschwiegen hatte.

Die aktuellen Weltmeister, die am Freitag in Nizza ihren Titel verteidigen wollen, müssen seither die Kosten für die Betreuung durch Steuer selbst übernehmen, gleiches würde für weitere deutsche Paare gelten, falls sie beim Ex-Weltmeister trainieren wollten.

Steuer arbeitet derzeit neben Savchenko/Szolkowy auch mit dem Schweizer Paar Anais Morand und Timothy Leemann zusammen.

Pechstein will ARD verklagen

Claudia Pechstein will die ARD auf Schadenersatz verklagen.

Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin wirft dem Sender auf ihrer Homepage "claudia-pechstein.de" nach der Wende im Fall der umstrittenen Blutbestrahlungen am Erfurter Olympiastützpunkt Rufmord vor.

Die 40-Jährige argumentiert: "Der Reporter Hajo Seppelt hat mich in der Sportschau öffentlich denunziert. Er hat die Behauptung aufgestellt, an mir sei eine verbotene Blutbehandlung durchgeführt worden. Diese Behauptung ist falsch und hat mir erheblichen Schaden zugefügt."

Pechstein weiter: "Ich stand kurz vor der Unterschrift einer lukrativen Vereinbarung mit einem Sponsor, der mich auf dem Weg zu den Olympischen Spielen nach Sotschi fördern wollte. Durch die fehlerhafte Doping-Berichterstattung der ARD ist es nicht zum Vertragsabschluss gekommen."

Deutsche 100m-Staffel belegt Rang neun in USA

112.416 Zuschauer an drei Tagen erlebten beim Leichtathletik-Meeting in Philadelphia den traditionellen Auftakt der internationalen Staffel-Elite bei den Penn Relays.

Allein 49.810 Fans sahen am Samstag drei Jahres-Weltbestmarken auf olympischen Distanzen. Die US-Frauen feierten über 4x100 m in 42,19 Sekunden und 4x400 m in 3: 21,18 Minuten Siege über zwei gut besetzte Jamaika-Quartette. Bei den Männern erreichten die USA über 4x400 m 3:00,15.

Über 4x100 m wurde die deutsche Staffel Neunte. Beim Sieg von USA Red in 38,40 Sekunden vor USA Blue und Jamaika (ohne Usain Bolt, Yohan Blake und Asafa Powell) kam das deutsche Quartett mit Julian Reus, Sebastian Ernst, Aleixo Platini Menga und Maximilian Kessler auf 39,98 Sekunden.

In deutlich besseren 39,54 siegte am Samstag eine zweite DLV-Staffel beim 20. Spring Track Classics in Altamonte/Florida. Neunter wurde die deutsche 4x400-m-Staffel nach anstrengendem Tempolauf-Programm in 3:06,77 Minuten.

Während des Florida-Trainingslagers näherten sich in Orlando zwei Leipziger Hürdensprinter der Olympianorm (13,49). Alexander John siegte in 13,60 Sekunden knapp vor seinem Vereinskameraden Erik Balnuweit (13,61).

 

 

Merritt startet mit Glanzzeit

 

Olympiasieger LaShawn Merritt ist mit einer 400-m-Glanzzeit in die Saison gestartet.

Der Weltmeister von Berlin 2009 gewann das Rennen im Stadion von Baie-Mahault auf Guadeloupe/Karibik in 44,73 Sekunden und machte knapp drei Monate vor den Sommerspielen in London deutlich, dass im Jahr nach dem WM-Silber von Daegu stark mit ihm zu rechnen ist.

Merritt hatte schon nach Aufhebung der sogenannten Osaka-Regel durch den internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt, er werde alle Register ziehen, um in London erfolgreich zu sein: "Ich werde mehr trainieren als je zuvor."

Der CAS hatte im Oktober 2011 mit seiner Entscheidung den Weg nach London und Sotschi 2014 für jene Athleten freigemacht, die nach den letzten Spielen wegen Dopings länger als sechs Monate gesperrt waren.

Der heute 25-jährige Merritt hatte 2010 über 21 Monate Startverbot erhalten, nachdem er zwischen Oktober 2009 und Januar 2010 bei insgesamt drei Kontrollen positiv auf ein anaboles Steroid getestet worden war.

Neben Merritt warteten auch andere Weltklasseathleten beim Meeting auf der Insel der Kleinen Antillen schon mit guten Zeiten auf. Kubas 110-m-Hürden-Olympiasieger Dayron Robles lief 13,19 Sekunden, Dawn Harper (USA) 12,71 über 100 m Hürden.

 

30.04.2012

Medien: CAS hebt Olympia-Bann für britische Doping-Sünder auf

London - Der britische Leichtathletik-Star Dwain Chambers kann nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien auf einen Start bei den Olympischen Spielen in London hoffen. Das Britische Olympische Komitee hatte den Sprinter und andere britische Sportler nach Doping-Sperren von einer Olympia-Teilnahme lebenslang ausgeschlossen. Diese Regel soll laut Medien der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne aufgehoben haben. Bestätigt ist das noch nicht. Offiziell soll das CAS-Urteil heute veröffentlicht werden.

 

Rohde beeindruckte mit 13,71 Meter im Kugelstoßen

Leipzig/Melsungen. Welch ein Saisoneinstand für Janina Rohde. Die Melsunger Schülerin, die seit 15 Monaten im Sportinternat in Leipzig zur Schule geht und auch dort auch trainiert, eröffnete Ende März beim Wettkampf in Regis Breitingen bei winterlichen Temperaturen ihre Freiluftsaison im Kugelstoßen mit 13,02 Meter. Beim 14. Werfertag des LAZ Leipzig, der am Wochenende ausgetragen wurde, strahlte nicht nur die Sonne. Auch Janina Rohde hatte allen Grund zum Strahlen, denn sie trumpfte mächtig auf und demonstrierte ihr großes Kugelstoß-Talent.

 

29.04.2012

 

Buntes - Weltrekord für den "Affen-Mensch"

Ein neues Kapitel aus der Rubrik "Verrückte Weltrekorde". In diesem speziellen Fall geht es um eine sehr spezielle Welt-Bestleistung über die 100 Meter.

Der Japaner Kenichi Ito darf sich offiziell Weltmeister nennen. Über die 100 Meter.

Wie bitte? - Sie meinen, den habe doch Usain Bolt? Korrekt, aber der Jamaikaner rannte dabei nur auf zwei Beinen.

Ito stellte seinen Rekord auf allen Vieren in 18.58 Sekunden auf! Der Japaner bezeichnet sich selbst als "Affenmensch".

Seit über acht Jahren bewegt sich Ito nur noch auf vier Beinen durch seine Nachbarschaft in einem Randbezirk von Tokio.

Mittlerweile hat er bereits über 100 Anhänger in sieben Ländern, die ihm und seinem Fortbewegungsstil nacheifern.

Ganz ungefährlich ist das nicht. Bei einem seiner Trainings-Ausflüge in die freie Natur wurde Ito beinahe erschossen, da ihn ein Jäger tatsächlich für einen Affen gehalten hatte.

Ein gefährlicher Lebensstil, der nun aber immerhin mit dem verrückten Weltrekord belohnt wurde.

 

 

 

27.04.2012

Kugelstoßspektakel in Melsungen ist um einen Tag verlegt.

 

Das 4. Meeting um den Dr. Friedrich-Stracke-Pokal , zuerst für 12.05.2012 ausgeschrieben  findet nun am 13.05.2012 statt. 2000.- Euro Preisgeld sind ausgelobt.

Als Neuerung wird in diesem Jahr ein Senioren Wettbewerb ausgetragen, bei dem attraktive Pokale zu gewinnen  sind. Der beste Senior in den Altersklassen M30/35, M40/45, M50/55, M50/65 und M70 und älter wird mit einem Pokal ausgezeichnet.

Das Prozedere für die Erringung der Preisgelder ist nachstehen aufgeführt.

 

Zunächst absolvieren alle weiblichen Klassen um 13.30 Uhr und alle männlichen um 15.00 Uhr einen ganz normalen, bestenlistenreifen Wettbewerb. Anschließend wird es nicht nur spannend, sondern bei Preisgeldern bis Rang zehn auch für die in dieser Hinsicht nicht sehr verwöhnten Amateure unter den Kugelstoßern ausgesprochen ertragreich. Die Athleten/innen mit den zehn besten metrischen Leistungen aller Kategorien qualifizieren sich für den Pokal-Wettbewerb um 16.30 Uhr und erhalten dafür ein Preisgeld zwischen 500 und 10 Euro. Die Besonderheit dabei: Einen halben Meter unterhalb der zehntbesten Weite wird ein breiter Balken quer in den Sektor gelegt, den es bei selbst gewählter Anfangsweite innerhalb von zwei Versuchen zu übertreffen gilt. Gesteigert wird im 50-Zentimeter-Takt bis ein Trio verbleibt, das bei Steigerungsraten von 25 Zentimetern den Sieger ermittelt.  

 

Lothar Huchthausen verbesserte eigenen deutschen Speerwurf-Rekord

 

Geschrieben von: Axel Hermanns   

Halberstadt/Krefeld, 23. April 2012) Wie wir es auch drehen und wenden – aus der Flut der Werfertage  und Ergebnisse landauf, landab am vergangenen Wochenende ragt das aus Halberstadt in Sachsen-Anhalt und von Wurf-Allrounder Lothar Huchthausen (*1935) von Rot-Weiß Arneburg heraus. Der frisch gekürte Winterwurf-Weltmeister aus dem mittelfinnischen Jyväskylä verbesserte in seiner „Schokoladenübung“, dem Speerwurf, trotz wenig einladender Temperaturen und heftigem Seitenwind gleich im ersten Versuch seinen eigenen deutschen M-75-Rekord auf 43,95 m (bisher 43,53 m von vor zwei Jahren an gleicher Stelle). Dies ist umso bemerkenswerter, als der 77-Jährige als Souvenir eine Erkältung aus Suomi mitbrachte, fünf Tage das heimische Bett hütete, danach weitere fünf Tage nur die Angel und keinen Speer in die Hand nahm, also praktisch die neue Bestmarke aus der „kalten Hose“ warf. Wirklich irre, was dieser „Hungerhaken“ mit seinem extrem schnellen Arm zustande bringt. Dabei widmet er sich nicht einmal speziell dem Speerwurf, sondern ist verrückt nach dem Wurf-Fünfkampf und das kommende Duell bei den „Deutschen“ in Zella-Mehlis mit der lebenden Werfer-Legende Peter Speckens, der Ende Mai 77 wird, vom SV Rot-Weiß Schlafhorst in Übach-Palenberg. Auch das Rot-Weiß im Vereinsnamen eint die beiden Asse der Szene.

Da es selbst bei aller Liebe zum Detail beim besten Willen nicht zu leisten ist, auf alle anderen uns bekannten elf Veranstaltungen in Selters, Sinzig, Leichlingen, Gladbeck, Essen, Fröndenberg, Werl, Rüthen, Lemgo, Haltern, Siegen und wo sonst nicht alles einzugehen, verweisen wir auf die Leichtathletik-Datenbanken www.ladv.de und www.sgnied-la.de/ergebnisliste.asp

Bei einem etwas übersichtlicheren Wochenend-Programm auch wieder gerne mehr für unsere Mitglieder und Stammgäste in diesem Fenster.

 

20.04.2012

 

Kugelstoßen einmal anders!

Ein Kugelstoß Wettkampf der besonderen Art findet wieder in Melsungen statt.

Die auch WagnerFestspiele genannt Veranstaltung hat einen früheren Zeitpunkt als in den Jahren zuvor.

Der ehemalige Weltklasse Diskuswerfer Alwin Wagner  hat einen Wettkampf kreiert, der in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet.

Am13.05.2012 ist dieser besondere Wettkampf, bei dem es auch um eine erkleckliche Summe an Preisgeld geht. 2000 € insgesamt, dabei für den Sieger  500 €, lassen sich schon sehen.

Bei einem normalen Wettkampf für alle Altersklassen werden  die besten 10 ermittelt, die dann um das Preisgeld

kämpfen. Dabei wird ein Balken gerade durch den Kugelstoß-Sektor gelegt. Die Kunst dabei ist möglichst diesen Balken in der Mitte zu überstoßen.   

 

Sollten sich besonders viele Senioren/innen vorab anmelden, will der Chef-Organisator für sie eine eigene Ausstoß-Konkurrenz durchführen. Ebenfalls mit Preisgeldern, versteht sich, wenngleich nicht so üppigen.

 

Der Zeitplan und das Prozedere: 13.30 Uhr Frauen/Seniorinnen; 15 Uhr Männer/Senioren; 16.30 Uhr Ausstoßen. Meldungen bis spätestens 01. Mai 2012 an alwin.wagner@t-online.de

 

Die Ausschreibung steht seit Wochen auf der Seite Ausschreibungen.

 

 

19.04.2012

 

Storls Rivalen schon in Form

Die Konkurrenz von Kugelstoß-Weltmeister David Storl ist schon in beachtlicher Form.

Knapp 100 Tage vor dem Olympia-Auftakt in London (27. Juli bis 12. August) setzte Reese Hoffa beim Meeting in Lawrence im US-Bundesstaat Kansas mit 21,73 m gleich ein hohes Maß für die internationale Konkurrenz. Nur zwei Zentimeter weniger bot im Duell der Ex-Weltmeister Christian Cantwell.

Als Dritter steigerte sich der Kanadier Justin Rodhe auf 21,11 m, und als Vierter lag Adam Nelson mit 20,79 m noch vor Hallen-Weltmeister Ryan Whiting (beide USA/20,64).

David Storl hatte 2011 in Daegu/Südkorea mit der Steigerung auf 21,78 m überraschend den WM-Titel vor Dylan Armstrong (Kanada) gewonnen, der in Lawrence mit sechs Fehlversuchen scheiterte.

Storl war im März bei der Hallen-WM in Istanbul trotz weiterer Verbesserung auf 21,88 m noch von Whiting (22,00) geschlagen worden.

 

17.04.2012

AWD-Umfrage zu Medaillenchancen

Forsa-Studie: Zwei Drittel glauben an deutsche Olympiamannschaft

Hannover (ots) - Morgen sind es nur noch 100 Tage bis zur Entzündung des Olympischen Feuers im Londoner Olympiastadion. Bei den vergangenen Spielen im Sommer 2008 lag Deutschland mit 41 Medaillen auf Platz fünf des Medaillenspiegels. Rund zwei Drittel der Bundesbürger trauen den deutschen Sportlern zu, dass sie diesen Platz auch 2012 halten oder sogar verbessern werden. Nur 21 Prozent glauben, dass sie bei den Olympischen Spielen 2012 im Medaillenspiegel schlechter abschneiden werden. Dies zeigt eine repräsentative FORSA-Umfrage zur Einschätzung der Erfolgschancen bei den Olympischen Spielen in diesem Sommer, die der Finanzdienstleister AWD, Co-Partner der deutschen Olympiamannschaft, beauftragt hat.

Rund zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) setzen bei der Bewertung der Gewinnchancen je nach Disziplin auf Tradition und erwarten, dass die Dressurreiterinnen und Dressurreiter das achte Mal in Folge Gold, Silber oder Bronze nach Hause holen. Nahezu genauso viele sind der Meinung, dass Schwimmen und Leichtathletik-Wettkämpfe Olympisches Edelmetall für Deutschland bringen werden (jeweils 62 Prozent).

Es folgen nach Prognosen der Bundesbürger die Disziplinen Springreiten mit 60 Prozent, Geräteturnen mit 51 Prozent und Kanu mit 50 Prozent.

Bei den sehr stark Sport-Interessierten glauben drei Viertel an einen Sieg beim Dressurreiten, gefolgt von Schwimmen (74 Prozent), Leichtathletik (67 Prozent) und Springreiten (69 Prozent).

 

 

Riesige Beerdigung für Eugen Reinhardt.

Eine  kaum übersehbare  Schar von Familienangehörigen, Freunden , Sportkameraden und

Nachbarn begleiteten den allseits beliebten Eugen Reinhard auf seinem letzten Weg.

Die prall gefüllte Friedhofskapelle in der geschätzte 120 Leute Platz genommen hatten reichte

bei weitem nicht aus, um die Menschen zu fassen, die Eugen die letzte Ehre erweisen wollten.

Wohl über 200 fanden keinen Einlass und mussten die Trauerfeier vor der Tür verfolgen.

Sehr viele Bekannte Sportlerinnen und Sportler befanden sich unter den Trauernden.

Seine letzte Ruhe fand Eugen neben seinem bereits 1989 verstorbenen Sohn Jens.

Wir werden Dich vermissen Eugen.

Klaus Liedtke

 

Diese Meldung übernehme ich mit freundlicher Genehmigung von Lampis.

 

 

 

 

 

Eugen Reinhardt erlag gestern erst 71-jährig einem Herzinfarkt

Geschrieben von: Axel Hermanns

Eugen 2008 bei der HWM in Clermont-Ferrand

(Walsrode/Jyväskylä, 06. April 2012) Gemeinhin pflegt sich ein Verfasser hinsichtlich etwaiger eigener sportlicher Erfolge über das zu berichtende Ereignis in vornehmer Zurückhaltung zu üben. Daran halte ich mich in aller Regel auch. Aber aus dem überhaupt denkbar traurigsten Anlass muss ich mit diesem ungeschriebenen journalistischen Gesetz brechen. Kaum, dass ich meine Freude über den WM-Titel im Kugelstoßen der M 65, sinnigerweise mit 13,65 m, via Handy bei meiner Frau Elke rausposaunt hatte, rief ich bei meinem langjährigsten und besten Sportfreund Eugen Reinhardt (*1940) an, um ihn freudestrahlend an meinem Coup teilhaben zu lassen. Seine Frau, richtiger seine Witwe, meldete sich. Ich, logischerweise nichts ahnend: „Hallo Helga, grüße als Weltmeister aus Finnland.“ Antwort: „Glückwunsch! Leider muss ich dir sagen, dass Eugen in der Nacht auf Donnerstag einem Herzinfarkt erlag.“ Fassungslosigkeit, Schockstarre bei mir, wie weggeblasen, mit den Tränen kämpfend, meine eben noch empfundene diebische Freude über meinen größten sportlichen Triumph.
Eigentlich wollte Eugen unmittelbar vor mir in der M 70 in den Kugelstoßring gehen. Da die Form nicht so dolle war, ließ er das längst komplett gebuchte Unternehmen kurzfristig sausen. Mit dem Gedanken hatte auch ich gespielt, nur mit dem Unterschied, dass ich es kurzfristig in Angriff genommen habe. Nicht zuletzt auf sein gebetsmühlenartiges Zureden hin. „Du bist ein guter Wettkämpfer und stößt den Bock genau zum richtigen Zeitpunkt um. Mach et!“, war auszugsweise nahezu wortgetreu seine aufmunternde Botschaft. Und, das ist kein dramaturgischer Kunstgriff, ich bekam durch seine Stornierung das letzte freie Zimmer im Sokos-Hotel Alexandra. Wenn ein Tod überhaupt etwas Gutes hat, dass er nicht darin gestorben ist.
Normalerweise hasse ich kaum etwas mehr als Floskeln. Aber in diesem Falle stimmt es nun einmal: Die Werfer-Familie trauert um Eugen Reinhardt. Zumindest die vielen davon, die ihn kannten. Er war bei seinen Sportkameraden äußerst beliebt, geschätzt und geachtet. Stets gut gelaunt, immer zu einem Klönschnack, schnuddeln, wie er es nannte, aufgelegt. Sprichwörtlich sein spitzbübischer, hintergründiger, beinahe britisch anmutender Humor. Eben durch und durch eine rheinische Frohnatur aus Duisburg-Homberg, die es mit seiner aus Krefeld stammenden Helga aus beruflichen Gründen nach Walsrode in die schöne Lüneburger Heide verschlagen hatte. Mindestens so flach wie der Niederrhein.
Es wird jetzt keinen weiter verwundern, dass uns über das rein Sportliche hinaus weit mehr verband. Schließlich kannten wir uns ein halbes Jahrhundert, hatten gemeinsam mit unseren Herzdamen regen privaten Kontakt, besuchten uns gegenseitig bei besonderen Anlässen, planten zusammen die internationalen Sporttrips. Deshalb ist es für mich Ehrensache, dass ich meine Goldmedaille "Prinz" Eugen, dem edlen Ritter, widme. Nicht nur, weil ich sie ohne sein Dazutun nicht hätte gewinnen können. Vielleicht hat er ja vom Himmel aus zugeschaut. Denn nur da kann er gelandet sein. Von „Frohen Ostern“ kann indes im Trauerhaus Reinhardt mit den Hinterbliebenen um die Ehefrau, Tochter Elke, dem Schwiegersohn und drei Enkeln nunmehr keine Rede sein.
Bitte unsere Mitglieder und treuen Stammbesucher um Verständnis, dass ich jetzt nicht nahtlos im Fenster Ergebnisse zur WM-Berichterstattung übergehe. Meine Trauerarbeit erschöpft sich nicht in diesen Zeilen, die mir keine Pflicht, sondern ein von Herzen kommendes Anliegen waren.

 

 

Franz  Kastenberger schwer verletzt.

 

Ist es nicht toll einen Freund in Finnland zu haben. Nur darum kann ich diese Meldung

machen: Der weitbekannte Österreicher  Franz Kastenberger hatte riesiges Pech beim

Hammerwerfen. Bei einem Sturz ist er auf die Hand gefallen und hat er sich einen

schweren Bruch oberhalb der Mittelhand zugezogen.

Die Ärzte vor Ort rieten dazu, die Behandlung in Österreich durchführen zu lassen.

Franz wir wünschen Dir gute Besserung. Ich glaube frohe Ostern zu wünschen ist

wohl nicht so angebracht. Wir tun es trotzdem. Ein frohes Osterfest Dir und deiner

Familie.

 

04.04.2012

Erste Zuschrift von der WM in Finnland

Hallo Klaus,

hier liegt seit Sonntagnacht Schnee.15 bis 20 cm. Aber es ist gerade Null Grad. Der Schnee ist noch locker. Das Stadion wurde teilweise für die Wurfwettbewerbe geräumt. So sind Hammerwurf- und Diskussektoren freigeschoben worden. Es scheint dem Werfen morgen also nichts im Wege zustehen.

Nur.. es gibt wieder so viele kleine Organisationsfehler. Wie sagte heute ein Insider so schön : da denkt man im Laufe der Jahre haben die Veranstalter auch aus Fehlern der Vergangenheit gelernt.. Denkt man. So sind die Ausschilderungen von der Bushaltestelle zur Halle nicht da. Auch nicht zum Stadion. In der Schneelandschaft ist das nicht einfach. Den Eingang zur Halle habe ich gestern nicht gefunden- war erst nebenan in die Arena einer andere Halle reingelaufen. Habe heute in der Halle den Weg zum Physio gesucht. Musste mehrfach fragen. Ausschilderung im Keller nur unmittelbar davor. Der Physio(Thorsten Beckemann(oder Beckemeyer?) hatte keine Bank. Sollte ihm von Finnen zur Verfügung gestellt werden. Noch Fragen? Alles von der Hand in den Mund. Schade. Auch das Podest für die Siegerehrung steht beim Eingang nicht sehr schön platziert. Dort klangen schon kräftig die finnischen Weisen. Diesmal wird das eine klare Angelegenheit der Finnen. Kein Zweikampf.

Soviel von heute..

Gruß …….

 

 

03.04.2012

Vision Gold: Seniorinnen und  Senioren starten in Finnland.

Vom 3. bis 8. April werden in Jyväskylä (Finnland) die 5. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften ausgetragen, für die fast 3000 Leichtathleten aus 63 Nationen ihre Meldungen abgegeben haben. Die Universitätsstadt Jyväskylä, die knapp 300 Kilometer nördlich von Helsinki liegt und 1837 gegründet wurde, feiert in diesem Jahr sein 175-jähriges Stadtjubiläum.

Bei diesen Welt-Titelkämpfen stellen die finnischen Gastgeber erwartungsgemäß mit 916 Teilnehmern die meisten Aktiven. Deutschland wird mit 226 Athlet/innen vertreten sein. Es wird wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Gastgeber und den DLV-Senioren zu beobachten sein, wenn täglich die gewonnenen Medaillen gezählt werden. Neben diesen beiden Nationen werden Russland (170), Großbritannien & Nordirland (150), Frankreich (141) und Spanien (116) die größten Athletenkontingente stellen.

 

26.03.2012

24 Stunden Sportkanal Sky geht mit Nachrichtensender in die Verteidigung.

 

Der 24-Stunden-Sportnachrichtenkanal ist nicht irgendein Programm: Es ist das aufwendigste redaktionelle Vorhaben, das der Bezahlkanal Sky Deutschland in seiner 20-jährigen Geschichte gestartet hat. 200 Mitarbeiter hat Vorstandschef Brian Sullivan eingestellt, damit sie rund um die Uhr live über Fußball, Eishockey oder Leichtathletik berichten. Millionen flossen in ein hochmodernes Studio inmitten der Zentrale im Münchener Medienvorort Unterföhring.

 

Mit Hilfe von Sky Sport News will das chronisch defizitäre TV-Unternehmen so viele neue Abonnenten gewinnen, dass es bald zum ersten Mal schwarze Zahlen schreibt. Als Anschubfinanzierung hat Mehrheitseigner Newscorp. 48 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

 

Ununterbrochene Berichterstattung über Fußballtrainings, Hockey-Spiele und Leichtathletikwettkämpfe: So sieht die Strategie des Bezahlsenders Sky gegen die roten Zahlen aus. Ein Nachrichtensender soll die Wende bringen.

 

22.03. 2012

1960 als "Phönix auf Asche" gefeiert

10,0-Sprinter Armin Hary feiert 75. Geburtstag - Weltrekordler und Doppel-Olympiasieger lebt bei Kelheim

Kelheim. Zweimal Weltrekord an einem Nachmittag. Man schrieb den 21. Juni 1960, als ein Mann aus dem saarländischen Quierschied im Zürcher Letzigrundstadion die 100-Meter-Sprintstrecke in sagenhaften 10,0 Sekunden lief. Der Weltrekord wurde zunächst nicht anerkannt. 30 Minuten später ging Armin Hary erneut an den Start und abermals blieben die per Hand gestoppten Uhren bei 10,0 stehen. Jetzt war alles klar: Die internationale Leichtathletik hatte einen neuen Star.

Noch im gleichen Jahr wurde Hary in Rom Olympiasieger über 100 Meter, gewann mit der Staffel Gold über die 4x100 Meter. "Phönix auf Asche" nannte ihn die Presse. Er hatte es allen gezeigt und war gerade einmal 23 Jahre alt. Was für eine kometenhafte Karriere. Sie endete im Frühjahr 1961. Querelen mit dem Verband und ein Illustrierten-Interview hatte den Unmut der Funktionäre erregt. Sie sperrten ihn für vier Wochen. Da hängte Hary seine Spikes an den Nagel. Er besitzt sie heute noch. Gleichsam als Erinnerung an eine große Zeit.

18.03.2012

 

Paukenschlag von Müller

Diskus-Vizeweltmeisterin Nadine Müller hat beim Winterwurf-Europacup in Bar/Montenegro für einen Paukenschlag gesorgt.

Die 26-Jährige aus Halle/Saale siegte mit fast schon sensationellen 68,89 m, steigerte damit ihre persönliche Bestleistung um 1,11 m und sorgte für den weitesten Wurf weltweit seit fast acht Jahren.

Im Juli 2004 hatte die Weißrussin Iryna Jatschenko 69,14 m erzielt. Seit dem Mauerfall warf in Olympiasiegerin Franka Dietzsch (Bestweite 69,51 m/1999) erst eine deutsche Athletin weiter als Müller.

"Im Training hat sich schon eine gute Weite angekündigt, außerdem waren die Bedingungen hier gut", sagte Müller bei leichtathletik.de.

Die 1,93 m große Athletin warf zudem in Bar die Scheibe einmal auf 68,81 m sowie zweimal über 67 m. Müller übertraf damit deutlich die Olympia-Norm (62 m) und unterstrich damit ihre Medaillen-Ambitionen für die Spiele in London. "Im Sommer werden die Karten aber neu gemischt", sagte Müller.

Europameisterin Sandra Perkovic aus Slowenien, mit 66,85 m zuvor Weltjahresbeste, verzichtete auf das Duell mit Müller und trat in Bar im U23-Wettbewerb an, den sie mit ebenfalls starken 67,19 m gewann.

ErgebnisseBar

 

17.03.2012

 

Kleinert und Terlecki schaffen Olympia-Norm

 

Kugelstoßerin Nadine Kleinert vom SC Magdeburg hat beim Winterwurf-Europacup in Bar/Montenegro die Norm für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) geschafft.

Die Olympiazweite von 2004 überbot am Samstag problemlos die notwendige Weite von 18,40 m und schaffte es mit 19, 12 m auf den zweiten Platz hinter Vize-Weltmeisterin Nadseja Astaptschuk aus Weißrussland.

Überraschend überbot auch Kleinerts Vereinskollegin Josephine Terlecki, die ihre persönliche Bestleistung um 30 Zentimeter auf 18, 59 m verbesserte, die Norm.

Bei den U23-Frauen unterstrich Sophie Kleeberg (LV Erzgebirge) nach Rang sechs bei der Hallen-EM ihre gute Form und siegte mit einer Weite von 17,42 m.

Am Sonntag will auch Nadine Müller (Halle/Saale), WM-Zweite im Diskuswerfen, die Olympia-Norm schaffen. Müller reichen nach bereits unter freiem Himmel vorgelegten 66 Metern schon 62 zur Qualifikation für London.

Sie trifft laut Meldeliste auf Kroatiens Europameisterin Sandra Perkovic, die 2011 sechs Monate wegen Dopings gesperrt worden war.

 

Alle Ergebnisse unter:

Ergebnisse Bar

 

15.03.2012

Winter wird DLV-Athletensprecher

Weitspringer Nils Winter (Buxtehuder SV) gehört bis 2014 als Athletensprecher zum Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

Der 34-Jährige, Zweiter der Hallen-EM 2009, ist Nachfolger von Marathonläuferin Susanne Hahn (Saarbrücken).

Stellvertreter von Winter, der 2005 beim Europacup gesiegt hatte und zwei deutsche Meistertitel gewann, bleibt Geher Andre Höhne (SCC Berlin).

 

15.03.2012

Müller und CO jagen Olympia-Norm beim Winterwurf-Europacup in Bar (Montenegro).

 

Kaum ist die Hallen-WM Geschichte, beginnen die Leichtathleten in der Freiluftsaison mit der Jagd auf die Olympianormen.

Der Winterwurf-Europacup in Bar an Montenegros Adriaküste bietet am Wochenende die erste Chance für Nadine Kleinert, Olympiazweite 2004 im Kugelstoßen, und Nadine Müller, WM-Zweite im Diskuswerfen.

Kleinert muss nach mehreren 19-m-Weiten in der Halle nur 18,40 m bieten, Müller reichen nach bereits unter freiem Himmel vorgelegten 66 Metern schon 62 zur Qualifikation für London. Sie trifft laut Meldeliste auf Kroatiens Europameisterin Sandra Perkovic, die 2011 sechs Monate wegen Dopings gesperrt worden war.

Nicht am Start sind die drei deutschen Weltmeister von 2011, David Storl (ugel), Robert Harting (Diskus), Matthias de Zordo (Speer) sowie Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler (Frankfurt).

 

Das DLV-Team für den Winterwurf-Europacup:

 

Männer: Kugel: Candy Bauer

Diskus: Martin Wierig (SC Magdeburg), Daniel Jasinski (TV Wattenscheid 01)

 

Frauen: Kugel: Nadine Kleinert, Josephine Terlecki

Diskus: Nadine Müller, Heike Koderisch

Speer: Esther Eisenlauer

Hammer: Carolin Paesler

 

14.03.2012

USA großer Gewinner in Istanbul

Deutschland mit nur 2xSilber gehört zu den Verlierern.

Die USA waren der große Gewinner bei der Hallen-WM der Leichtathleten am Wochenende in Istanbul.

Die Amerikaner gewannen trotz der Qualifikation ihrer erst siegreichen 4x400-m-Staffel der Männer im letzten WM-Rennen neun von 26 Titel und 17 der 79 Medaillen.

Hinter den USA (9-3-5) scheffelte der künftige Olympia-Gastgeber Großbritannien (3-2-4) viereinhalb Monate vor den Sommerspielen in London die zweitgrößte Anzahl an Medaillen (9). Ebenfalls zwei Sieger stellten ansonsten nur noch die Läuferländer Äthiopien und Kenia.

Verlierer waren neben Russland (1-3-6) auch Deutschland, das nur zweimal Silber gewann und seit der Vereinigung zum sechsten Mal bei einer Hallen-WM ohne Gold blieb.

Neben den beiden Weltrekorden durch Ashton Eaton (USA) mit 6645 Punkten im Siebenkampf und Natalja Dobrynska (Ukraine) mit 5013 Zählern im Fünfkampf gab es in den 26 Disziplinen zehn Jahres-Weltbestmarken.

 

 

 

 

Marina Hoernecke-Gil

 

13.03.2012

Alles Gute zum Geburtstag Marina!

Bereits am 07.03.2012 feierte eine weltweit bekannte Protagonistin der Senioren Bewegung ihren 70. Geburtstag.  Marina Hoernecke-Gil.

In Berlin geboren lebt sie seit vielen Jahren im Spanischen Lloret de Mar.  Am 29. Juni 1988 (in Verona) wurde sie  als Frauenbeauftragte der EVAA gewählt und von da an war sie ein Symbol für die Frauenbewegung weltweit. Im Jahr 1998 verließ sie dieses Amt und ging als Sekretärin in das Büro der EVAA. Von 1995 bis 2011 vertrat sie Spanien in der IAAF im Masters Committee als Frauenbeauftragte. Darüber hinaus war sie in bei der Organisation vieler Meisterschaften verantwortlich.

 

 

12.02.2012

 

Die Weltmeisterin und neue Weltrekordlerin im 5-kampf Natalja Dobrynska. Rechts der 2. der WM im 7-Kampf Oleksiy Kasjanow.

In der Mitte stehe ich. Wir hatten uns vor Olympia in Peking, bei der Natalia Gold gewann, in einem Trai-

ningslager in Monte Gordo(Portugal) kennen gelernt.

 

Gleich zwei Weltrekorde verzeichneten die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer bei den Weltmeisterschaften in Istanbul.

Die Ukrainerin Natalja Dobrynska hat am Freitag in mit 5013 Punkten einen Weltrekord im Hallen-Fünfkampf erzielt. Die 29-Jährige übertraf beim Auftakt der Hallen-WM als erste Frau der Welt unter dem Hallendach die 5000 Punkte und steigerte die vor 20 Jahren von Irina Belowa (Russland) in Berlin aufgestellte Marke (4995) um 18 Punkte. Als Prämie erhält sie 50.000 Dollar für den Weltrekord und 40.000 Dollar für den Sieg.

Ashton Eaton verbesserte seinen eigenen Hallen-Weltrekord im Siebenkampf gleich um 77 Punkte. Nach einem grandiosen Wettkampf sicherte sich der 24-Jährige mit 6645 Zählern erstmals die Goldmedaille. Für den Olympia-Favoriten im Zehnkampf war es bereits der dritte Hallen-Weltrekord. Gold und Rekord honoriert der internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) mit insgesamt 90 000 Dollar. Das überragende Einzelresultat waren die 8,16 m im Weitsprung, für die Eaton 1102 Punkte kassierte. Seinen bisherigen Weltrekord (6568) hatte er am 6. Februar 2011 in Tallinn aufgestellt.

Zweiter bei diesem Wettkampf wurde der Ukrainer Oleksiy Kasjanow mit 6071.

 

 

 

 

10.03.2012

Kleiner mit guter Leistung nur 5. in Kugelstoßen der Frauen.

Björn Otto 2. im Stabhochsprung.

 

1.

Valerie Adams

NZL

20,54

(AR)

2

Nadzeya Ostapchuk

BLR

20,42

 

3

Michelle Carter

USA

19,58

(SB)

4

Jillian Camarena-Williams

USA

19,44

 

5

Nadine Kleinert

GER

19,29

 

6

Xiangrong Liu

CHN

18,63

(SB)

7

Jewgenija Kolodko

RUS

18,57

 

8.

Irina Tarasova

RUS

18,54

 

 

Im Kugelstoßen reichten Valerie Adams 20,54 m Gold. Seit die Neuseeländerin mit Jean-Pierre Egger trainiert, hat sie nie mehr verloren. In Istanbul gelang ihr der 20. Sieg in Serie. Die letzte Niederlage hatte Adams 2010 bei Weltklasse Zürich eingefangen.

Einen guten Eindruck hinterließ auch Nadine Kleinert. Mit nur 4 cm unter Jahresbestweite konnte sie allerdings „nur“ einen 5. Platz erreichen.

An der Spitze trugen die Topfavoritinnen Valerie Adams (Neuseeland) und Nadzeya Ostapchuk (Weißrussland) ein Duell in einer eigenen Liga aus. Die Weißrussin legte im ersten Versuch 20,20 Meter vor, die Neuseeländerin konterte im zweiten Durchgang mit 20,48 Metern. Zwar kam Nadzeya Ostapchuk in der vorletzten Runde noch einmal bis auf sechs Zentimeter an die Führende heran. Doch diese konnte sich im letzten Versuch, als ihr Sieg bereits feststand, sogar noch auf 20,54 Meter steigern.

 

Mit 34 Jahren hat Stabhochspringer Björn Otto bei der Hallen-WM in Istanbul Silber gewonnen. Der Routinier vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen meisterte 5,80 Meter und musste sich damit nur dem Hallen-Europameister Renaud Lavillenie geschlagen geben.

Der Franzose gewann mit der Weltjahresbestleistung von 5,95 Metern. Nach seinem zweiten WM-Platz 2010 in Doha wurde der Wattenscheider Malte Mohr diesmal mit 5,75 Metern Vierter. Bronze sicherte sich der Amerikaner Brad Walker, der ebenso wie Otto 5,80 Meter überquerte.

Titelverteidiger Steven Hooker aus Australien war in Istanbul nicht am Start. Bisher einziger deutscher Hallenweltmeister bleibt damit Tim Lobinger, der 2003 in Birmingham Gold eroberte. Für den Deutschen Leichtathletik-Verband holte Otto einen Tag nach Kugelstoßer David Storl bereits die zweite Silbermedaille.

 

09.03.2012

Sensationelle Leistung von David Storl.

Bereits im ersten Versuch gelang David Storl die neue persönliche Bestweite von 21.88 Meter. Erst im vorletzten Versuch konnte Whiting kontern. Abschließend  stieß der neue Weltmeister noch 21.98m. David Storl schaffte im letzten Versuch eine sehr gute Weite. Aber leider ungültig. Ich glaube aber nicht, dass es

 zu Gold gereicht hätte.

Storl schaffte schon in der Qualifikation mit 21,43 Meter den weitesten Versuch.

Erstaunlich war, dass nur drei Wettkämpfer die geforderte Weite von 20,70 Meter übertrafen. Der neue Weltmeister schaffte nur 20,37 Meter und kam als 5. in den Endkampf.

Die Weite von Whiting bedeutet Weltbestleistung. Storl stieß pers. Bestweite und

Majewski konnte sich über einen neuen Polnischen Rekord freuen.

 

Candy Bauer überstand die Qualifikation leider nicht.  Nach zwei ungültigen Versuchen reichten 19,60 Meter leider nur zum 15. Platz.

 

Kugelstoßen Männer Finale.

 

 

 

 

 

 

 1.

Ryan Whiting

USA

22.00

  2.

David Storl

 GER

21.88

 3.

Thomasz Majewski

POL

21.72

 4.

Reese Hoffa

USA

21.55

 5.

Maksim Sidorov

RUS

20.78

 6.

Germán Lauro

ARG

20.38

 7.

Rutger Smith

NED

20.30

 8.

Ivan Juschkow

RUS

20.110

15.

Bauer, Candy

 GER

19,60

  

 Hier die einzelnen Versuche der Endkampf-Teilnehmer

Ryan Whiting

21,59

X

21,06

21,16

22,00

21,98

David Storl

21,88

X

21,86

X

X

X

Tomasz Majewski

21,28

21,65

X

20,94

21,72

X

Reese Hoffa

20,41

21,55

20,86

X

X

X

Maksim Sidorov

20,22

20,21

20,78

X

20,50

X

Germán Lauro

20,13

20,22

19,82

19,93

20,19

20,38

Rutger Smith

X

X

20,30

X

X

X

van Juschkow

19,65

20,10

19,84

19,84

19,99

19,78

 

 

Storl mit 21,43 m ins WM-Finale

David Storl hat seine Kugelstoß-Kollegen wie beim WM-Gold von Daegu in Runde eins geschockt.

Mit persönlicher Hallenbestweite von 21,43 m machte sich der 21 Jahre alte Chemnitzer zum Auftakt der Hallen-WM in Istanbul als Sieger der Qualifikation erneut zum Favoriten.

"Jetzt halte ich gleich mal Mittagsschlaf, schließlich bin ich heute morgen um 6 Uhr aufgestanden. Das Gute heute Abend im Finale ist, dass wir alle sechs Versuche haben. Da bleibe ich entspannt", meinte der 1,98 m lange Sachse.

Storl, der nur beim WM-Sieg mit 21,78 m, zuvor in der Qualifikation von Daegu (21,60) und beim Meeting im sächsischen Thum (21,49) jemals weiter stieß, erzielte die beste Weite der Qualifikation vor Ex-Weltmeister Reese Hoffa (USA/21,23), der mit 21,87 m die Hallen-Weltrangliste anführt, und Polens Olympiasieger Tomasz Majewski (21,17).

Bereits ausgeschieden ist als Neunter mit schwachen 19,84 m der Kanadier Dylan Armstrong, der als Weltranglisten-Erster 2011 (22,21) bei Storls WM-Triumph von Daegu Silber gewonnen hatte. Der deutsche Vize-Hallenmeister Candy Bauer (LV Erzgebirge) schied nach zwei ungültigen Stößen mit 19,60 m als 15. aus.

Gescheitert sind dagegen in Runde eins David Storls Klubkameradin Kristin Gierisch und Carolin Walter. Die Chemnitzer Dreispringerin verfehlte mit Rang 17 den Vorstoß ins Finale, die Leverkusener 800-m-Läuferin in 2:03,61 m als Zwölfte.

 

08.03.2012

Die Hallen-WM im TV

Der Leichtathletik-Höhepunkt des Winters im TV: Eurosport und Eurosport 2 übertragen am

kommenden Wochenende fast 14 Stunden live von den Hallen-Weltmeisterschaften in Istanbul.

 

 

08.03.2012

Weiterhin Internationales  Hallen-Meeting in Düsseldorf

Titelsponsor verlängert um ein weiteres Jahr

Schirmherr OB Elbers und PSD-Bank-Vorstand Albert unterzeichneten Vertrag im Rathaus

 

Der Titelsponsor des "PSD Bank Meeting" in Düsseldorf, die PSD Bank Rhein Ruhr eG, hat sein Engagement nach der erfolgreichen 7. Auflage der internationalen Leichtathletik-Veranstaltung (10. Februar) frühzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers, Schirmherr des Meetings, und August-Wilhelm Albert, Vorstand der PSD Bank Rhein Ruhr eG, unterzeichneten am Montag, 27. Februar, den Vertrag im Rathaus. Voraussichtlich am 8. Februar 2013 soll die 8. Auflage in der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark stattfinden.

 

"Die konsequente Weiterentwicklung des Meetings haben wir auch der Unterstützung der PSD Bank Rhein Ruhr eG zu verdanken. Es ist sehr wichtig, dass Unternehmen am Standort den Spitzensport in der Stadt fördern und verlässliche Partner der Landeshauptstadt Düsseldorf sind," erklärte Oberbürgermeister Dirk Elbers.

 

"Wir haben erneut fantastische Wettkämpfe und eine grandiose Atmosphäre miterlebt", sagte PSD-Bank-Vorstand August-Wilhelm Albert. "Wir stehen für Verlässlichkeit und Kontinuität – und auch das Meeting präsentiert sich Jahr für Jahr auf einem sehr hohen Niveau. Daher möchten wir uns weiter in der Sportstadt Düsseldorf engagieren."

 

Bei der 7. Auflage des "PSD Bank Meeting" stellten die rund 150 Athleten aus 37 Nationen in der mit 2000 Zuschauern erneut ausverkauften Halle im Arena-Sportpark vier Weltjahresbestleistungen und zwei Meeting-rekorde auf

 

05.03.2012

Behindertensport

Pures Glück am Ring

 

Illka Willudda, eine  Diskuslegende

 

HALLE (SAALE)/MZ. Die Sonne hatte sich längst verkrochen, es war richtig kalt geworden. Doch das Zittern wurde vertagt, auch die Suche nach einem aufwärmenden Platz an einer Heizung musste warten. Wichtig war nur, dabeizusein. Mitten unter glücklichen Menschen auf den Brandbergen in Halle.

 

Außergewöhnliches war am späten Sonnabend-Nachmittag bei der Meisterschaft der Behindertensportler passiert. Ilke Wyludda, die Diskuswurf-Olympiasiegerin von 1996 in Atlanta, ging zum ersten Mal nach zwölf Jahren Pause wieder in einem offiziellen Wettkampf an den Start. Unter völlig anderen Voraussetzungen, mit einem völlig anderen Bewegungsablauf. Am Ende ihrer unendlichen Krankengeschichte musste ihr im Oktober 2010 der rechte Unterschenkel amputiert werden, deswegen sitzt sie jetzt bei ihrem Wettkampf festgeschnallt auf einem Hocker. Die Kraft für ihre Würfe, die sie früher auch aus den Beinen und der Hüfte holte, kommt nun fast ausschließlich aus den Armen.

 

Die letzten beiden Monate hat sie sich Kraft und Kondition antrainiert und nach nur zwei Trainingseinheiten im Wurfring nun also der öffentliche Auftritt. Heraus kamen 25,54 Meter mit dem Diskus und später noch einmal 8,31 Meter im ungeliebten Kugelstoßen. Die unvermeidliche Statistik war aber so ziemlich das Nebensächlichste an diesem Tag.

 

"Das ist doch Wahnsinn, was Ilke schon wieder leistet. Ich bin so stolz", sagte ihr Vater Gerhard, der während des Wettkampfes alle Hände voll zu tun hatte, Ilkes völlig aufgelöste Hunde Akim und Balu zu bändigen. Die beiden Möpse hatten mit ihren feuchten Schnauzen und wachem Hundeverstand längst begriffen, dass dies eben kein Tag wie jeder andere war. Der Alltag begann für sie erst wieder, als sie von Ilke im Rollstuhl ausgiebig und ausdauernd geknuddelt wurden. "Ich bin zufrieden mit diesem Neuanfang, der Rest findet sich", kommentierte Ilke Wyludda ihren ersten Wettkampf. Ihr langjähriger Trainer Gerhard Böttcher, der sie einst zur Olympiasiegerin gemacht hatte, ging da weit mehr aus sich heraus: "Das ist viel mehr, als ich erwarten konnte."

 

Was aber sind diese gut über 25 Meter im Diskuswerfen tatsächlich wert für den geplanten Start bei den Paralympics im September in London?

 

"So um die 30 Meter muss sie schaffen, um für London nominiert zu werden. Mit etwa 35 Metern hätte sie eine reelle Medaillenchance", sagt Bernd Mädler, der verantwortliche Bundestrainer für die Wurf- und Stoßdisziplinen der Behinderten-Leichtathletik. Die Goldmedaille bei den letzten Paralympics 2008 in Peking gab es in dieser Behindertenklasse für 35,21 Meter, der Weltrekord steht bei 40,99.Bis zum Juni hat Ilke Wyludda Zeit, die Weiten zu schaffen. Mädler macht sich überhaupt keine Sorgen: "Ich habe genug gesehen. Wyludda und Böttcher sind ein eingespieltes Team. Das passt, die wissen, was sie tun. Ich werde mich hüten, denen reinreden zu wollen."

 

 

Mädler baut aber auch vor, wenn es bis London nicht ganz reichen sollte. "Ilke Wyludda wird Ende des Monats 43 Jahre alt. Sie betreibt diesen Sport gerade mal seit ein paar Wochen. Eine Marianne Buggenhagen macht das schon 20 Jahre und ist mit fast 60 immer noch zu Höchstleistungen fähig." Was Mädler damit sagen will: Die Paralympics 2016 in Rio sind ein ebenso lohnendes Ziel. "Ich will ihr ersparen, dass in London vielleicht schon nach dem Vorkampf alles vorbei ist. Das hätte sie nicht verdient."

 

 

Ilke Wyludda sieht das rein äußerlich ebenso gelassen. "Ich weiß nicht, warum mich immer alle nach London fragen. Das war ein Aufbauwettkampf. Den habe ich hauptsächlich für mich gemacht. Ich wollte wissen, wo ich stehe", sagt sie fast entschuldigend.

 

 

Einen Moment später huscht ein breites Grinsen über ihr Gesicht. Natürlich hat sie nun erst recht Feuer gefangen, natürlich dreht sich nun erst recht alles um London. So ehrgeizig ist sie nun mal. Der außergewöhnliche Tag auf den Brandbergen, die unendliche Sympathiewelle, die ihr da entgegen schlug - das hat Mut gemacht.

 

03.03.2012

Am 25.und 26.Februar fanden in Albuquerque die US-Hallenmeisterschaften statt.

Leider habe ich die Ergebnisse erst heute erfahren.

Nur die 1.und 2. qualifizieren sich für die Weltmeisterschaften in Istanbul.

Bei den Männern musste Christian Cantwell sich mit 21,53m begnügen. Die Weite bedeutet absolute Weltklasse. Leider reichte es nicht für die Teilnahme an der WM.

Die USA schickt zwei Frauen mit absoluten Medaillenhoffnungen nach Istanbul.

 

Hier die Ergebnisse.

Männer

1 Reese Hoffa   New York Athletic Club 21.75m

2 Ryan Whiting   Nike 21,60 m

3 Christian Cantwell   Nike 21.53m

4 Adam Nelson   Saucony 20.58m

5 Cory Martin   Nike 20,20

6 Joseph Kovacs   ungebunden 20.14m

 

Frauen

1 Jillian Camarena-Williams   New York AC 19.56m

2 Michelle Carter   Nike 19.27m

3 Alyssa Hasslen   ungebunden 17.77m

4 Sarah Walker   Shore AC 17.70m

5 Danielle Frere   Iowa State 17.08m

6 Tiffany Howard   ungebunden 16.28m

02.03.2012

Otto gewinnt WM-Generalprobe

 

Der deutsche Hallen-Meister Björn Otto hat eine Woche vor der Hallen-WM in Istanbul beim Springer-Meeting in Dessau eine erfolgreiche Generalprobe gefeiert.

Der bisher weltbeste Stabhochspringer der Saison gewann mit Meetingrekord von 5,84 m vor dem Briten Steven Lewis (5,77 m), scheiterte aber am deutschen Hallenrekord von 6,01 m in drei Versuchen.

 

Platz drei teilten sich Malte Mohr und der Leverkusener Hendrik Gruber, Raphael Holzdeppe wurde Fünfter (alle drei je 5,60 m).

 

Im Hochsprung der Frauen setzte sich die favorisierte Russin Swetlana Schkolina überlegen mit 1,94 m durch. Geteilte Zweite wurden mit einer Höhe von 1,84 m die deutsche Hallen-Vizemeisterin Marie-Laurence Jungfleisch und die Russin Tatjana Mnatsakanowa.

 

01.03.2012

TOLL!

 In Anlehnung an eine Fernsehsendung benutze ich diese Überschrift für eine, im Ansatz, gute Idee. Die Ausführung ist meiner Meinung nicht so richtig gelungen. Aber von Anfang an. Gestern erreichte mich eine Pressemitteilung über die ich im Anfang begeistert, danach aber fast einen Lachkrampf bei mir auslöste. SELAnet, ein Abkömmling der Senioren Leichtathletik, verlost für den Film Herbstgold, der aus Anlass der Deutschen Hallenmeisterschaft in Erfurt gezeigt wird 5 Freikarten. 5 Freikarten zu diesem Film der 3€ Eintritt kostet ist eine heroische Leistung. Glückwunsch SALAnet, da sage ich nur TOLL. Man kann förmlich spüren

wie großzügig die Redaktion ist. Weiter so und die Massen werden euch überrennen.

 

Wobei man nicht genau erkennt ob aus Begeisterung oder vor Wut.

 

Hier die Mail in einer Kopie vom Original.

 

Guten Tag,
aus Anlass der deutschen Hallenmeisterschaft der Senioren in Erfurt wird am Samstag, 3. März um 16h00, um 18h00 und um 20h00 der Dokumentationsfilm "Herbstgold" im Victor's Residenz Hotel, Häßlerstr. 17 in Erfurt (fußläufig erreichbar von der LA-Halle) gezeigt.
Eintritt = 3,-- Euro. SELAnetz (www.senioren-leichtathletik.de) verlost fünf Freikarten. Sie sind dabei???
Glückauf
Dieter Massin

 

29.02.2012

Müller führt DLV-Werfer an

Diskus-Vizeweltmeisterin Nadine Müller und Nadine Kleinert, Kugel-Olympiazweite von Athen, führen das Aufgebot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes beim Werfer-Europacup im mazedonischen Bar am 17. und 18. März an.

Für den ersten Vergleich mit der europäischen Elite in der Olympiasaison nominierte der DLV insgesamt 15 Athleten, die in Bar erstmals die Norm für die Spiele in London erfüllen können.

Das deutsche Aufgebot:

Männer: Candy Bauer (LV 90 Erzgebirge), Artur Hoppe (VfL Sindelfingen/beide Kugel), Martin Wierig (SC Magdeburg), Daniel Jasinski (TV Wattenscheid 01/beide Diskus)

Frauen: Nadine Kleinert, Josephine Terlecki (beide SC Magdeburg/Kugel), Nadine Müller (Hallesche LAF), Heike Koderisch (SC Magdeburg/beide Diskus), Esther Eisenlauer (SV Saar 05 Saarbrücken/Speer)

Männer U23: Hendrik Müller (LAC Chemnitz/Kugel), Gordon Wolf (SC Potsdam/Diskus)

Frauen U23: Sophie Kleeberg (LV 90 Erzgebirge/Kugel), Julia Fischer (SCC Berlin/Diskus), Carolin Paesler (Hallesche LAF/Hammer), Sarah Mayer (SC Potsdam/Speer)

 

29.02.2012

Hier mal ein Blick über die Deutschen Grenzen.

Am 25.02.2012 fanden in Linz die Österreichischen Hallen-Staatsmeisterschaften  statt. Zur gleiche Zeit wie die Deutschen  Hallen-Meisterschaften in Karlsruhe.

Hier die Ergebnisse im Kugelstoßen

 

Frauen

14,48

Watzek, Veronika

85

KLC

1

 

 

13,18

Scheffauer, Christina

91

IAC-Pharmador

2

 

 

12,94

Waldkircher, Stefanie

88

LAC Klagenfurt

3

 

 

12,38

Doppelreiter, Katrin

93

MLG Sparkasse

4

 

 

11,42

Klien, Katharina

92

SG Götzis

5

 

 

 

Männer

Leistung

Nachname, Vorname

Jg.

Verein

Platz

 

 

18,70

Gratzer, Martin

82

LAC Klagenfurt

1

 

 

18,40

Weißhaidinger, Lukas

92

ÖTB OÖ LA

2

 

 

16,04

Zillner, Gerhard

71

SVS-Leichtathletik

3

 

 

15,18

Dumitrica, Stefan-Alexandru (ROM)

83

SVS-Leichtathletik

4

 

 

14,70

Rossi, Alexander

88

ATG

5

 

 

13,63

Sahbegovic, Eniz

90

UNION Salzburg LA

6

 

 

12,98

Mayerhofer, Stefan

86

LCA Umdasch Amstetten

 

 

 

12,82

Platzer, Christoph

88

LAC Nationalpark Molln

 

 

 

12,68

Irrgeher, Martin

83

ULC Linz Oberbank

 

 

 

 

 

 

Comeback für "Muskelprotz" Lopes-Schliep

Der Zweifel läuft in der Leichtathletik immer mit. Doch manchmal sind die Dinge ganz anders, als sie scheinen. Wer also beim Anblick der muskolösen Priscilla Lopes-Schliep sofort an Doping denkt, sollte sich lieber schnell bei der Kanadierin entschuldigen.

Priscilla Lopes-Schliep - 0

Denn verantwortlich für die extrem gut ausgebildete und definierte Muskulatur der 29-Jährigen ist nicht Missbrauch verbotener Mittel, sondern eine genetisch bedingte Krankheit.

Lipodistrophie begleitet die Ausnahmeathletin seit ihrer Kindheit - und lange bevor dies ein Vorteil im Kampf um Medaillen wurde, war es eine große Belastung für das heranwachsende Mädchen.

Hänseleien ob ihrer Statur gehörten zur Tagesordnung, heute sind etliche Konkurrentinnen wahrscheinlich heimlich neidisch auf die erfolgreiche Hürdensprinterin. "Viele Leute wollen wissen, was mein Geheimnis ist", erklärt sie - doch es gibt keines.

Außer, dass die Krankheit dafür sorgt, dass Lopes-Schliep kaum Unterhaut-Fettgewebe besitzt und sich so die Muskelstränge fast direkt unter der Haut - wie bei einem Bodybuilder direkt vor einem Wettkampf.

Als junge Mutter aufs Olympia-Podium?

In Kanada ist Lopes-Schliep inzwischen ein Star. Kein Wunder nach Medaillen bei Olympia, der WM in Berlin und zahllosen Top-Ergebnissen bei internationalen Meetings. Und auch für London 2012 ruhen die Hoffnungen der Nation in der Kernsportat Leichtathletik komplett auf ihr.

Eine große Herausforderung - denn vor erst sechs Monaten wurde Lopes-Schliep Mutter einer kleinen Tochter. Doch vor wenigen Tagen stieg sie in Kanada erfolgreich wieder ins Renngeschehen ein. Zur Qualifikation für die Hallen-WM reichte es noch nicht, doch im August wird die weltbeste 100m-Hürdenläuferin des Jahres 2010 sicher wieder eine Medaillenkandidatin sein.

 

 

27.02.2012

 Hella Böker MT-Sportlerin des Jahres

Jahreshauptversammlung der Melsunger Turngemeinde

 

 

Der  Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung war die Pokalverleihung für den Titel „MT-Sportler des Jahres 2011“. Seit 1966

kürt die Melsunger Turngemeinde traditionell in der Jahreshauptversammlung den Sportler bzw. die Sportlerin des Jahres.

Alwin J. Wagner, der die Laudatio vornahm, wies zunächst auf die 46 Namen hin, die auf dem Wanderpokal stehen, den Ernst

 Henne und Oskar Becker fast vor einem halben Jahrhundert gestiftet hatten. Als der Laudator über Mikrofon in den Saal rief:

„The winner is: Hella Böker“ erhielt die sympathische Leichtathletin aus Fuldabrück starken Beifall. Die  sechsfache deutsche Seniorenmeisterin im Jahr 2011 besitzt nach den Worten Wagners mit ihrer Ausgeglichenheit, Bescheidenheit,  Ehrlichkeit Kameradschaftlichkeit, Teamfähigkeit sowie weiteren großen Charakterstärken eine natürliche Autorität. Und in Verbindung mit

ihren TOP-Leistungen in den Wurfübungen und ihren unzähligen Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene sei sie ein uneingeschränktes Vorbild für alle Sportlerinnen und Sportler.

Hella Böker stellte unter ihrem Mädchennamen Ulbricht am 7. Oktober 1959 einen neuen Jugendweltrekord auf, denn sie ließ als

erste Jugendliche auf unserem Erdball die 1kg schwer Diskusscheibe über die heute noch begehrte 50m-Marke segeln. 1962

qualifizierte sie sich nach einem Ausscheidungswettkampf zwischen den drei besten west- und ostdeutschen Athletinnen für die Leichtathletik-Europameisterschaften in Belgrad. Ihre Lebensbest-leistungen im Diskuswerfen und im Kugelstoßen stellte sie drei

Jahre später auf. Während kurz vor dem ersten Europa-Cup-Finale in Kassel der Diskus auf 53,59 Meter flog, landete die Kugel bei

14,36 Meter. Nach ihrer Heirat 1981 siedelte sie in den Westen über und fand in Fuldabrück nicht nur eine neue Heimat, sondern

mit Winfried Böker auch einen Ehemann, der viel Verständnis für die Werferei aufbrachte und bei den wichtigsten Wettkämpfen

immer an ihrer Seite zu finden ist.

1988 feierte Hella Böker in Oldenburg ein glänzendes Comeback und gewann mit 42,16 Meter ihre erste deutsche Seniorenmeisterschaft.  In den letzten 25 Jahren konnte sie sich mehrfach in die Rekordlisten des DLV eintragen, wurde 32 Mal deutsche Seniorenmeisterin in den Wurfwettbewerben und holte sogar einige Titel bei Welt- und Europameisterschaften bei den Senioren.

 

Wagner schloss seine Laudatio mit den Worten:  „Liebe Hella, Du überzeugtest Deine Konkurrentinnen immer mit Leistung, Leidenschaft, Willenstärke und vor allem mit Fairness.  Mit deinen großartigen Erfolgen bist du eine würdige MT-Sportlerin des Jahres.  Du hast es verdient!  Herzlichen Glückwunsch!“ Beifall und Standing-Ovation folgten.

 

Sponsoring für Leichtathletik-Meeting weiter gesichert

Düsseldorf - Auch im kommenden Jahr wird es wieder Spitzen-Leichtathletik

 in Düsseldorf geben. Das internationale Leichtathletik-Meeting im Arena-

Sportpark ist weiter finanziell gesichert. Der Namenssponsor "PSD Bank"

hat den Vertrag mit der Stadt jetzt um ein Jahr verlängert. 2013 soll die

Veranstaltung in Stockum voraussichtlich am 8. Februar stattfinden.

 

26.02.2012

Heidler überzeugt in Germiston

Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler (Frankfurt/Main) hat beim Meeting im südafrikanischen Germiston ihr Arbeitsgerät

auf 72,29 m geworfen und sich damit an die Spitze der Jahresbestenliste gesetzt.

Blade Runner Oscar Pistorius (Südafrika) startete in 22,03 Sekunden über die 200 m in die Olympiasaison.

In Abwesenheit von Superstar Usain Bolt drückte 100-m-Weltmeister Yohan Blake dem Meeting im heimischen Kingston/Jamaika

seinen Stempel auf.

Blake überzeugte bei den Staffel-Siegen über 4x100 und 4x400 m.

23.02.2012

Vorschau auf die DM der Seniorinnen und Senioren in Erfurt am 3./4.03.2012,.

17 Meldungen beinhaltet die Liste bei den Würfen in der Altersklasse M35. Dabei sind in verschiedenen Würfen Doppel- und Dreifach- Meldungen vorhanden. Was das Meldeergebnis noch mehr schmälert.

Ein Niederschmetterndes Ergebnis. Besonders unter dem Aspekt das sich eine Vielzahl von Menschen für die Beibehaltung dieser Alterklasse eingesetzt haben. Abgesehen von den 60 und 200 Meter waren die Meldezahlen dürftig.

Klare Favoriten sind im Kugelstoßen  natürlich Andy Dittmar mit  seiner Leistung von 19,08m. Dahinter folgt mit gehörigem Abstand Thomas Blech mit mageren 13,88mSören Voigt steht im Diskuswerfen mit 44,79 m zu Buche, das Speerwerfen sollte von Thomas Kreuzer dominiert werden, und im Speerwerfen führt Wolfgang Fuhrmann mit 54,11m die Meldeliste an.

In der Altersklasse M40 ist „der“ Favorit Tilman Nordhoff  seine Leistung von 17,49m liegt 4,0 Meter vor dem zweiten. Im Diskuswerfen ist ein sehr ausgeglichenes Feld von 6 Teilnehmern  zu verzeichnen. Das Hammerwerfen wird  von Martin Gleixsner angeführt, der mit guten 54,15 gemeldet ist. Das Speerwerfen hat 6 Teilnehmer mit Weiten über 50 Meter. Da liegt sicherlich Spannung in der Luft.

 

In der M45 sind die Meldungen auch überschaubar. Im Kugelstoßen ist  Christopher Gerhard Mit 14,28m der Beste. Im Diskuswerfen  mit ebenfalls nur 6 Gemeldeten  wird es zu einem Zweikampf zwischen Michael Rückel und Christopher Gerhard kommen, die eine Meldeleistung von 44,58m und 44,20m haben. Das Hammerwerfen führt Michael Möhring mit 51,17 vor Michael Erhard an. Das Speerwerfen ist mit 11 Teilnehmern nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite stark besetzt. Auch hier ist Michael Rückel mit 57,89 der wohl Aussichtsreichste.

 

Bei den M50 ist wie immer ein starkes Feld gemeldet. Die Liste der Kugelstoßer wird angeführt von Rainer Werking mit 15,12m vor Peter Holthuijsen mit 14,80m. Im Diskuswerfen sind zwei 50m Werfer am Start. Thomas Wesp führt mit  50,63m vor Peter Holthuijsen mit 50,19m. Hier könnte ich keinen Sieger voraussagen. Im Hammerwerfen liegt Viktor Hansen mit 47,90m vor Hans Wewering, der mit 46,31 gemeldet ist.

Auch beim Speerwurf  ist es ein knappes Ding. Hier führt Joachim Seiffert mit 51,20m  vor Joachim Pohl mit 51,01.  Mein Wunschsieger ist natürlich mein Vereinskollege  Seiffert.

Viel Glück Jochen.

 

Beim Kugelstoßen der  M55 sollte der Meister mit Roland Wattenbach feststehen. Mit 1,61m Abstand führt er die Rangliste an. Im Diskuswerfen könnte es wieder knapp werden. Vier Werfer mit Leistungen über 40m sind gemeldet. Aussichtsreichster Bewerber ist hier Hans-Jürgen Schomburg. Hammerwerfer Hartmut Nuschke führt mit knapp 6m Vorsprung die Liste an. Er sollte auch am Ende die Meistermedaille erhalten. Eben so klar führt im Speerwerfen Reinhold Paul. 7m Vorsprung auf den zweiten sollten eigentlich reichen.

Die M60er werden im Kugelstoßen, Diskuswerfen und Hammerwurf heiße Auseinandersetzungen haben. Die Abstände sind in diesen Wettkämpfen zwar deutlich aber nicht besonders sicher. In allen drei Übungen ist Klaus Kynast unter den ersten drei. Für einen Meistertitel sollte es dann doch wohl reichen. Georg Ortloff hat die beste Vorleistung im Kugelstoßen mit 14,55m, Gerd Sieben steht im Diskuswerfen mit 52,43 zu Buche und im Hammerwerfen hält Klaus Kynast mit 51,01 die Spitze der Meldeliste.

Den leichtesten Job hat Walter Kühndel im Speerwerfen. Er ist Teilnehmer mit einer Vorleistung v on 53,51m und einen Vorsprung von 4 Meter.

In der M65 sind die Fronten voraussichtlich klar abgesteckt.  Axel Hermanns mit 13,56 m im Kugelstoßen, Georg Kinadeter mit 45,51 im Diskuswerfen sowie Hermann Hupertsberg im Hammerwerfen mit 52,68m und Helmut Hessert im Speerwerfen mit 46,64 sind hier die Führenden in den Listen.

 

Nach einem Tag Bedenkzeit befasse ich mich nun mit der AK70, also meiner Altersklasse.

Ein Trauriges Meldeergebnis, drei Kugelstoßer und drei Diskuswerfer. Wo sind die die guten Werfer der vergangenen Jahre nur geblieben.

Ein Urgestein ist Eugen Reinhard. Bei allen Meisterschaften dabei, betreibt er mit großer Freude seinen Sport. Er ist mit 12,95m bester der gemeldeten Kugelstoßer. Ich wünsche den Titel für Eugen Reinhard.

Die  7 in der Bestenliste 2011 führenden sind nicht am Start!!

 

Beim Diskuswerfen  fehlen die beste 6 der Bestenliste. Hier ist mit 39,95m Heinrich Wolters der beste in der Vorleistung. Mit nur 9cm Abstand folgt Reinhard Dahms. Dahinter Arno Willershäuser der mit 39,36m gemeldet ist. Hier sollte es spannend zugehen. Ich habe nicht gemeldet. Erstens habe ich noch nie bei einer Hallen-DM, außer in der Männerklasse, teilgenommen. Bei den Westdeutschen in Düsseldorf bin ich gestartet und wurde sofort mit einer Lungenentzündung bestraft. 2. Habe ich lange nicht trainiert und möchte die Kritiker nicht so sehr beschäftigen.

Im Hammerwerfen kann es nur einen Sieger geben. Herrmann Albrecht hat mit 53,91m über 7 Meter Vorsprung auf den zweiten Emmerich Kiss.

Beim Speerwerfen ist schlecht ein Favorit auszumachen. Sechs Teilnehmer mit Vorleistungen zwischen 42,57m und 38,61m haben gemeldet. Hier ist alles möglich.

In der M75 Dominieren zwei Namen die Listen, Peter Speckens und Lothar Hucht-

hausen. Sie werden wohl die Titel unter sich teilen.

Bei unseren Senioren in der AK 80 ist nur Kugelstoßen ausgeschrieben. Karl Steiner

führt hier die Liste an. Mit 10,61m hat er die besten Aussichten vor Günther Schollmayer mit10,06 und Ernst Zuber mit 9,27 Meter,

 

22.02.2012

Deutschland sucht seine Meisterinnen und Meister am Wochenende in Karlsruhe

 

Fast wie immer zum Ausklang der Leichtathletik Winterzeit suchen die Deutschen Leichtathleten ihre Hallenmeisterinnen und Hallenmeister. Hauptziel bei dieser Veranstaltung ist für die Spitzenleute die Normerfüllung für die noch anstehenden Hallen-Weltmeisterschaften, und für die nicht – oder nur fast- so guten Teilnehmer steht die Erringung einer Medaille im Vordergrund. Für einige ist aber auch die Teilnahme eine Ehre.

Für meine Seite sind hier nur die Werfer interessant, leider, denn es sind keine Winterwurf Disziplinen ausgeschrieben. Das ist meiner Meinung schade, denn diese Winterwürfe werden immer beliebter.

Bei den Kugelstoßerinnen ist die langjährige Gran Dame des Kugelstoßen Nadine Kleinert die Favoritin. Sie führt mit einer Hallenbestleistung von 19,33 Meter die Hallenjahresbestenliste an.  Knapp vor Christina Schwanitz mit 19,15 Meter. Mit fast einen Meter Abstand folgt Josephine Terlecki die 18,29 erzielte.

Bei den Männern ist nur ein Sieger in Sichtweite, David Storl. Er dominiert das Deutsche Kugelstoßen mit 21,24 vor Candy Bauer der bisher 20,10 Meter zu Busche stehen hat. Bei Bauer sehe ich aber noch Potenzial nach oben, allerdings nur in der Weite, nicht bei der Vergabe von Gold und Silber. Der Bestenlisten dritte Ralf Bartels nimmt sein Startrecht nicht wahr.

Am Wochenende bringe ich wieder schnellsten die Ergebnisse.

 

21.02.2012

Silber für Kiriasis und Petra Lammert in Lake Placid

Bobpilotin Sandra Kiriasis (Winterberg) hat bei der WM in Lake Placid Silber gewonnen und damit einen versöhnlichen

Abschluss einer enttäuschenden Saison gefeiert.

Die in diesem Winter sieglose 37-Jährige musste sich mit Anschieberin Petra Lammert (Neubrandenburg) nach vier

Läufen als Zweite (+0,33 Sekunden) lediglich der Kanadierin Kaillie Humphries geschlagen geben.

Die Olympiasiegerin sorgte auf der schwierigen Bahn am Mount van Hoevenberg für den ersten WM-Titel einer kanadischen

Bobfahrerin in der Geschichte.

Ja, richtig vermutet, die Anschieberin ist die ehemalige Weltklasse-Kugelstoßerin.

Petra Lammert mit Ihrem Trainer Dieter Kollak.

 

Petra Lammert hat eine Bestleistung von 20,04 Meter.  Ihr größter Erfolg war der Gewinn der Hallen EM 2009.

Als Bob-Fahrerin wurde sie in diesem Jahr 2. bei der EM Und nun 2. bei der WM. 

 

Pearson triumphiert in Topzeit

Weltmeisterin Valerie Adams gewann das Kugelstoßen mit hochklassigen 20,67 m.

Australiens 100-m-Hürden-Weltmeisterin Sally Pearson ist gut fünf Monate vor den Olympischen Spielen bereits in Topform.

Beim Freiluft-Meeting in Sydney siegte die 25-Jährige über ihre Spezialstrecke in starken 12,66 Sekunden und lief so schnell wie

 noch nie auf heimischem Boden.

"Das ist Weltklasse, noch dazu im erst zweiten Saisonrennen", sagte Pearson, die bei der WM in Daegu in 12,28 Sekunden auf

Platz vier der "ewigen" Bestenliste gelaufen war.

In Sydney gewann Pearson zudem über 200 m in 23,08 Sekunden bei starkem Gegenwind.

800-m-Weltrekordler David Rudisha (Kenia) kam über die halbe Distanz auf respektable 45,82 Sekunden, musste sich aber dem

 Australier John Steffensen geschlagen geben.

 

 

18.02.2012

Hier mal was vom Boxen!

Die Prügelei mit David Haye im Anschluss an den WM-Fight gegen Vitali Klitschko hat für Dereck Chisora und seinen

britischen Landsmann ein Nachspiel. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Chisora. Gegen

seinen Trainer werde ebenfalls wegen Körperverletzung ermittelt, teilten die Beamten in München am Sonntagnachmittag 
mit.
Nach seiner Prügelei mit Ex-Weltmeister Haye bei der Pressekonferenz im Anschluss an den WM-Kampf gegen Klitschko

war Chisora am Sonntagmittag von der Polizei in München festgenommen worden. "Er wird von der Kriminalpolizei zu

den Vorfällen gestern Abend befragt", sagte ein Polizeisprecher Auch Haye soll befragt werden, er werde aber derzeit

noch gesucht, hieß es.

Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) erwägt nach Angaben seines Präsidenten Thomas Pütz ein lebenslanges Box-

Verbot für Chisora und Haye in Deutschland. Allerdings besitzt Haye nach seinem Rücktritt ohnehin keine Boxlizenz mehr.

Weit nach Mitternacht hatte Klitschko-Provokateur Chisora den endgültigen Beweis angetreten, warum er, wie vom BDB

gefordert, aus dem Box-Business gezogen gehört. Bei der abschließenden Pressekonferenz nach seiner Niederlage gegen

 Vitali Klitschko fielen Chisora und sein Landsmann Haye plötzlich wie Kampfhunde übereinander her und prügelten sich

quer durch den voll besetzten Raum in der Münchner Olympiahalle.

Was war vorgefallen? Chisoras Manager Frank Warren hatte einen Kampf zwischen seinem Schützling und Haye, der als

Co-Kommentator für einen britischen Fernsehsender in München im Einsatz war, vorgeschlagen. Der Sieger sollte gegen

 Vitali Klitschko boxen. Mit diesem Vorschlag war Haye überhaupt nicht einverstanden. "Chisora, du hast dreimal verloren,

du bist ein Verlierer!" Das war für den 'Del Boy' zu viel.

Als sich die derzeit wohl größten Enfant terribles des Berufsboxens miteinander verkeilt hatten und Flaschen flogen,

räumte Champion Klitschko entsetzt das Podium. Bruder Wladimir, der Haye im vergangenen Sommer einstimmig nach

Punkten besiegt und ihm den WBA-Titel abgenommen hatte, stand kopfschüttelnd da. "Blutige Gesichter bei einer Pressekonferenz? Das ist eine Schande für das Boxen. Das sollen Vorbilder für die Jugend sein? Das ist unglaublich",

 schimpfte Wladimir Klitschko auf das britische Duo.

Chisora: "Ich erschieße dich"

 Die Bilanz nach der unübersichtlichen Keilerei: Chisora war an der Lippe verletzt, weil ihn Haye mit einer Flasche attackiert hatte; Hayes Trainer Adam Booth trug eine blutende Platzwunde auf dem Kopf davon. Chisoras Trainer Don Charles hatte Glück,

dass er nicht getroffen wurde, als Haye mit einem Kamerastativ auf ihn losging. Chisora krönte den Gossenauftritt mit

der Drohung: "David, ich erschieße dich. Ich meine das ernst. Ich erschieße dich. Ich verbrenne dich."

 

Die Ausraster haben Methode. Chisora hatte einen Tag zuvor Klitschko beim Wiegen mit einer wuchtigen Schelle

geohrfeigt. Das war erst seine Aufwärmphase. Tags darauf, unmittelbar vor Kampfbeginn, nahm er einen großen Schluck

aus seiner Wasserflasche und spukte diesen Vitalis Bruder Wladimir ins Gesicht. Allein nach dieser widerlichen Aktion,

bei der sich der jüngere Klitschko-Bruder zu erstaunlicher Zurückhaltung zwang, obwohl Blick und Muskelzucken das

Gegenteil verrieten, hätte der Kampf eigentlich gar nicht freigeben werden dürfen. "Vor deinen sportlichen Leistungen

 habe ich Respekt, vor dir als Mensch nicht", herrschte Klitschko den Rivalen an.

 

50.000 Dollar Strafe hat der Weltverband WBC Chisora für die Ohrfeige bereits aufgebrummt; für das Spucken und die

Schlägerei reichen Geldbußen indes nicht mehr aus. Auch Haye steht am Pranger. Er führte den ersten Schlag bei der

nächtlichen Prügelei, nachdem er sich mit Chisora bepöbelt hatte. Zudem sei an die Foto-Montagen mit abgetrennten

Klitschko-Köpfen auf T-Shirts und in Zeitschriften erinnert, für die Haye vor Monaten verantwortlich zeichnete.

 Der britische Verband täte gut daran, beide Hitzköpfe für ihre abartigen Inszenierungen zu suspendieren.

 

Björn Otto mit neuer Bestleistung

Eine Woche vor der Hallen-DM in Karlsruhe hat Stabhochspringer Björn Otto für einen Paukenschlag

gesorgt. Der WM-Fünfte von 2007 steigerte beim Meeting in Potsdam seine Bestleistung um zwei

Zentimeter auf 5,92 m und verdrängte den Russen Dimitri Starodubzew (5,90) von der Spitze der

 Weltrangliste. Unter dem Hallendach sind in Danny Ecker (6,00/2001) und Tim Lobinger (5,95/2000)

bislang erst zwei Deutsche höher gesprungen.

Der 34 Jahre alte Dormagener Otto, der sich vergeblich an 6,01 m versuchte, hat sich damit in eine

Favoritenrolle für die Hallen-WM in Istanbul (9. bis 11. März) katapultiert.

Otto setzte sich in Potsdam klar vor Vize-Europameister Maxim Masuryk (Ukraine/5,72) und seinem

 Dormagener Vereinskollegen Karsten Dilla (5,62) durch. Der 39 Jahre alte deutsche Freiluftrekordler

Tim Lobinger (München) wurde mit 5,22 m nur Elfter.

 

15.02.2012

Holzdeppe siegt in Lievin

Stabhochspringer Raphael Holzdeppe hat Frankreichs Stars beim Hallenmeeting in Lievins das Heimspiel verdorben.

Der Junioren-Weltrekordler aus Zweibrücken setzte sich mit im ersten Versuch übersprungenen 5,72 m vor dem höhengleichen zweimaligen Vizeweltmeister Romain Mesnil durch und überbot damit zum dritten Mal die Normhöhe für die Hallen-WM in Istanbul (9. bis 11. März).

Europameister Renaud Lavillenie, im Vorjahr mit 6,03 m überragender Springer unter dem Hallendach, kam mit 5,52 m ebenso wie Björn Otto (Dormagen) auf Platz fünf. Otto führt mit 5,80 m die deutsche Rangliste an.

Im Stabhochsprung der Frauen zeigte sich Russlands Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa erneut verbessert und setzte sich mit 4,81 m auf Platz drei der Jahresbestenliste. An 4,91 scheiterte die Olympiasiegerin knapp.

Für den Höhepunkt des Abends sorgte Polens Hallen-Europameister Adam Kszczot, der über 800 m in 1:44,57 Minuten auf Platz drei der "ewigen" Bestenliste lief.

Schneller als der 22-Jährige waren in der Halle bislang nur der für Dänemark startende Wilson Kipketer (1: 42,67) und der Russe Juri Borsakowski (1:44,15).

Über 60 m musste sich Frankreichs Sprintstar Christophe Lemaitre in 6,57 Sekunden dem Jamaikaner Lerone Clarke geschlagen geben, der seine Jahresweltbestzeit um zwei Hundertstel auf 6,50 drückte.

Bei den Frauen übernahm Malicka Akkaoui aus Marokko über 800 m in 1:59, 01 Minuten die Führung in der Weltrangliste, ihr Landsmann Abdalaati Iguider egalisierte über 1500 m die Jahresweltbestzeit (3: 34,10).

 

 

 

 

 

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